Schlagwort-Archive: social

Online PR – Social Media für den Mittelstand

Auf dem Blog zu Online PR für den Mittelstand finden Sie hier den Beginn einer Serie zu Social Media für den Mittelstand.  Wenn Sie sich für einzelne Online-Plattformen interessieren, können Sie ab hier Informationen zu Webverzeichnissen, Bewertungsportalen, Backlinks und Blogs erhalten.

Unsere Empfehlung: Der Blog zu Online PR 2.0 für den Mittelstand

Blog Online PR 2.0 für den Mittelstand

http://onlinepr20.wordpress.com/

 

Mittelstand @ Kunde – Hamburger Tag des Mittelstands

Unternehmenserfolg durch die Nutzung von Internet und Social Media, Kommunikation und Kundenbindung durch soziale Medien. Das Thema des Jahres 2011 und auch das Thema des Hamburger Mittelstandes, der sich am 20.06.2011 zum achten Mal im Rathaus und der Handelskammer traf.

Strukturen und Wirtschaftsförderung

Damit die Hamburger Wirtschaft weiter optimale Bedingungen für den Erfolg vorfindet, mühen sich Politik und Handelskammer. Ihre Vertreter begrüßten die Gäste des Mittelstandstages im Hamburger Rathaus. Der erste Bürgermeister, Olaf Scholz (SPD) bringt es in wenigen Worten auf den Punkt: „Bildung, Jobs und Social Media“. Inzwischen gehen mehr Ingenieure in Rente, als Nachwuchs aus den Hoch- und Fachschulen kommt. Die Stadt will und muss sich dem Thema Bildung und Ausbildung annehmen, will sie weiterhin Unternehmen und Ideen in der Stadt halten.

Empfang des Senats für den Hamburger Mittelstand

Der Präses der Handelskammer Hamburg sekundiert: „Wir brauchen keine leichte Bürde, sondern einen starken Rücken!“ Fritz Horst Melsheimer zitiert den amerikanischen Präsidenten Roosevelt und beschreibt die Situation des Hamburger Mittelstandes. Der starke Rücken, das sind die Gewerbeflächen und -Immobilien, die es Unternehmern und Gründern ermöglichen, erfolgreich zu sein. Wenn Preis und Lage passen, können sich Unternehmer um ihr Kerngeschäft sorgen. Die baulichen und bildungspolitischen Probleme will Melsheimer gemeinsam mit der Politik angehen. Denn Fachkräftemangel prognostiziert auch die Handelskammer.

Wenn Social Media Unternehmen erreicht

Mit beeindruckenden Zahlen wartet Ludger Wibbelt, Geschäftsführer der Nielsen Media Research GmbH auf. In seiner Keynote lässt er deutlich werden, dass es für Unternehmen keinen Weg an sozialen Medien vorbei gibt. Allein in den ersten vier Monaten bekam Facebook in Deutschland 4 Millionen neue Nutzer. 60 Prozent der Nutzer im Internet tauschen sich in Foren aus. Auch über Produkte und Unternehmen. 80 Prozent der Entscheidungen beim Kauf werden durch Bewertungen von Freunden und Kollegen beeinflusst. Der zügige Einstieg in die Kommunikation mit den Nutzern ist auch für Hamburger Unternehmen Pflicht. Ob sie dabei sind oder nicht – man spricht über die Firma und deren Leistungen oder Waren.

Grafik Max Plank Institut - Wie das Netz reagiert

Geduld beim Einstieg für wenig Geld

Viele Plattformen für die soziale Kommunikation sind kostenlos. Tools zu Befüllen mit Inhalten und zum Monitoring auch. Doch was jeder Unternehmer mitbringen muss, ist eine Strategie und etwas Geduld. Der Erfolg kommt nicht über Nacht. Wichtige Kriterien werden durch aktive Teilnahme erfüllt: Das Unternehmen kommuniziert aktuell und authentisch. Kunden und Interessenten nehmen die Menschen hinter dem Firmennamen wahr. Produkte werden bewertet, empfohlen und durch einen steten Rückkanal der Kunden sogar verbessert. Zu optimierende Details oder unentdeckte Fehlerquellen werden durch die Nutzer benannt. Der Austausch und die Beobachtung der Meinung des Marktes geben ein wertvolles Feedback für das Unternehmen. Und bei schlechten Bewertungen haben sie die Chance, auf den Kunden zuzugehen. So manche Kritik lässt sich durch einen direkten Kontakt entkräften.

Foren in der Handelskammer

Social Media Marketing, Online-Bewertungen, das Werben über Youtube und Apps sowie die Suchmaschinenoptimierung waren die Themen der sehr gut besuchten Foren. In kurzer Zeit geballtes Wissen an die Frau, den Mann zu bringen – keine leichte Aufgabe. Zumal die Zugangsvoraussetzungen bei den Gästen unterschiedlich waren. Trafen sich dort „alte Hasen“, waren aber auch absolute Neueinsteiger dabei. Diesen unterschiedlichen Anspruch konnten die Referenten durch praxisbezogene Beispiele bedienen. Ein Hotelier berichtete über seine Erfahrungen bei der Nutzung der Online-Bewertungen, ein Optiker über seine Arbeit auf Facebook. Und ein Malermeister zeigte seine erfolgreiche Strategie auf Youtube. Kundeninformation und -bindung durch Filme, die die erfolgreiche Arbeit belegen, lassen den Unternehmer sehr authentisch im Netz agieren.

Diskussion in der Handelskammer Hamburg

Fazit des Tages: Unternehmen steigen vermehrt in soziale Medien ein. Kommunikation mit Kunden und Interessenten ist Pflicht. Auch bei Social Media ist Beratung und Strategie eine Voraussetzung für Erfolg. Jeder Tag, den Unternehmer zögern, gibt den Mitbewerbern im Markt einen weiteren Vorsprung.

Nutzen Sie zur weiteren Information auch den Blog http://onlinepr20.wordpress.com/

Was ist Social Media und kann es mir nutzen?

Ein Thema ist in aller Munde, doch nur eine Handvoll Menschen blickt hinter das Dickicht der Fachwörter, Abkürzungen und neuen Technologien. Haufenweise „Experten“ tummeln sich auf der neuen digitalen Spielwiese und versprechen vielen fast alles. Neue Technologien, der Wandel der Wirtschaft und das enorme Tempo des Umbruchs verschrecken so manchen Interessenten. Informationen überladen die Aufmerksamkeit, meist ist Ablehnung und Resignation das Ergebnis.
Nehmen Sie sich etwas Zeit und reisen Sie mit uns durch das neue Land, welches mittlerweile in Nutzern / Personen das viert-, wenn nicht sogar das drittgrößte der Welt ist: die Sozialen Medien. In mehreren Beiträgen zum Thema erfahren Sie mehr dazu. Heute der erste Teil:

Was verstehen wir unter Social Media?

Social Media sind eine Vielfalt digitaler Medien und Technologien, die es Nutzern ermöglichen, sich untereinander auszutauschen und mediale Inhalte einzeln oder in Gemeinschaft zu gestalten. Die Interaktion umfasst den gegenseitigen Austausch von Informationen, Meinungen, Eindrücken und Erfahrungen sowie das Mitwirken an der Erstellung von Inhalten. Die Nutzer nehmen durch Kommentare, Bewertungen und Empfehlungen aktiv auf die Inhalte Bezug und bauen auf diese Weise eine soziale Beziehung untereinander auf. Die Grenze zwischen Produzent und Konsument verschwimmt. (1)

Der letzte Satz ist der entscheidende! Die Grenze zwischen Produzent und Konsument verschwimmt. Hier geht es nicht nur um die Produktion von Gütern, dinglichen Sachen. Hier ist auch die Produktion der Informationen gemeint. Aus Informationen bilden sich Meinungen, Strömungen und sie sind die Grundlage für Kommunikation. Und diese verläuft nicht mehr in eine Richtung – vom Produzenten zum Konsumenten – sondern auch in die andere Richtung. Und das ist wahrlich eine Neuerung. Wird ein Produkt, eine Information kundgetan, hat der Empfänger der Information die Möglichkeit, seine Meinung, seine Ablehnung oder Unterstützung zu formulieren. Und der Kunde des Produktes kann eine Bewertung dazu abgeben. Nun kommt der erste Einwand dazu: „Wir haben das nicht unter Kontrolle, wenn negative Bewertungen kaskadenartig eingehen!“
Sicher ist das Image einer Firma, eines Produkten immens wichtig. Doch gab es diese – möglicherweise – schlechten Bewertungen auch schon in der Vor-Internet-Zeit. Da hat sie nur keiner wahrgenommen und es wurde fröhlich weiter gemacht. Jetzt haben Sie die Möglichkeit, mit Bewertungen umzugehen. Sie können a) das Produkt verbessern b) dem Kunden Informationen dazugeben c) ihn beraten d) somit seine Zufriedenheit verbessern e) ihn als Kunden halten und als Allerwichtigstes: Ihn zum Botschafter ihres tollen Produktes machen. Die Empfehlungen des Kunden sind in Geld nicht zu bezahlen, denn seine Freunde und Kollegen vertrauen ihm.

Mittendrin, statt nur dabei!

Vorausgesetzt, sie haben eine klar definierte Zielgruppe und ein Produkt oder Dienstleistung, die für diese Zielgruppe relevant ist, starten Sie passiv in die neuen sozialen Medien und – hören erst einmal zu. Leider haben wir in unserer schnelllebigen Zeit verlernt, länger und aufmerksam zuzuhören. Sie können das? Prima, dann stellen Sie Ihre Antennen auf Empfang! Suchen Sie sich die Kanäle und Foren, in denen Ihre Zielgruppe aktiv ist. Der Super-Raubfisch-Hochsee-Angelhaken-Produzent grast also die Communitys der Sportfischer ab, schreibt sich in Mail- oder RSS-Feeds ein, empfängt Newsletter und liest die Blogs der Szene.
Entschuldigung, nun habe ich Ihnen lauter Begriffe geschrieben, ohne sie zu erklären. Ich habe IHNEN zugehört und weiß nun, dass diese Worte für manche nur „böhmische Dörfer“ sind.
Ein Mini-Wörterbuch füge ich unten an.
Nach dem Sie nun mit der Szene, der Welt, in der sich Ihre Kunden bewegen, vertraut sind, gehen Sie den nächsten Schritt – Sie geben etwas, schaffen für die Zielgruppe einen Mehrwert. Ganz umsonst, gratis. Einwand 2: „Ich soll investieren auf tauben Dunst, weiß nicht, ob das jemals zurückkommt?“ JA! Und nicht zu sparsam sein!

In der nächsten Folge erfahren Sie, was Sie investieren und wo Sie das tun.
Bleiben Sie neugierig und empfehlen Sie die Serie zu Social Media weiter.

Mini-Wörterbuch

Communitys – Gemeinschaften, in denen sich spezielle Interessengruppen finden
Mail- oder RSS-Feeds – nach einem Eintrag in diese Verzeichnisse bekommen Sie
alle Neuigkeiten frei Haus auf Ihren Computer gesandt
Newsletter – regelmäßiger Nachrichtendienst, der – meist etwas ausführlicher –
über neue Entwicklungen und Produkte berichtet
Blogs – Internettagebuch von Firmen, Organisationen oder Personen

Quellen:
(1) http://data.dmexco.de/Seminars/090924/24_2_16h_BVDW_Fachgruppe%20Mobile.pdf
leider vom Server genommen