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2025 – So arbeiten wir in der Zukunft

Zukunft erforschen – das ist eine der größten Herausforderungen für Wissenschaftler. Das zweite Buch aus der Reihe ist erschienen. Sven Gábor Janszky und Lothar Abicht werfen einen Blick in die Arbeitswelt im Jahr 2025. Mit spannenden, unglaublichen und intensiven Ergebnissen. Und der Verpflichtung, sich der Dynamik und den Konsequenzen zu stellen.

Unternehmen der Zukunft

Der wichtigste Satz des Buches: Erfolgreich sind die Unternehmen, die es schaffen, die richtigen Talente zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu versammeln.* Um das in einem hart umkämpften Markt der Arbeitskräfte zu schaffen, gilt es, mehr über diesen zu erfahren. Unsere Zukunft ist unsicher. Das ist die Herausforderung, die nicht mehr weichen wird. Unsicherheit ist ganz sicher! Ade, du klare, übersichtliche Welt.

Das Internet der Dinge verändert unser Arbeiten. Wenn zahlreiche Gegenstände vernetzt sind, wenn Assistenten und Geräte – mit einer IP versehen – Teil den Internets werden, ändert das unsere Arbeit. Und es ändert unsere Art, zu Ergebnissen zu kommen. Entscheidend wird dann, eine Aufgabe zu bewältigen. Der Ort, an dem das geschieht und der Zeitaufwand dafür sind nicht mehr relevant. Ein 8-17-Uhr Job an einem festen Arbeitsplatz gehört der Vergangenheit an. Die riesigen Datenmengen der Assistenten und Dinge in der Cloud sind mehr, als ein Fall für den Datenschutzbeauftragen. Sie dienen dazu, die Bedürfnisse des Nutzers zu erkennen, noch bevor er sich dessen bewusst wird. Es geht um das Prognostizieren seiner Wünsche.

Experten – quo vadis?

Intelligente Software, Systeme zur Prognose und gewaltige Datenmengen haben aber auch Auswirkungen auf Arbeitsplätze. Technik macht Berufe überflüssig. Die Anfänge sehen wir heute schon. Bewertungsportale, mobile Geräte und Datenbanken erleichtern die Suche und Auswahl von Dienstleistungen oder Waren. Wenn Systeme die Wünsche der Kunden kennen, schlagen sie ihnen schon optimierte Produkte vor. Die Autoren nennen das eine Devaluation des Expertentums. Doch Technologie alleine ist noch nicht alles. Vertrauen bildet einen wichtigen Pfeiler von Entscheidungen. Schon heute fallen diese durch Verbindung mit Freunden oder anderen Käufern über soziale Netzwerke und Bewertungsportale. Der strategisch entscheidende Punkt an Geschäftsmodellen der Zukunft ist ein emotionaler: Wem vertraue ich? Transparenz UND Vertrauen wird die Firmen der Zukunft auf dem Markt bestehen lassen. In einem Wust von Informationen und dem Ertrinken in Wahlmöglichkeiten wird dies die harte Währung werden.

2025 so arbeiten wir in der zukunft by abendfarben

Mit 66 Jahren …

Wir werden immer älter. Das ist Fakt. Und wir haben keine Lust auf Hängematte. Sagen die Autoren. Arbeit macht auch im Alter Spaß, gibt Lebens-Sinn und ist ein Bedürfnis. Schon heute grasen Unternehmen die „Alten“ ab, um sich deren Erfahrung und beruflichen Kenntnisse zu sichern. Das wird mit zunehmender Leistungsfähigkeit und Lebenserwartung noch zunehmen. Anerkennung und Zugehörigkeit sind Urerfahrungen der Menschen. Familie und Beruf – schon heute ein Schlagwort. Das Ringen um die besten Arbeitskräfte zwingt auch zum Umdenken in Unternehmen. Um sich die Experten für ihre Projekte zu sichern, werden Firmen sehr intensiv das private Umfeld ihrer High Potentials unterstützen. Der Betriebskindergarten wird dann zum Kriterium, die Arbeitszeitregelung und Betriebswohnung zum Bonus. Und aus einem Angebots- wird ein Nachfrage-Markt. Menschen entscheiden, in welchem Unternehmen, in welchem Projekt und an welchem Ort sie arbeiten. SIE wählen aus, nicht die Unternehmen.

Zeugnis der Zukunft

Kopfnoten, Leistungskurs und Wahlfach – was ist das? Arbeitskräfte der Zukunft müssen in einer komplexen und fluiden Welt außer ihren beruflichen Fähigkeiten noch mehr intus haben. In einer unsicheren und schnellen Welt zählen weitere Kompetenzen: strategische Handlungsplanung, Folgenabschätzung, Problemlösungsfähigkeit sowie emotionale und soziale Stabilität. Dazu wird die Bewegung und Kommunikation in einem weltumspannenden Netzwerk zwingend notwendig. Das teilt auch die Arbeitskräfte der Zukunft in zwei Klassen. Bin ich in der Lage, mit moderner Technologie umzugehen, Kontakt aufzubauen und zu erhalten? Bin ich in der Lage, Projekte mit Kollegen auf allen Kontinenten zu meistern? Die oft beklagte Schnelligkeit und Komplexität wird zum status quo. Vernetzung wird zur Kulturtechnik. Digitale Assistenten, Smartphones, Messengers und Comunitys sind die Werkzeuge der Zukunft. Im Jahr 2025 muss man es sich im wahrsten Sinne des Wortes leisten können, KEIN Digitalexperte zu sein.

Schöne neue Welt?

Knapp 300 Seiten voller unglaublicher, kaum fassbarer Visionen lassen sich nicht in einer kleinen Rezension unterbringen. Was nimmt der Leser mit? Das IPad von heute ist wie das erste Handy von 1993. Technologie treibt voran, ändert unser Leben und unsere Arbeit. Technologie wird manches vereinfachen, aber auch den Markt – besonders den Arbeitsmarkt – verändern. Der Communicator von Käptn Kirk aus der Enterprise ist heute Wirklichkeit. Dazwischen liegen 40 Jahre. Die Taktraten der Technik verkürzt sich, die IT-Systeme werden hochleistungsfähig. Vernetzung ermöglicht Zugriff auf immense Daten. Diese Daten erlauben Rückschlüsse und Prognosen zu Produkten, Kunden und auch Jobs. Es hilft nichts: Bleiben Sie am Puls der Zeit! Lernen und nutzen Sie Geräte und Technologien. Bilden Sie sich ständig weiter. Und lesen Sie unbedingt dieses Buch!

*Alle kursiven Textstellen sind Zitate aus dem Buch.

Der Artikel erschien zuerst auf http://abendfarben.com/. Durch den Umbau dieser Seite werden nach und nach die Artikel hier erscheinen.

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Die gespaltene Stadt Hamburg

Gäste der Welt, schaut auf diese Stadt! In Abwandlung eines legendären Spruches gilt dies auch für die Hansestadt. In einem Leitartikel des Hamburger Abendblatts wird über die geteilte Stadt geschrieben.  Zitat aus dem Artikel: „Die aktuelle Studie des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstiuts im Auftrag der Haspa hat erschreckende Daten und unbequeme Wahrheiten zusammengetragen, die gerne verdrängt werden. So ist der Anteil der Jugendlichen in Wilhelmsburg oder Altona, die die Schule ohne Abschluss verlassen, bis zu 100-mal höher als in Blankenese. In gleich sechs Stadtteilen – Veddel, Billstedt, Wilhelmsburg, Dulsberg, Rothenburgsort und Harburg – lebt fast jedes zweite Kleinkind von der Sozialhilfe.“
Es waren Jahrzehnte Zeit, diese Spaltung zu beseitigen. Das schlechte Gewissen rumorte und spendierte Wilhelmsburg die IBA 2013. Ein neuer „In-Stadtteil“ wird propagiert. In den Köpfen der Menschen ist es fest verankert. Eine Trennung zwischen City und dem Südteil lässt sich nicht beschönigen. Harburger (die selbst Hamburger sind) fahren „nach Hamburg“. Der „Sprung über die Elbe“ ist ein geflügeltes Wort. Klingt nach Überwindung. Der Neubau für die Stadtentwicklungsbehörde in Wilhelmsburg hat Alibifunktion. Die Stadt erkennt die Bedeutung des Speckgürtels von Hamburg. Noch ein Zitat aus dem Artikel: „Das alles ist ein Anfang, mehr ist es noch nicht.“
Unternehmen haben sich auf die Regionalität besonnen. Auch im Hamburger Süden lassen sich Geschäfte machen. Ein Beispiel ist das Unternehmernetzwerk Hamburg-Süd. Die Elbe ist ein trennendes Element der Hansestadt und die Politik hat einen gewaltigen (moralischen) Schuldenberg, der abzutragen ist.
Hier geht es zum Artikel: http://www.abendblatt.de/hamburg/article1938587/Die-gespaltene-Stadt.html

Hamburger Hafen: HHLA erfolgreich, Marktanteile dazugewonnen

Wie der Pressedienst THB mitteilt, erwirtschaftete Die Hamburger Hafen- und Lagerhaus AG (HHLA) in 2011 ein Plus von 16 Prozent. Der Containerumschlag erhöhte sich um 25 Prozent, das entspricht 5,3 Millionen Standardcontainer. Trotz des langen Anfahrtweges für die Containerfrachter über die Elbe rechnet es sich wohl für die Reeder. Hamburg ist als Drehkreuz für Waren bestens geeignet. Land-, Fluss- und Schienentransport sind ab dem Hafen problemlos möglich. Das Herz der Stadt schlägt zwischen Terminals und Großlagern an der Elbe.

Hafen Hamburg Container-Terminal

ISO 26000 – eine Norm für gutes Handeln?

Logo der Hamburger Stiftung für Wirtschaftsethik

Am 29.09.2011 trafen sich Experten in der Hamburger Stiftung für Wirtschaftsethik. Ein spannendes Thema: Die ISO-Norm 26000. So unspektakulär sie klingt, hat sie doch das Zeug dazu, den Startschuss für ein weltweites, verantwortungsbewußtes und ethisches Handlen zu legen. Lesen Sie den Bericht dazu im journalistischen Blog:

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