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16. Zukunftskongress 2b AHEAD am 20. und 21. Juni 2017 in Wolfsburg

Zeitreisen sind ein alter Menschheitstraum. Zurück, um Dinge oder Ereignisse zu ändern oder vorwärts, um zu schauen, was auf einen zukommt. Diese Technologie ist derzeit nicht verfügbar. Einen Blick in die Zukunft gewährt aber trotzdem der

16. Zukunftskongress des ThinkTanks 2b AHEAD am 20. und 21. Juni 2017 in Wolfsburg

Wie alle Jahre berichten wir live und in Farbe von den spannenden Themen und interessanten Gästen. Unser Dank an dieser Stelle an das 2b AHEAD Team, welches eine professionelle Organisation zur Grundlage von zwei äußerst interessanten Tagen in Wolfsburg macht. Der Kopf ist danach übervoll und die gehörten und gesehenen Dinge beschäftigen uns noch Wochen danach.

Das Programm dieses Jahr steht unter dem Titel  Think Quantum – the prediction of everything. Wie Predictive Enterprises unsere Kunden, Produkte und Prozesse verändern...

Lesen Sie via Link noch mehr zum Programm.

Vorhersage aus riesigen Datenmengen

Während sich ein Großteil der Unternehmen noch mit der Strukturierung und Auswertung immer größerer Datenmengen beschäftigen, geht die Vorausschau bei 2b AHEAD so:

“ Aus riesigen, exponentiell wachsenden Datenmengen erstellen sie mit den richtigen Werkzeugen und den richtigen Fragen präzise Vorhersagen über Kundenbedürfnisse, Produktanforderungen und Marktveränderungen. Predictive Enterprises steuern jegliche Unternehmensprozesse auf Basis dieser Prognosen. In zehn Jahren wird der Einsatz von Predictive Systems vollkommen normal sein. Das Vorausrechnen und –handeln wird verändern, wie, womit und mit wem wir arbeiten.“ (Quelle 2b AHEAD)

Vorausschau der kürzeren Art – dieses Jahr betreffend – vom Leiter des ThinkTanks Sven Gabor Janszky lesen Sie hier:

Zukunftsforscher Janszky: „2017 wird ein gutes Jahr! Aber ich habe Angst vor der Ahnungslosigkeit der Politik!“

Mit einem Klick sind Sie auf unsere eigens eingerichteten Seite zum Zukunftskongress 2b AHEAD mit aktuellen Berichten und dem Archiv aus den letzten Jahren: KLICK!

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Zukunftsforscher Janszky: „2017 wird ein gutes Jahr! Aber ich habe Angst vor der Ahnungslosigkeit der Politik!“

Wir begleiten seit Jahren den Zukunftskongress 2bAHEAD. Der Leiter des ThinkTanks, Sven Gabor Janszky, antwortete in einem Interview zu den Aussichten für das nächste Jahr 2017. Mit freundlicher Genehmigung von 2bAHEAD geben wir einen Auszug des Interviews zum Nachdenken und Nachjustieren der geneigten Leserschaft mit auf den Weg:

Viele von uns haben das Jahr 2016 als Chaos-Jahr empfunden: Terror, Brexit, Trump-Wahlen. Wird es 2017 genauso weitergehen?

Sven Gabor Janszky: Ehrlich gesagt habe ich 2016 nicht als Chaos-Jahr empfunden. In Deutschland gibt es weniger Arbeitslose, der DAX geht von einem Höchststand zum nächsten, die Unternehmen verdienen sehr viel Geld, die Menschen verdienen und konsumieren mehr und wir haben die Flüchtlingskrise in den Griff bekommen. Uns geht es wirklich besser als vor 12 Monaten. Allerdings wird unsere Wahrnehmung von einer Reihe von Ereignissen in der Welt dominiert, die für viele unerwartet waren. Dass viele Menschen davon überrascht sind, ist klar. Aber als Chaos kann das nur jemand empfinden, der Veränderungen fürchtet. Ich selbst freue mich auf Veränderungen, denn sie bieten immer eine Chance zum Besseren.

Was ist der wichtigste Trend für Deutschland im Jahr 2017?

Sven Gabor Janszky: Es ist die digitale Spaltung unserer Gesellschaft. Weil wir 2017 eine Bundestagswahl haben und das ganze Jahr vom Wahlkampf geprägt wird, werden wir diese digitale Spaltung überdeutlich erleben. Der Grund ist einfach zu erklären: Wir leben in einer Zeit, in der sich die Zukunftsbilder der verschiedenen Teile der Gesellschaft radikal unterscheiden. Die jungen Menschen in den Großstädten stellen sich ihre Zukunft als positives Ergebnis einer rasenden, technologischen Veränderung vor. Sie nutzen intelligente, digitale Assistenten, leben gesünder und länger, sind höchstgebildet, sind gefragte Arbeitskräfte, verdienen viel Geld und leben ihr Leben als Patchwork immer neuer Möglichkeiten und Herausforderungen. Dieses Zukunftsbild entsteht auf Grundlage der exponentiellen Geschwindigkeit der digitalen Entwicklung. Zugleich gibt es Menschen, vor allem ältere Menschen außerhalb der Großstädte, die diese rasante Entwicklungsgeschwindigkeit nicht kennen oder nicht kennen wollen. Sie prognostizieren ihr eigenes Zukunftsbild auf Basis des Stillstandes und der Vergangenheit. Ihr Motto ist das von Donald Trump: „Make us great again!“.

Wir haben also in der Gesellschaft schon heute zwei Zukunftsbilder, die sich diametral unterscheiden. Bei Abstimmungen und Wahlen prallen dann plötzlich diese Zukunftsbilder frontal aufeinander. Da merken die Menschen dann, dass es auch die anderen gibt, von denen sie bisher keine Ahnung hatten. Genau dieses Phänomen hat zum Brexit geführt, zur Trump-Wahl, zum Rücktritt von Renzi in Italien, zur unversöhnlichen Kampagne um die Präsidentenwahl in Österreich. Und im Bundestagswahljahr 2017 werden wir exakt dieses Phänomen in Deutschland haben. Wie wir diese beiden Zukunftsbilder und Gruppen zusammenkriegen, wie wir eine Brücke bauen, dass wir von derselben Zukunft dieses Landes reden, das wird das größte Thema sein. Dies wird unser Land im kommenden Jahr prägen.

2b ahead zukunftskongress 2012 3d brillen

Das klingt nach gesellschaftlichem Zwist. Warum halten Sie das dennoch für ein gutes Jahr?

Sven Gabor Janszky: Weil ich glaube, dass es Deutschland gelingen wird, diese Brücken ansatzweise zu bauen. Ich bin fast sicher, dass Deutschland im Jahr 2017 der Welt einen Weg zeigen kann, wie man mit diesem weltweit bekannten Problem umgehen kann. Ich bin deshalb so optimistisch, weil wir in unserer Mehrparteiendemokratie die Lösung dafür schon angelegt haben. Lassen Sie mich das erklären: Der Grund warum bei Brexit, Trump, Renzi und Hofer die beiden Zukunftsbilder so frontal aufeinander geprallt sind, liegt in dem starren bipolaren politischen System. Immer wenn man die die Masse der Menschen zu einer Ja/Nein-Abstimmung, Links/Rechts-Entscheidung oder Republikaner/Demokraten-Votum zwingt, wird eine Konfrontation künstlich aufgebaut, die eigentlich gar nicht da ist. Plötzlich gewinnt Donald Trump eine Wahl, obwohl er nur 19% der Gesamtwähler auf sich vereint. Bei der Bundestagswahl wird es anders sein. Natürlich wird auch hier die AfD auf 10-15 Prozent kommen. Dies kann man nicht weg diskutieren, denn es gibt die Menschen, die für sich einen guten Grund erkennen, die AfD zu wählen. Aber unser pluralistisches System wird ihre Bedeutung zurecht schrumpfen, auf das was sie wirklich ist: Eine Minderheitsmeinung zwischen vielen anderen Minderheitsmeinungen. Die westliche Welt wird gut daran tun, dies zu erkennen.

Das klingt als hielten Sie den weltweit eingezogenen Populismus für nicht schlimm. Aber der Brexit oder die Trump-Wahlen verändern doch real wirklich unsere Welt. Das kann man doch nicht ignorieren!

Sven Gabor Janszky: Nicht ignorieren, aber ins Verhältnis setzen. Der wirkliche Gestaltungsspielraum eines US-Präsidenten ist doch sehr limitiert. Im Vergleich zu den wirklich großen Entwicklungen in den Technologiebranchen, schrumpft die Macht des angeblich mächtigsten Mannes der Welt auf Zwergenniveau.

Wie meinen Sie das? Können Sie konkrete Beispiele dafür geben?

Sven Gabor Janszky: Die Genetik wird bis zum Jahr 2019 die Kosten für die Komplettanalyse einer individuellen menschlichen DNA auf unter 100 Dollar senken. Dies kann jeder der Leser dieses Interviews bezahlen. Das ist die Basis dafür, dass wir in den Jahren danach die schlimmsten Krankheiten der Welt therapieren können, an denen unsere Elterngeneration noch gestorben ist. Die Autobranche wird bis 2025 selbstfahrende Autos ohne Lenkrad und Gaspedal auf den Markt bringen. Damit wird Mobilität nahezu kostenlos. Menschen können ihre Fahrzeiten für Sinnvolleres nutzen, als am Lenkrad zu drehen. Technologie schenkt den Menschen also einige der wichtigsten Dinge: Gesundheit, Zeit und die Lösung der größten Menschheitsprobleme wie Energie, Hunger und Wasser.

All diese Entwicklungen sind möglich, weil wir intelligente Computer bekommen werden. Diese werden in etwa 30-40 Jahren sogar die menschliche Durchschnittsintelligenz erreichen und übertreffen. Die wirklich wichtige Frage ist: Wie werden wir und unsere Kinder in der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts als „zweitintelligenteste Spezies der Welt“ leben? Wer sich wirklich fürchten will, der sollte sich davor fürchten. Bei allem Respekt: Verglichen mit diesen absehbaren technologischen Entwicklungen schrumpft der Einfluss des kommenden US-Präsidenten fast unter die Wahrnehmungsgrenze.

2bahead zukunft kongress 2015-04 by abendfarben

Sollten wir uns also vor der Technologie fürchten? Haben Sie Angst vor der weiteren Zukunft?

Sven Gabor Janszky: Ja und nein. Wir reden jetzt nicht über das Jahr 2017, sondern etwa über 2050-2060. Bis dahin haben wir noch 30-40 Jahre Zeit einige wirklich große Herausforderungen zu meistern. Diese Zeit werden wir auch brauchen, denn es sind große Fragen von bisher nie dagewesener Komplexität. In der Menschheitsgeschichte hat es bisher noch nie solch eine riesige Herausforderung wie die Entstehung einer übermenschlich intelligenten Spezies gegeben. Aber ich bin trotzdem optimistisch, denn die Menschheit ist Weltmeister in der Anpassung an sich verändernde Umwelten. Ich bin sicher, dass die Menschheit es schaffen wir, sich eine positive und lebenswerte Zukunft zu gestalten.

Aber ich will auch klar zugeben, dass ich durchaus Ängste habe. Nicht wegen der technologischen Entwicklung, sondern wegen der aktuellen Ahnungslosigkeit und Untätigkeit unserer Politik und Gesellschaft. Wir Zukunftsforscher haben diese aus unserer Sicht größten zu lösenden Zukunftsfragen schon vor vielen Jahren an die deutsche Politik geschickt. Es gab bisher nie eine Antwort. Wenn wir aber nicht jetzt anfangen, die anstehenden Fragen und entsprechende Regulierungen zu debattieren, dann wird es irgendwann zu spät sein. Denn die Menschheit wird nur in den frühen Entstehungsphasen der übermenschlich intelligenten Computer einen Einfluss auf deren Zukunft nehmen können. Zu einem bestimmten Zeitpunkt wird es zu spät sein. Ich habe Angst, dass die Politik aus purer Ahnungslosigkeit und Nichtkenntnis diese größte Verantwortung nicht wahrnimmt.

Welcher Trend wird den Alltag der Menschen im nächsten Jahr besonders stark verändern?

Sven Gabor Janszky: Die meisten von uns werden anfangen mit unseren Telefonen zu reden. Denn auf den Smartphones wird werden die Apps langsam ersetzt durch intelligente Assistenten. Wenn man heute mit den Entwicklern in China und im Silicon Valley redet, dann programmieren schon kaum mehr Apps, die programmieren intelligente Assistenten. Das heißt: In Kürze werden auf unseren Handy Assistenten erscheinen, mit denen wir intelligente Gespräche führen können. Das wird unser aller Leben beeinflussen.

 

Zum Zukunftskongress und der laufenden Berichterstattung lesen Sie hier freundlich weiter:

https://abendfarben.wordpress.com/2bahead-zukunftskongress/

 

 

 

2bahead zukunft kongress 2015-03

2bAHEAD Zukunftskongress 2016

Einmal im Jahr treffen sich Denker und Lenker aus der ganzen Welt in Deutschland zum inspirierenden Zukunftskongress 2bAHEAD. Auch in diesem Jahr geht wes wieder um spannende Themen:

„Ideen die die Welt verändern: Hyperloop, Asteroid Mining, Kalte Fusion, Anti-Aging-Gentherapie, Gehirn-Upload, Cyborgs, Vertical Farming, Alzheimer-Heilung, …“ Quelle: 2bAHEAD

Hier geht es zu den ausführlichen Informationen zum Zukunftskongress 2016.

Lesen Sie noch mehr Zukunftsvisionen auf der Blogseite zum 2bAHEAD Zukunftskongress: https://abendfarben.wordpress.com/2bahead-zukunftskongress/

 

 

 

 

 

2bahead zukunft kongress 2015-02 by abendfarben

2bAHEAD Der digitale Kunde: Wem vertrauen wir in der vernetzten Welt?

2bAHEAD Zukunftskongress 2015 Wolfsburg

Stephen Scott, CEO, Starling Trust Sciences: A world without strangers

Wie geht das? Eine Welt ohne Fremde?

Gruppengröße ist wichtig für das Vertrauen der Menschen untereinander. Die Forschung nimmt eine Gruppengröße mit direktem Kontakt und Vertrauen zwischen 50 und 150 an. Und das, so Stephen Scott, funktioniert trotz sozialer Netzwerke. Aller Vielfalt zum Trotz und gegen alle technischen Möglichkeiten setzt sich der Mensch selbst Grenzen. Erstaunlich, suggerieren uns doch Facebook, Twittter und Co. eine Möglichkeit, geradezu beliebig viele Menschen zu kontakten. Warum das so ist?

peer to peer ökonomie vertrauen by abendfarben

Eine peer to peer Ökonomie arbeitet mit Vertrauen. Und das scheint Grenzen zu haben. Selbst Scott schrieb (nachgezählt) 149 Weihnachtskarten. Die kleine, direkte Welt unterscheidet sich aber von einer Welt voller loser Kontakte. Klassisch dafür Portale wie EBAY oder ALIBABA. Was im Austausch von Waren und Dienstleistungen möglich ist, zeigt Alibaba aus China. Dieses Portal hat mit seinem Vertrauenssystem Alipay mehr Umsatz, als Amazon. Gewaltige 250 MRD Dollar. Der „kleine“ Bruder Amazon dagegen knapp 90 MRD Dollar in 2014

Wir haben Peer-Power und Daten-Power, so Scott. Das ändert die Wirtschaft und die Gesellschaft. Kluge Geräte, dezentrale Datenwolken, smarte Netze ermöglichen ein neues Zusammenleben. Es sind soziale Credits, die uns den Zugang zu anderen ermöglichen, weil wir mehr wissen – oder über bessere Informationen verfügen. Es verlangt aber von uns auch mehr Verantwortung. Und Evidenz.

https://de.wikipedia.org/wiki/Evidenz

Zukunftskongress 2bAHEAD 2013: NEXT LEVEL – Arbeit

Der alljährliche Blick in die Zukunft von Gesellschaft und Wirtschaft ist bei 2bAHEAD Pflicht. Auf dem 12. Zukunftskongress in Wolfsburg diskutierte Denker und Lenker, wie sich unsere Arbeitswelt entwickelt. Unternehmen und Verbände müssen handeln. Diese Entwicklung hat heftige Konsequenzen.

2025 – So arbeiten wir in der Zukunft

Der Kopf des Think Tank 2bAHEAD, Sven Gábor Jánszky, stimmte die Gäste auf das Thema ein. Das frisch erschienene Buch aus der Reihe 2025 „So arbeiten wir 2025“ macht deutlich, wo die Reise hingeht. Die Zahlen lassen aufhorchen! Etwa 6,5 Millionen Menschen stehen in 10 Jahren nicht mehr dem Arbeitsmarkt zur Verfügung. Ein Ersatz ist nur in Bruchteilen in Sicht. Die Arbeitsplätze kommen zu den Menschen. Coworking Spaces und Mietbüros werden normal sein. Avatare werden Sekretärinnen ersetzen. Unternehmen werden eine Kompetenz-Bilanz vorweisen müssen. Es gibt eine Ökonomie der Anerkennung und die strategische Macht von elektronischen Assistenzsystemen wird zunehmen. Das lässt ein Verweilen in der Wohlfühlzone nicht ratsam erscheinen.

NEXT LEVEL: Fluide Unternehmen

Was bewirken diese Prognosen in Unternehmen? Frank Kohl-Boas, HEAD HR D/A/CH (Google) plaudert aus dem Nähkästchen. Es selbst nennt sich Caring Change Officer. Ist Google ein fluides Unternehmen. Was ist heute der Arbeitsort? Sind Büros überhaupt notwendig?“ Kohl-Boas stellt sein Tun auf den Prüfstand. Und er schimpft über die deutsche Unbeweglichkeit. „Gewerkschaften tun sich schwer, Leistung und Verbindlichkeiten in einem neuen Zusammenhang zu sehen. Virtuelle Teams sind status quo.“ Muss jede Regelung der Arbeitszeit so strikt defniert sein? Freie Mitarbeiter sind für Gewerkschaften so was wie die Putzfrau-Ich-Ag. Es besteht aber ein steigendes Interesse der Mitarbeiter, frei und selbstbestimmt zu arbeiten. Dem müssen sich die Unternehmen stellen. Allein finanzielle Anreize wirken nicht mehr so gut. Was ist dann Trumpf?

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NEXT LEVEL: Unternehmenskultur

Das physische oder psychische Umfeld ist sehr wichtig. Kohl-Boas: „Mach es dem Mitarbeiter so einfach, wie möglich. Biete Dienstleistungen in der Nähe des Arbeitsplatzes an. Das schafft eine starke CI“ Pimp your office! Geben Sie den Mitarbeitern den Raum für Gestaltung und Entwicklung. Auch die direkte Umgebung ist wichtiger Bestandteil. JEDER hat Ideen. JEDER ist für den Erfolg zuständig! Bieten Sie den Mitarbeitern Vertrauen statt Kontrolle! Kontrolle wird umgehend umgangen.

Wir denken Mitarbeiter, Kunde, Shareholder und nicht umgekehrt.“ Denn Mitarbeiter sind Kunden-Problem-Löser. Doch wie bekomme ich solche Mitarbeiter? Recruiting geht nicht mehr nur über Know How, sondern auch über Agilität oder Neugier. Unternehmen suchen Menschen mit Leadership. Die machen, was sie selbst wollen. Und sie brauchen Anerkennung und Respekt, um die Mission zu erfüllen. Spannende Zeiten, echte Aufgaben für Personaler und Geschäftsführer

Größer, Schneller, Weiter

Größer denken, weiter planen. Google ist dank Ressourcen in der Lage, mit ganzen Teams in die Zukunft zu schauen. Ist die Technologie Hilfsmittel oder Statussymbol? Der Hype mit Mobile Devices wird vergehen, denn sie werden völlig normaler Teil unseres Lebens. Das Wachstum muss anders definiert werden. Demnächst gehen weitere 5 Milliarden Menschen online. Die Leistungsfähigkeit der Netze und Provider muss mitwachsen. Die Innovationsrate ist rasend schnell. Wer schnell sein will, muss schnell Entscheidungen treffen. „Braucht es noch 100%, wenn 85% auch reichen.“ Always in better mode nennen die das bei Google.

Arbeiten muss ein Event werden

Stefan Riedel, Generalbevollmächtigter IBM Deutschland berichtet aus seinem Unternehmen. Den Planeten smarter zu machen, bedeutet in der eigenen Firma damit zu beginnen. „Verhaltensänderungen fangen bei den Führungskräften an. Hierarchie-Modelle werden vergehen.“ Die neue Unternehmenskultur will mit Werten führen. „Wir brauchen keine 10000 Manager, sondern 1000 Leader.“ Das muss aber auch in den Köpfen der Leader in spe landen. Festgefahrene Strukturen und hergebrachte Denke habe die unangenehme Eigenschaft, sehr stabil zu sein. Unternehmen, denen ein Brückenschlag in die Zukunft gelingt, sind den Anforderungen gewachsen. Die kommen nicht irgendwann auf uns zu, sondern irrwitzig schnell!

Lesen Sie hier noch mehr vom Zukunftskongress: Blogseite zum Zukunftskongress

12. Zukunftskongress 2bAHEAD 2013

Am 18. und 19. Juni 2013 treffen sich wieder Denker und Lenker, Wissenschaftler und ganz unwissenschaftliche Menschen beim Zukunftskongress 2bAHEAD in Wolfsburg.

Internationale Keynotes von Cisco, Intel und NASA

Es liest sich, wie das „who is who“ der Wirtschaft. In der ersten Keynote wird Michael Ganser, Europachef von Cisco, seine Vision vom Leben im Jahr 2023 erläutern. Chuck Jorgensen, Chief Scientist der NASA (USA) wird erklären, warum bis 2023 die Maschinen menschlich und Menschen digital werden. Und ein Haufen Verrückter ist auch dabei. Die Afronauten vom “African Space Research Program (ASRP)” aus Uganda. Die planen den Raumflug aus und als Afrikaner. Ein Auftakt, der es in sich hat.

2b ahead zukunftskongress 2012 3d brillen

2b ahead zukunftskongress 2012 3D Sichtweisen

Agentur Abendfarben mittendrin

Zum 3. Mal haben wir die Ehre, Live und in Farbe dabei sein zu dürfen. Ein Lob und Ansporn für die anspruchsvolle Berichterstattung, die 48 Stunden online erfolgt. Wer einmal die inspirierende Atmosphäre genossen hat, wer einmal zwischen genialen Wissenschaftlern, interessanten Menschen aus der Welt der Medien oder der Kirche und Wirtschaftslenkern saß, wird dies nicht vergessen. So erging es uns beim ersten Besuch des Kongresses. Lesen Sie hier mehr zur 2011er Ausgabe von 2bAHEAD:    Eröffnung des 10. Zukunftskongresses 2011Ökonomie der UnsicherheitBildung durch Inspiration und VerantwortungZunkuft und TechnologieProdukte und Kundenbedürfnisse

Und wenn Sie davon nicht genug bekommen, geht es hier zum Bericht des Treffens 2012:    Wo haben wir unsere Visionen verloren?ShowCases und VisionenDie Gesellschaft der ZukunftMegatrends und Innovationen

Wenn Sie selbst dabei sein wollen, müssen Sie sich beeilen. Die Plätze sind knapp. http://www.2bahead.com/zukunftskongress

Hier sehen Sie das Programm: http://www.2bahead.com/zukunftskongress/programm/

Agentur Abendfarben fuhr den E Golf auf dem Zukunftskongress 2b AHEAD Wolfsburg 2012

Zukunftstechnologie heute erleben: Wir fuhren den E Golf in Wolfsburg

Agentur Abendfarben berichtet live vom Zukunftskongress 2b AHEAD 2012. Und als kleinen Ausgleich für die anspruchsvolle Arbeit gönnten wir uns eine kleine Ausfahrt. Mit einem Fahrzeug, was erst 2013 auf den deutschen Markt kommt – dem E Golf von Volkswagen.

e golf steckdose 2b ahead zukunftskongress wolfsburg

e golf auf dem 2b ahead zukunftskongress wolfsburg

Allen Skeptikern gleich vorab mitgeteilt: E-Autos sind inzwischen alltagstauglich geworden. Auch wenn das Modell noch nicht auf dem Markt ist. Einsteigen, „Zündschlüssel“ drehen und … nichts passiert. Es macht nicht einmal Klick. Doch die Anzeige im Amaturenbrett zeigt an: Akku voll, Motor an. Los geht´s! Ein Tritt auf das Gas – Verzeihung – Strompedal und es geht geschmeidig los.

e golf motor 2b ahead zukunftskongress wolfsburg

e golf motor 2b ahead zukunftskongress wolfsburg

Flink auf die Schnellstraße in Wolfsburg und keine Enttäuschung, denn der Motor nimmt ganz willig Gas – Entschuldigung – Strom an und hat erstaunlichen Durchzug. Die Anzeige im Display zeigt den Stromfluss und auch die Rückgewinnung an.

e golf batterie 2b ahead zukunftskongress wolfsburg

e golf batterie 2b ahead zukunftskongress wolfsburg

Irgendwo muss die Power herkommen. Im Kofferraum und in der Mittelkonsole zwischen den Sitzen befinden sich die Batterieblöcke.

Fazit der kurzen Reise: Es ist machbar, funktioniert.  Nur der Preis für die Akkus muss noch dem Interesse der Käufer entsprechen. So verzögert sich die Markteinführung noch eine Weile. Für Pendler durchaus eine Alternative mit ca. 140 Kilometern Reichweite. Aufgeladen wir auch über die heimische Steckdose.