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Besucherrekord zum Jahresauftakt beim Unternehmernetzwerk Hamburg-Süd

Das erste Treffen 2012 im Unternehmernetzwerk Hamburg-Süd begann mit einem Paukenschlag. 20 Gäste besuchten uns am 11.01.12 im Harburg. Dazu wurde das Zeitlimit wieder überzogen, da ein großer Kommunikationsbedarf bestand.

Mit 66 Jahren – äh – Mitgliedern…

Schon Udo Jürgens wusste von der Altersweisheit ein Liedchen zu singen. Noch nicht einmal ein Jahr unterwegs ist die Gruppe auf 66 Mitglieder angewachsen. Ein stabiler Kern besucht die vierzehntägigen Treffen kontinuierlich. Eine rege Diskussion über Werte und Ziele zum Ende des letzten Jahres half, sich im Netzwerk zu verorten und die für die Mitglieder wichtigen Eckpunkte niederzuschreiben. Nur wer weiß, wo er steht, kann seinen Weg zum Ziel bestimmen.

Werte und Gebiet

Wir kommunizieren offen und ehrlich – auch bei schwierigen Themen. Wir sind authentisch und leben, was wir sagen. Wir empfehlen unsere Netzwerkpartner – zum Wohle unserer Kunden. Wir unterstützen regionales Handeln und regionale Projekte. Wir bieten Kompetenzen aus vielen Branchen. Wir geben unsere Erfahrungen innerhalb des Netzwerkes weiter. Wir erkennen und nutzen die Kooperationspotenziale innerhalb des Netzwerkes. Hamburg Süd ist unter anderem Wilhelmsburg, Harburg, Neuwiedenthal, Neugraben, aber auch der Landkreis Harburg, Landkreis Lüneburg, Landkreis Stade und mehr. Die Metropolregion Hamburg südlich der Elbe.

Zeitgewinn 2012 und Öffentlichkeitsarbeit

Ein Schaltjahr beschert Unternehmern einen zusätzlichen Tag, einmal 24 Stunden plus. Ob diese für die Arbeit genutzt werden, oder der gewonnene Tag für ein besonderes Event Platz hat? Die Mitglieder des Unternehmernetzwerkes haben sich entschieden. Ein zusätzlicher Tag soll ein Gewinn sein. Mit einer Veranstaltung (deren Details noch geheim gehalten werden…) stellen sich die Mitglieder am 29.02.2012 im Hamburger Süden vor. Sie dürfen gespannt sein!

Sind Sie Unternehmer? Sind Sie Netzwerker?

Beantworten Sie beide Fragen mit JA und kommen Sie aus dem Hamburger Süden, so sind Sie herzlich willkommen: https://www.xing.com/net/hamburgsued. Loggen Sie sich bei uns ein, nehmen Sie an den kostenlosen Treffen aller 14 Tage teil, werden Sie Teil eines funktionierenden Netzwerkes. Oder Sie abonnieren den RSS Feed unserer neuen Webseite http://unternehmernetzwerk-hamburg.com.

Im Verbund stark für den Kunden. Aus der Region – für die Region. Und mit den besten Empfehlungen.

Erstes Hamburger WordPress-Frühstück erfolgreich gestartet

Wordpress Frühstück Hamburg

 Bloggen mit WordPress

Hamburg-Süd läd ein – und acht Interessenten trafen sich in Harburg zum 1. Hamburger WordPress-Frühstück. Eine spannende Runde aus erfahrenen Bloggern, denen Begriffe wie PHP, SQL und FTP nur so entfuhren. Und eine Runde, in denen „blutige“ Anfänger saßen, die erkannt haben, dass bloggen kein Selbstzweck ist. Die Plattform WordPress eignet sich zum Positionieren von Marken, zum Erzählen von Geschichten, zur Weitergabe von Wissen. Fazit der Runde: Wir machen weiter, treffen uns regelmäßig und transferieren Wissen. Wer Interesse hat, daran teilzunehmen, schaut einfach mal wieder auf diesen Blog 😉 oder meldet sich unter agentur@abendfarben.de

Hamburg-Moorburg, ein Dorf in der Stadt

Kunst zwischen Autobahn und Spülfeld, Erdölraffinerie und Kohlekraftwerk, Bahntrasse und Windkrafträdern. Moorburg an der Süderelbe, mitten in Hamburg gelegen, macht mit einem Nachmittag voller Musik und Kunst auf sich aufmerksam.

Kraftwerk Hamburg-Moorburg, Windkraft, Windräder

Moorburg, eine dörfliche Idylle in einer Millionenstadt, nur wenige Minuten vom Zentrum Hamburgs entfernt. Die Kehrseite dieser schönen Medaille: Verkehrslärm, Hafenerweiterung, ein riesiges Kohlekraftwerk nebenan. Ähnlich den Galliern sind die Moorburger nicht bereit, ihr kleines Refugium dem großstädtischen Moloch zu opfern. Und sie sind nicht bereit, Umweltbelastungen und Leerstand von Mietshäusern hinzunehmen. Sie kämpfen für ihr Dorf und könnten mit ihrem Widerstand den Schreckensruf „Mo-Mo-Moorburger!!!“ auslösen, ähnlich den bangen Gestalten, die Asterix und Co. im Anmarsch sahen.

Kraftwerk Moorburg

Dorfkunst und Stadtmusik

Ein leeres Haus gibt einen guten Klangkörper – also wurde das Kunstprogramm mit wilder Weltmusik in einem leerstehenden SAGA-Gebäude eröffnet. Die LOLA BAND aus Bergedorf fiedelte die Dorfbewohner in den sonnigen Nachmittag hinein. Die Musiker nahmen die freundliche Einladung der zahlreichen Zuschauer an und verlagerten ihr Konzert in den grünen Vorgarten des Hauses. Mit Kind und Kegel, Hund und Tretauto waren Moorburger gekommen. Doch leerer Bauch feiert nicht gern. Kaffee und Kuchen stärkten die Besucher bei strahlendem Sonnenschein in einem anderen Garten, bevor sie sich aufmachten, dem benachbarten Kohle-Kraftwerk von Vattenfall einen Besuch abzustatten. Das BigBand-Konzert von SIDEWINDER ließ die Gäste auf dem Hof der Familie Rüpke entspannen. Ihre Vorfahren sind seit 400 Jahre an diesem Ort ansässig.

Bürger kämpfen für das Dorf in der Stadt

Teil der Stadt

Der älteste Teil Moorburgs taucht schon in Karten Hamburgs auf, die aus dem 16 Jahrhundert stammen. Im benachbarten Altenwerder stehen nur noch der Friedhof und die Kirche, eingerahmt von zwei gigantischen Windrädern. Dem Schicksal wollen Einwohner Moorburgs nicht entgegensehen. Ein Teil der Bewohner profitiert von der benachbarten Großbaustelle. Vattenfall beschäftigt zahlreiche Monteure und Handwerker, die es zu schätzen wissen, gleich nebenan ein Zimmer mieten zu können. Doch dieses mittendrin hat für die Bewohner auch seine Konsequenzen. Im Norden lärmt das Containerterminal Altenwerder und Spülflächen lassen ihren „Duft“ herüberwehen. Sie dienen der Aufschüttung von Baggergut aus der Elbe. Im Westen dröhnt die A7 mit Tausenden Fahrzeugen. Im Süden ist noch Landwirtschaft möglich, während im Osten eine Raffinerie und die Baustelle des Kohlekraftwerks das Dorf begrenzen.

Karte Moorburg / Quelle: Google Maps

Paradies oder Übel?

Radfahrer wissen die Routen jzu schätzen. Zwischen Gärten, Feldern und Obstbäumen hindurch macht in Hamburg-Süd so manche Strecke ihren Reiz aus. An der Elbe eine Pause einlegen oder echte Kühe sehen, die nicht lila sind – kein Problem. Doch gibt es bauliche und Energiekonzepte, die Politiker favorisieren. Da sind Restflächen und entsiedelte Gebiete geeignet, Trassen für Verkehr oder Energie zu bauen. In diesem Konflikt befinden sich die Bewohner eines der letzten Dörfer in Hamburg. Und sie machen auf sich aufmerksam, damit der Lärm der Großstadt nicht ihre Bemühungen übertönt.

Drei auf einen Streich im Unternehmernetzwerk Hamburg-Süd

Nein, wir zitieren keine Märchen, sondern freuen uns über regen Zuwachs! Die Gruppe expandiert stetig, das Weitersagen funktioniert und Gäste schauen sich unser Netzwerk leibhaftig an. Heute konnten wir drei „Neue“ begrüßen, die an unserer lebhaften Runde teilnahmen.

Das Netzwerk funktioniert, bewies auch unsere Gruppe bei der Auswahl der Location für unsere nächsten Treffen. Dies wurde nötig, da wir uns im Schweinske Harburg nicht willkommen gefühlt haben. Nun, wer auf regelmäßigen Umsatz verzichten kann – bitteschön.
Den machen jetzt die Gruppenmitglieder vom Restaurant Scharf in der Harburger Schlossstraße 2, dem ehemaligen, leckersten Griechen im Hafenviertel. Zu finden sind sie im WWW hier: http://restaurant-scharf.de/ und per Fuß, Rad, Auto oder Schiff Ecke Karnapp, gar nicht weit vom Fußgängertunnel Richtung Schlossmühlendamm / Harburg-City.

Unser nächstes Treffen findet am 04.05.11 um 08:00 Uhr dort statt. Bis 09:30 Uhr haben wir dann folgendes Programm: Kurze Vorstellungsrunde, kurze Wochenbilanz und ein Vortrag von Michael Pohle (http://www.tanzmichel.de/), der uns im Dreivierteltakt die Flötentöne beibringt. Denn er referiert zum Thema Akquise von Kunden. Danach bleibt noch Zeit zum intensiven Netzwerken, Geschäftemachen und dem regen Austausch von Kontaktdaten.
Wir freuen uns auf rege Teilnahme und begrüßen gern neue „Neue“ in der Runde.
Herzlich
Ihr
Tom T. Köhler
http://www.abendfarben.de

Harburg liegt am Jungfernstieg – Unternehmernetzwerk Hamburg-Sued

Wenn einer eine Reise tut, so kann er was erzählen. Der Titel verrät es: verkehrte Welt ist angesagt. Als Freiberufler bin ich naturgegeben viel unterwegs. Die „Parkmöglichkeiten“ und die wirklich alltäglichen Staus lassen mich mit dem HVV entspannt meine Ziele erreichen. Doch die Bahn hat ja immer wieder tolle Ideen, erstaunt selbst eingefleischte Nahverkehrs-Enthusiasten.
Die Ansage der Stationen und die Anzeige derselben auf den Displays in den Waggons spielten wieder mal verrückt. Die Ansage ließ mich erstaunen: „Nächste Station Harburg“. Eigentlich nichts Besonderes. Doch fuhr ich mit der S3 gerade auf dem Abschnitt Hauptbahnhof-Jungfernstieg. Während der Fahrt hatte ich nicht auf die Ansage geachtet. Nun entbehrte der technische Defekt ja nicht der Ironie. Die Stadtteile jenseits der Elbe sind in vielen Hamburger Köpfen noch immer nicht dazugehörig. Und die Politik hat ja einiges dafür getan, eine (virtuelle) Grenze entlang der Elbe zu ziehen. Auch die „Eingemeindung“ Wilhelmsburgs zum Bezirk Mitte ändert daran nichts. Genau so fahren viele Harburger – oder Südhamburger – eben nach Hamburg, wenn sie in die City reisen.
Es ist mitnichten ein Einstimmen in den Chor der Miesepeter. Anhand unseres funktionierenden Unternehmernetzwerkes Hamburg-Süd können wir sehen, wozu die Gescholtenen jenseits der Elbe fähig sind. Unsere Gruppe wächst jede Woche, bei jedem Treffen ging ein Auftrag an ein Mitglied des Netzwerkes über den Tisch. Erfolge, die wir nicht verstecken müssen!
Der Jungfernstieg und seine Umgebung sind ein wichtiges wirtschaftliches Zentrum der Hansestadt. Kontore, Banken, Reeder und Versicherungen sind dicht aneinander gereiht. Läge Harburg also am Jungfernstieg, wäre unser Business-Netzwerk ganz dicht am Pulsschlag der Metropole. Drehen wir nun den Spieß um! Machen wir unser Harburg und unser Unternehmernetzwerk zum Jungfernstieg des Hamburger Südens. Verrückte Idee? Nein! Es liegt an uns selbst, mit regem Austausch, interessanten Vorträgen und dem aktiven Weitersagen dafür zu sorgen, dass unsere Gruppe wächst, die Branchen alle vertreten sind und – so wie bisher – jedes Mal ein Auftrag über den Tisch geht. Fangen wir also heute damit an. Jedes Mitglied in seinem Geschäftsfeld, mit seinen Kontakten, ist Teil des Netzwerkes und kann dafür sorgen.