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2bahead zukunft kongress 2015-07 by abendfarben

2bAHEAD: Das digitale Wissen: Wie sich Personal- und Führungsstrategien bis 2025 verändern

2bAHEAD Zukunftskongress 2015 Wolfsburg

Das digitale Wissen: Wie sich Personal- und Führungsstrategien bis 2025 verändern

Eine der größten Veränderungen des Jahres 2025 werden wir in unseren Arbeitswelten erleben. Das weltweit verfügbare Wissen in wichtigen Fachgebieten verdoppelt sich aktuell alle fünf Jahre. Was müssen wir lernen, wenn die Antwort auf jegliche Frage schneller auf unseren Displays eingespielt wird, als wir sie in unserem Kopf finden? Etwa 40% Projektarbeiter sagen Trendforscher für das Jahr 2025 voraus, und damit den Verlust des Langfristigen, der Loyalität und der Kontinuität.

2bahead zukunft kongress 2015-04 by abendfarben

Hermann Arnold, Chaiman & Co-Founder, Haufe-umantis AG

Das demokratische Unternehmen: Wahlen und andere organisatorische Innovationen

Der CEO wird gewählt! Arnold empfindet sich als Entdecker der Unternehmensdemokratie, nicht deren Erfinder. Denn bei Wissensarbeitern funktioniert Command & Control nicht mehr. Wählen wir doch den Vorgesetzten, der zu uns passt. Und wenn nicht? Erst sinkt die Leistung, dann fliehen die Besten, dann erst wird der „Chef“ ausgewechselt. Weiterer Vorteil, so Arnold: Wenn ich gewählt werden will, muss ich zeigen, was ich machen will. Wenn ich wählen will, muss ich die Wahl haben. Aus seiner Erfahrung entsteht aber kein Wahlkampf im parteipolitischen Sinne. Die Gruppendynamik ist schon Motor genug. Und kein Team möchte einen Leiter, der unfähig oder schwach ist. Der / die Abgewählte werden Teammitglieder und lernen von anderen. Das „Chef sein“ muss in einer schnell drehenden Welt mehr sein, als Büro und Assistenz. Für Innovationen braucht es auch „Ermutiger“. Die Kraft des Teams muss gefördert und gepflegt werden.

Mitarbeit on demand

Mitarbeit wird in Richtung Freelancer gehen, nach Auftragslage und projektbezogen. Das verlangt ein Upgrade des BETRIEBS-SYSTEMS mit Kultur und Ritualen, mit Ermächtigung von Mitarbeitern. Teams suchen / finden ihre Vorgesetzten – das ist social recruitung. Und die Bezahlung? Der Lohn soll sich am Beitrag am Unternehmen messen und nicht am Budget und an der Mitarbeiterzahl. Es werden in Zukunft „Ebay-Sterne“ vergeben, Bewertungen werden demokratisch, auch das Gehalt ist Mehrheitsentscheidung. Eine neue Art der Kollaboration, der Struktur und Funktionsweise tritt gegen die „alten“ Denkweisen an.

2bahead zukunft kongress 2015-05 by abendfarben

Prof. Tobias Kollmann, Uni Essen

Es gibt keinen digitalen Weltmarktführer aus Deutschland

Unser digitale Kompetenz wurde gar nicht aufgebaut. Mit fatalen Folgen. Es gibt viel zu wenig Gründer in dem Bereich, zu wenig Fachkräfte und zu wenig Visionäre. Der Piranha Effekt – viele Keine fressen schnell die große Konkurrenz. Und die Großen? Die ganz Großen transformieren zu noch größeren … Die Bemühungen der Bundesregierung a la Industrie 4.0 bringen es nicht auf den Punkt. Digitales Wissen ist unser knappstes Gut. Ältere Arbeitnehmer werden es nicht mehr schaffen, mit der Transformation Schritt zu halten. Von den fähigen jungen Menschen kommen viel zu wenig nach. Es wird ein Kampf um digitale Köpfe werden. Ausschreibungen müssen sich um die Mitarbeiter bewerben und nicht umgekehrt. Neue Arbeitswelten und Strukturen braucht die neue Zeit. Das human digital capital wird gebraucht, um digitale Geschäftsmodelle zu schaffen, die Nachfrage erzeugt. Da hilft kein altehrwürdiges Unternehmen. Nicht die Marke, sondern das BETRIEBS-System ist entscheidend. Gemeinschaften, die gemeinsam etwas erreichen wollen, werden die Teams der Zukunft sein. Die Digitale Ebene wird eine Philosophie der Arbeit. Und das Unternehmen wird zu einem sozialen Netzwerk werden. Durch digitale Systeme gemanagt UND gelebt.

 

 

 

Umfrage zu Social Media im Mittelstand

Agentur Abendfarben fragt Unternehmer nach ihren Erfahrungen mit Social Media

Immer mehr Unternehmen agieren in den sozialen Medien. Laut BITCOM sind es derzeit 47 Prozent (Stand Mai 2012). An der neuen Art der Kommunikation mit Kunden und Interessenten kommt keine Firma mehr vorbei. Ob sie wollen oder nicht – es wird über sie gesprochen. Besser, sie reden mit!

Die Agentur Abendfarben Hamburg ist seit zwei Jahren aktiv in den neuen Medien, kommuniziert mit Menschen über Facebook, Twitter und Blogs. Jeder Tag bringt neue Erkenntnisse, der Prozess ist fließend und mit Sicherheit nicht statisch. Das verlangt eine gehörige Portion Einsatz. Zeit und Geld wollen zielgerichtet angelegt werden. Ergebnisse und Erfolge stellen sich erst nach geraumer Zeit ein. Doch ist die Arbeit einer Online-Agentur etwas anderes, als die gestandener Mittelständler. Die finden erst mit Verzögerung den Zugang zu Social Media. Uns interessierte, wie Unternehmer verschiedener Branchen damit umgehen, welche Erfahrungen sie damit machen. Spannende Antworten auf die Fragen der Zeit, gegeben von Menschen, die das Potential erkannt haben und handeln.

Laden Sie die Umfrage hier herunter und senden Sie uns die Antworten per Mail, da der Text stets formatiert werden muss.

umfrage agentur abendfarben zu social media im mittelstand

Für Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung. Per Mail an agentur@abendfarben.de oder telefonisch unter 0152-33881427.

Beste Grüße und Danke für Ihre Antworten!

Ihr

Tom Köhler

PS: Lesen Sie gern? Dann besuchen Sie unser Blogarchiv!

Agentur Abendfarben Hamburg meets Maler Heyse in Hannover

Was hat eine Online-PR-Agentur mit einem Maler zu schaffen? Was sucht der Mittelstand auf Facebook? Spannende Fragen, die ihre Antwort bekommen. Denn die Agentur Abendfarben reist zum Zukunftskongress und macht Station bei Maler Heyse in Hannover. Die Firma hat das Potential der Neuen Medien erkannt und arbeitet fleißig mit Social Media und Co.

Aus der Online- in die Offline-Welt

Matthias Schultze, der Kapitän der MS Heyse – Geschäftsführer der HEYSE GmbH & Co.KG – führt den niedersächsischen Malerfachbetrieb mit Energie und Spaß. Er bloggt, twittert, facebookt, was die Zeit hergibt. Zitat aus seinem Blog:

„Erst am 04.Mai 2012 habe ich einen Artikel über unseren 300.Fan geschrieben, mittlerweile sind es nicht 333 Fans sondern, 338!!! fantastische, unglaublich wundervolle Fans. ICH FLIPP´AUS- W O W! Das sind rein rechnerisch 1 neuer Fan pro Tag. Danke – für soviel Spaß in den neuen Medien
Danke – für den Wachstum online & offline
Danke – für Feedbacks, Kritik, Lob, Wertschätzung, Service & Support
Danke – für die Empfehlungen
Danke – für Tränen, Lachen, Jubel, Applaus, Beifall und…….

Kennengelernt habe ich Matthias via Facebook. Wir haben dann telefoniert und nun bin ich ganz gespannt, was für einen ungewöhnlichen Menschen ich da treffe. Da regt sich natürlich auch der Journalist in mir. Ein Näschen für Themen, ein Auge für ungewöhnliche Dinge ist Voraussetzung, dem Leser tollen Stoff zu bieten.

Danke für soviel Spaß in den neuen Medien

Ach, es macht Spaß da? Das ist auch Vergnügen, und nicht nur digitale Schmalspur? Wenn Unternehmer verstanden haben, dass die unglaublichen Möglichkeiten der Kommunikation auch Chancen eröffnen – JA! Sie treten mit dem Kunden, mit dem Interessenten in einen direkten Austausch. Sie beantworten Fragen, geben Tipps, geizen nicht mir ihrem Wissen – und haben Spaß dabei. Der Mensch am anderen Ende der „Leitung“ fühlt sich ernst genommen, lernt die Menschen hinter der Unternehmens-Fassade kennen. Im besten Fall empfiehlt er sie seinen Freunden weiter. Empfehlung, ein warmer Kontakt, ein unschätzbarer Türöffner in einer Welt des Überflusses und der Informationsflut. Lesen Sie gern mehr zu den Themen Social Media, Regionalität und Empfehlungen auf dem Blog der Agentur Abendfarben.

Regionalität – Ein Schlüssel zum Erfolg für den Mittelstand

Lesen Sie hier einen Artikel auf der Webseite des Unternehmernetzwerkes Hamburg-Süd zum Thema „Regional denken – lokal handeln“. Oft sind Kunden und Geschäftspartner nur einige Straßen weiter, während das Unternehmen eine Reise „um die Welt“ antritt, solche zu finden.

CSR in Hamburg: Neue Verantwortung, oder schon längst an der Tagesordnung?

In Fortsetzung einer Reihe zu Corporate Social Responsibility (CSR) lud die Hamburger Stiftung für Wirtschaftsethik am 06.12.11 in die Handelskammer Hamburg ein. Sind die Hanseaten Vorreiter im werteorientierten Wirtschaften? Können andere Unternehmen vom Hamburger Kaufmann noch etwas lernen? Lesen Sie mehr auf dem journalistischen Blog.

stiftung wirtschaftsethik hamburg logo

Authentische Unternehmenskommunikation mit Blogs

Wordpress Logo

Auf dem Expertenabend am 10.10.11 bei

erfahren Sie mehr über Blogs und ihr Potential, für Ihr Unternehmen oder Ihr Produkt eine gute Ergänzung zu sein.

http://www.connextions.de/10-10-2011-15-expertenabend/

Online Motor Deutschland macht Station in Hamburg

Die deutschlandweite Initiative von Google und anderen Online-Unternehmen für den Mittelstand war am 20.09.11 in Hamburg zu Gast.

Online Motor Deutschland Hamburg

Nahe dem Dammtorbahnhof konnten sich Interessenten von Firmen beraten lassen. Der Andrang war groß. Wie erstellt man schnell und günstig eine Website? Wie schalte ich Anzeigen? Wie kann ich den Inhalt für Suchmaschinen optimieren?

Onlinbe Motor Deutschland Tablet PC

Wenn Sie auch an einer Veranstaltung teilnehmen wollen, klicken Sie hier.

Mittelstand @ Kunde – Hamburger Tag des Mittelstands

Unternehmenserfolg durch die Nutzung von Internet und Social Media, Kommunikation und Kundenbindung durch soziale Medien. Das Thema des Jahres 2011 und auch das Thema des Hamburger Mittelstandes, der sich am 20.06.2011 zum achten Mal im Rathaus und der Handelskammer traf.

Strukturen und Wirtschaftsförderung

Damit die Hamburger Wirtschaft weiter optimale Bedingungen für den Erfolg vorfindet, mühen sich Politik und Handelskammer. Ihre Vertreter begrüßten die Gäste des Mittelstandstages im Hamburger Rathaus. Der erste Bürgermeister, Olaf Scholz (SPD) bringt es in wenigen Worten auf den Punkt: „Bildung, Jobs und Social Media“. Inzwischen gehen mehr Ingenieure in Rente, als Nachwuchs aus den Hoch- und Fachschulen kommt. Die Stadt will und muss sich dem Thema Bildung und Ausbildung annehmen, will sie weiterhin Unternehmen und Ideen in der Stadt halten.

Empfang des Senats für den Hamburger Mittelstand

Der Präses der Handelskammer Hamburg sekundiert: „Wir brauchen keine leichte Bürde, sondern einen starken Rücken!“ Fritz Horst Melsheimer zitiert den amerikanischen Präsidenten Roosevelt und beschreibt die Situation des Hamburger Mittelstandes. Der starke Rücken, das sind die Gewerbeflächen und -Immobilien, die es Unternehmern und Gründern ermöglichen, erfolgreich zu sein. Wenn Preis und Lage passen, können sich Unternehmer um ihr Kerngeschäft sorgen. Die baulichen und bildungspolitischen Probleme will Melsheimer gemeinsam mit der Politik angehen. Denn Fachkräftemangel prognostiziert auch die Handelskammer.

Wenn Social Media Unternehmen erreicht

Mit beeindruckenden Zahlen wartet Ludger Wibbelt, Geschäftsführer der Nielsen Media Research GmbH auf. In seiner Keynote lässt er deutlich werden, dass es für Unternehmen keinen Weg an sozialen Medien vorbei gibt. Allein in den ersten vier Monaten bekam Facebook in Deutschland 4 Millionen neue Nutzer. 60 Prozent der Nutzer im Internet tauschen sich in Foren aus. Auch über Produkte und Unternehmen. 80 Prozent der Entscheidungen beim Kauf werden durch Bewertungen von Freunden und Kollegen beeinflusst. Der zügige Einstieg in die Kommunikation mit den Nutzern ist auch für Hamburger Unternehmen Pflicht. Ob sie dabei sind oder nicht – man spricht über die Firma und deren Leistungen oder Waren.

Grafik Max Plank Institut - Wie das Netz reagiert

Geduld beim Einstieg für wenig Geld

Viele Plattformen für die soziale Kommunikation sind kostenlos. Tools zu Befüllen mit Inhalten und zum Monitoring auch. Doch was jeder Unternehmer mitbringen muss, ist eine Strategie und etwas Geduld. Der Erfolg kommt nicht über Nacht. Wichtige Kriterien werden durch aktive Teilnahme erfüllt: Das Unternehmen kommuniziert aktuell und authentisch. Kunden und Interessenten nehmen die Menschen hinter dem Firmennamen wahr. Produkte werden bewertet, empfohlen und durch einen steten Rückkanal der Kunden sogar verbessert. Zu optimierende Details oder unentdeckte Fehlerquellen werden durch die Nutzer benannt. Der Austausch und die Beobachtung der Meinung des Marktes geben ein wertvolles Feedback für das Unternehmen. Und bei schlechten Bewertungen haben sie die Chance, auf den Kunden zuzugehen. So manche Kritik lässt sich durch einen direkten Kontakt entkräften.

Foren in der Handelskammer

Social Media Marketing, Online-Bewertungen, das Werben über Youtube und Apps sowie die Suchmaschinenoptimierung waren die Themen der sehr gut besuchten Foren. In kurzer Zeit geballtes Wissen an die Frau, den Mann zu bringen – keine leichte Aufgabe. Zumal die Zugangsvoraussetzungen bei den Gästen unterschiedlich waren. Trafen sich dort „alte Hasen“, waren aber auch absolute Neueinsteiger dabei. Diesen unterschiedlichen Anspruch konnten die Referenten durch praxisbezogene Beispiele bedienen. Ein Hotelier berichtete über seine Erfahrungen bei der Nutzung der Online-Bewertungen, ein Optiker über seine Arbeit auf Facebook. Und ein Malermeister zeigte seine erfolgreiche Strategie auf Youtube. Kundeninformation und -bindung durch Filme, die die erfolgreiche Arbeit belegen, lassen den Unternehmer sehr authentisch im Netz agieren.

Diskussion in der Handelskammer Hamburg

Fazit des Tages: Unternehmen steigen vermehrt in soziale Medien ein. Kommunikation mit Kunden und Interessenten ist Pflicht. Auch bei Social Media ist Beratung und Strategie eine Voraussetzung für Erfolg. Jeder Tag, den Unternehmer zögern, gibt den Mitbewerbern im Markt einen weiteren Vorsprung.

Nutzen Sie zur weiteren Information auch den Blog http://onlinepr20.wordpress.com/