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2bahead zukunft kongress 2015-02 by abendfarben

2bAHEAD Der digitale Kunde: Wem vertrauen wir in der vernetzten Welt?

2bAHEAD Zukunftskongress 2015 Wolfsburg

Stephen Scott, CEO, Starling Trust Sciences: A world without strangers

Wie geht das? Eine Welt ohne Fremde?

Gruppengröße ist wichtig für das Vertrauen der Menschen untereinander. Die Forschung nimmt eine Gruppengröße mit direktem Kontakt und Vertrauen zwischen 50 und 150 an. Und das, so Stephen Scott, funktioniert trotz sozialer Netzwerke. Aller Vielfalt zum Trotz und gegen alle technischen Möglichkeiten setzt sich der Mensch selbst Grenzen. Erstaunlich, suggerieren uns doch Facebook, Twittter und Co. eine Möglichkeit, geradezu beliebig viele Menschen zu kontakten. Warum das so ist?

peer to peer ökonomie vertrauen by abendfarben

Eine peer to peer Ökonomie arbeitet mit Vertrauen. Und das scheint Grenzen zu haben. Selbst Scott schrieb (nachgezählt) 149 Weihnachtskarten. Die kleine, direkte Welt unterscheidet sich aber von einer Welt voller loser Kontakte. Klassisch dafür Portale wie EBAY oder ALIBABA. Was im Austausch von Waren und Dienstleistungen möglich ist, zeigt Alibaba aus China. Dieses Portal hat mit seinem Vertrauenssystem Alipay mehr Umsatz, als Amazon. Gewaltige 250 MRD Dollar. Der „kleine“ Bruder Amazon dagegen knapp 90 MRD Dollar in 2014

Wir haben Peer-Power und Daten-Power, so Scott. Das ändert die Wirtschaft und die Gesellschaft. Kluge Geräte, dezentrale Datenwolken, smarte Netze ermöglichen ein neues Zusammenleben. Es sind soziale Credits, die uns den Zugang zu anderen ermöglichen, weil wir mehr wissen – oder über bessere Informationen verfügen. Es verlangt aber von uns auch mehr Verantwortung. Und Evidenz.

https://de.wikipedia.org/wiki/Evidenz

2bahead zukunftskongress 2015 wolfsburg

2bAHEAD: Die Technologie-Roadmaps der kommenden zehn Jahre

2bAHEAD Zukunftskongress 2015 Wolfsburg

Technologie-Roadmaps der kommenden zehn Jahre

Wolfsburg 16.06.2015: Der Trendforscher Sven Gábor Jánszky, Executive Director, 2b AHEAD ThinkTank, begrüßte die Kongressteilnehmer mit Anmerkungen, die aufhorchen lassen. Technologie ist in den Jahren der Digitalisierung zum wichtigsten Treiber für wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen geworden. In seinem Vorwort stellte er fest: Sie verändert unseren Alltag immer rasanter. Und jede Branche, die mit der Digitalisierung in Berührung kommt, scheint unwiderruflich die Innovationsgeschwindigkeit des Moorschen Gesetzes anzunehmen: „Alle 18-24 Monate verdoppelt sich die Leistungsfähigkeit der Computerprozessoren bei gleichem Preis; alle 18-24 Monate halbiert sich der Preis bei gleicher Leistung. Für zahlreiche, traditionelle, undigitale Geschäftsmodelle wird diese Dynamik zum größten anzunehmenden Unfall.“

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Frank Gassner, Vice President Automotive SI Sales, T-Systems über

Die Technologie-Roadmap der Telekommunikationsbranche

Wir werden zum Infrastruktur-Provider. Unser Drive ist die Mobilisierung der Businessprozesse bis zum Endkunden. Dazu braucht es Device Management, sichere Prozesse und Apps. Kundenvertrauen ist die Währung und ohne diese Sicherheit können Unternehmen nicht dieses Vertrauen gewinnen. Pferd Festnetz Auto – alles war zu seiner Zeit sexy. Aber eben nur zu seiner Zeit. Heute wird Fahren vernetzt, Mobilität wird anders definiert. Jederzeit und überall verfügbar. Damit wandelt sich das Verhältnis zum Transportmittel. Überspitzt: Spoiler und Fußmatten werden für die Zulieferindustrie zum Problem, weil die Nutzung nur noch Transport ist und kein Eigentum. Ich lasse mich transportieren, eventuell fahrerlos. Und ich besitze einen Digitalen Schlüssel zur Weitergabe an andere Nutzer.

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Keynote: The Big Picture – Dr. Eric W. Brown, IBM Watson Group, Director Watson Algorithms:

Wie kognitive Computer die Wirtschaft verändern werden

Die Jeopardy Quizshow 2011 veränderte die Sicht der Dinge. Denn ein Watson Computer gewann die Show gegen die beiden Menschen, die aus allen anderen Spielen als Sieger hervorgingen. Es war der 100. Geburtstag von IBM.

2500 v.C. entstand der Abacus – der erste „Computer“, der beim Rechnen half. In 1945 gab es mit der MEMEX die erste Maschine, die Dokumente auf Anfrage ausgabe. Diese Dokumente waren schon verlinkt zu anderen Dokumenten. In den 70ern konnten Computer Fragen vestehen und antworten geben. In den 90ern geht es aufwärts mit Leistungsfähigkeit, Minimierung. 1998 Google entsteht. Kollaborative Ideen wie Wikipedia finden ihren Weg.

Kognitives Computing muss mehr als nur Datenberge berücksichtigen. Da geht es auch um die Stimme, die Art des Sprechens. Interaktion ist mehr als Null und Eins, mehr als hier oder dort klicken. Dialogfähigkeit bedeutet auch, mehrere Bedeutungen eines Wortes zu kennen und die richtige auszuwählen. Eine rasante Entwicklung der Technologie mit leistungsfähigen Devices ermöglicht dann eine echte Interaktion zwischen Mensch und Maschine.

 

 

Ach, WELT, wie hast Du Dich nicht verändert …

Prolog

Ein Raunen ging vor Jahren durch den analogen Blätterwald. Das Internet kommt. Und so mancher Verlag machte sich dereinst daran, mit dem neumodschem Kram auch Geld zu verdienen. Und erzeugte Online-Ausgaben. Immer mehr, immer besser. Und die Leser (die bringen Geld!) goutierten dies und lasen fortan auch digital. Mit Abo, unglaublich! Wild entschlossen, meinen Kollegen (die ein karges Leben ob des bösen Internets führen) ein paar Markt zukommen zu lassen, wählte ich nach sorgsamer Recherche ein Online-Abo der WELT. Mit Folgen.

Es muss passen

In Zeiten der Transformation, in Zeiten desruptiver (!) Prozesse in der Wirtschaft ist jedes Unternehmen gut beraten, seine Kunden in der Ansprache und im Kontext zu erreichen. Lesegewohnheiten und Schreibstile gibt es reichlich — da muss es passen. Medium und Leser, Redakteur und Rezipient. Die Auswahl ist groß, die Suche dauert. In Anerkenntnis meiner Bedürfnisse und der Freude an Form und Stil wählte ich. OK, zwei Monate Welt Online Basic zum Test auf dem PC / Laptop und dem Smartphone. Und die schnellste App (Eigenwerbung) dazu, daß hört sich gut an. Das war ein fairer Deal. Braut und Bräutigam müssen sich ja erst mal gründlich kennenlernen.

Kommunikation bedingt Kommunikation

Klingt, wie eine Tautologie. Leider nicht. Denn der entschlossene Versuch, nun mit der Braut in vorehelichen Kontakt zu treten, missrät. Mehrfach. Da nützt die schöne Mitgift nichts. Beweise? Gern!


Guten Tag! Ich nutze Ihre Welt App im Abo und bin in den sozialen Medien aktiv. Leider funktioniert die Twitter-Funktion aus einem Artikel heraus nicht. Facebook und G+ und URL kopieren funktioniert. Vielleicht können Sie mal nachsehen, ob in der Programmierung ein Knacks ist.
Viele Grüße! Tom Köhler (11.1.15)


Sie können sich es malerisch ausmalen. Natürlich. Bis dato Null Reaktion. Wir leben in einer Echtzeitgesellschaft, ach was erzähle ich Ihnen das …

Zweiter Versuch:


Guten Tag! Leider funktioniert die App nicht auf dem LG S3. Können Sie mir diesbezüglich behilflich sein. Viele Grüße! Tom Köhler (14.01.15)


Ergebnis. Siehe oben.

Medien leben vom Weitersagen. Ereignis X wird von User Y auf dem Medium Z wahrgenommen und geliket, getwittert, gefacebookt und gexingt. Das bringt Traffic, Leser, Backlinks usw. usf.

Fazit

Nach all dem Wehklagen und den Geburtsschmerzen, nach all dem Wandel und den ökonomischen Folgen erwartet der geneigte (!) Leser doch mehr Kommunikation (siehe oben) und vor allem Reaktion. Weit gefehlt. Nun, es sind noch 6 Wochen Testzeitraum (19.01.15) und meine Investition (99 ct.) ist erträglich. Die nachfolgende Bindung an das Abo hängt nun schlicht von der Leistungsfähigkeit des Mediums ab.

WELT, übernehmen Sie. Dies Nachricht erfährt Ihre Bestätigung / Zerstörung in 6 Wochen.

Ihr Leser (!) Tom Köhler

***

Kanäle sind zum benutzen da. Also habe ich sie benutzt. E-Mail, Twitter, Welt Abo Info Kanal. Und siehe:

Sehr geehrter Herr Köhler,
vielen Dank für Ihre E-Mail.
Zunächst einmal möchten wir uns in aller Form für die späte Antwort auf Ihre Anfrage entschuldigen.
Leider konnten wir bislang noch keine Unstimmigkeiten bei der Twitter-Funktion innerhalb der App feststellen.
Daher haben wir Ihren Hinweis umgehend an unser Entwicklerteam weiter geleitet und hoffen, Ihnen bald eine positive Auskunft zu dieser Thematik erteilen zu können.
Des weiteren haben wir auch Ihre Anfrage zu der Nutzung auf dem LG G3 weiter gegeben.
Aufgrund der Vielzahl von mobilen Endgeräten kann es vereinzelt vorkommen, dass spezielle Geräte noch nicht mit der App kompatibel sind. Wir arbeiten jedoch stetig an der Weiterentwicklung der Smartphone-App, sodass diese in Kürze auch auf Ihrem LG G3 verfügbar sein sollte. Sobald wir eine Rückmeldung zu Ihren Anliegen erhalten, werden wir uns umgehend mit Ihnen in Verbindung setzen.
Bei allen Fragen, Wünschen oder Anregungen zu unseren digitalen Angeboten erreichen Sie unseren Kundenservice per E-Mail unter digital@welt.de oder unter der Service-Hotline 0800/951 50 00 täglich von 8 bis 20 Uhr.
Mit den besten Grüßen
DIE WELT
Kundenservice Digitale Produkte

Ich hab es getan!

Alle reden darüber, kaum einer weiß Bescheid. Die böse böse HuffingtonPost ist in Deutschland an den Start gegangen. Aufschrei im Bläterwald und digital allerorten. Schreiben zum Nulltarif, aller Recht beraubt und wozu das Ganze und überhaupt!

Der Stein des Anstoßes kam auf der Veranstaltung der IngDiba im schönen Hotel Atlantic in Hamburg. „Innovationen im Journalismus“ war das Thema. Doch lesen Sie selbst.

innovation im journalismus ing diba by abendfarben tom koehler

Aus gegebenem Anlaß weilte ich kurz danach noch im Vortrag von Julia Jäkel, ihres Zeichens BigBoss(in) von Gruner und Jahr. Auch dies lesen Sie bitte selbst.

julia jaekel gruner und jahr handelskammer hamburg by abendfarben tom koehler

Und nun bin ich einer von den Null-Euro-Schreibern. Und ich werde berichten, was es damit auf sich hat, wie es funktioniert und was es bringt. Mein Profil zum freundlichen Besuch finden Sie hier: http://www.huffingtonpost.de/tom-koehler

2bahead zukunftskongress 2013 _by abendfarben_08

2bAHEAD Zukunftskongress 2013: Steigert die Technologie unsere Lebensqualität?

NEXT LEVEL: Glück! Die Segnungen der neuen und mobilen Technik erfassen alle Lebensbereiche. Auf dem 12. Zukunftskongress des Think Tank 2bAHEAD diskutierten die Gäste die beiden Seiten der Medaille Technologie.

Neuzeitlicher Schwächling

Aktio gleich Reaktio – ohne Ursache keine Wirkung. Das wussten schon unsere Altvorderen. Doch die ackerten auf dem Feld und gingen zeitgleich mit den Hühnern ins Bett. Ein klares, strukturiertes Leben ohne Burn Out und dicke Daumen vom Smartphone-Getippe. Insofern hatten sie es etwas einfacher. Andere sagen, der Mensch arbeitet nicht weniger oder mehr, als früher. Das sind Marotten einer Wohlstandgesellschaft, die bei der kleinsten Widrigkeit aus den Schuhen kippt. Einer, der sich mit dem Thema beschäftigt hat, ist Max Schön von der Stiftung 2Grad. Der Ex- Präsident des Verbandes der Familienunternehmer redet den Gästen ins Gewissen und ins Pflichtenheft.

Online rund um die Uhr

Aus der Arbeit der Agentur Abendfarben wissen wir um die Abhängigkeiten und Vorteile einer digitalisierten Welt. Doch auch so mancher Moment des Innehalten, des Verdammens, ist dabei. Kann es richtig sein, dieses immer „on“? Ist das auf Dauer gut, auch wenn es nötig scheint? Schön spricht von „zerfleddern“, „zersplittern“ und von „digitaler Demenz“. Werte gehen verlustig, Menschen entfernen sich voneinander, obwohl – oder besser – weil sie nur einen Mausklick weiter sind. Die Mobile Devices ermöglichen uns jederzeit Zugriff auf Wissen, Kontakte, Musik und Unterhaltung. Doch entziehen sie uns gleichzeitig das Leben. Das ganz normale, reale Leben. Spruch aus Twitter: „Menschen, die mit aufrechtem Kopf durchs Leben gehen – haben kein Smartphone.“

2bahead zukunftskongress 2013 _by abendfarben_05Das böse Internet

Anerkennung durch Sternchen und Likes ersetzen das Schulterklopfen, die anerkennende Geste im realen Gespräch. Wenn weiter die prognostizierte Vermischung privater und beruflicher Bereiche voranschreitet, gibt es statt den Guten-Morgen-Kuss eine DM – Verzeihung – eine Direktmitteilung via Twitter. Oder einen Post auf der Familienseite bei Facebook. Schöne neue Welt. Deren Schnelligkeit und der permanente Zugriff in alle Bereiche zu jeder Zeit ist janusköpfig. Früher kam ein Brief. Der wurde Montagmorgen aufgemacht. Statt dessen: always on(line). Und die Tiefe des realen Raumes geht verloren, weil alle 30 Zentimeter vor dem Bildschirm / Tablet / Smartphone hocken. Und alte gesellschaftliche Werte und Traditionen gehen flöten. Mitleid, Nächstenliebe, Empathie – bald im Wörterbuch der vergessenen Begriffe? Aussteiger, so Schön, reihen sich aneinander, huldigen Engeln oder esoterischen Ansichten. Keine Lust mehr auf Digital, ist zu viel des „Guten“. Ein Punkt der Sättigung ist für manche erreicht.

Das gute Internet

Effizienz in der Organisation des Alltags und der Kontakte erleichtert unser Tun. Bequemlichkeit dank digitaler Assistenten ist der Komfort der Neuzeit. Die Information findet sich nicht in der zwanzigbändigen Brockhaus-Ausgabe, sondern in Sekundenbruchteil im Smartphone. Kooperationsmöglichkeiten weltweit ergeben sich für Firmen und Menschen, die ein Anliegen verbindet. Bestes Beispiel die rasante Vernetzung zum Hochwasser der Elbe via Twitter und Facebook. Effiziente Organisation von Mitteln und Ressourcen über digitale Kanäle. Politische Bewegungen, wie der arabische Frühling, organisieren sich am Staat vorbei. Und bringen gesellschaftlichen Wandel.

Zukunft ist Verantwortung

Auch wenn Zukunftsforscher qua Amt technikfröhlich und begierig nahenden Zeiten entgegensehen: Es ist ihre Pflicht, Wirtschaft und Gesellschaft über Risiken und Nebenwirkungen zu informieren. Ein typisch deutsches Wort dafür ist Technikfolgenabschätzung. Es ist offenzulegen, welche Möglichkeiten unweigerlich auf die Menschen zukommen – im Guten und im Schlechten. Deutsche sind Bedenkenträger von Amts wegen. Doch ist dieses Land, wenn es die Entwicklungen nicht verschläft (oder politisch behindert) absolut in der Lage, in der Spitzenliga mitzuspielen. Global Player investieren aus gutem Grund bei den Deutschen. Die Chance, die sich daraus ergibt, ist es, die Entwicklung mitzubestimmen. Die Zukunft fängt heute an. Es muss ein Ruck gehen durch das Land der Dichter und Denker.

 

 

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Ein Wunder: 136 Tage ohne Rufnummern und 107 Tage ohne DSL haben ein Ende

Agentur Abendfarben gibt bekannt: Nach einer langen, langen Zeit sind wir wieder voll einsatzfähig. Unsere „alten“ Rufnummern sind nach 136 Tagen wieder aktiv. Mehr zum Service-Standort Deutschland lesen Sie auf dem Blog http://keinsundkeins.wordpress.com/. Wenn Sie uns anrufen  wollen: 040-18160578. Unser Fax: 040-18160577.

http://keinsundkeins.wordpress.com/2012/10/31/136-tage-ohne-rufnummern-107-tage-ohne-dsl/

Regionalität – Ein Schlüssel zum Erfolg für den Mittelstand

Lesen Sie hier einen Artikel auf der Webseite des Unternehmernetzwerkes Hamburg-Süd zum Thema „Regional denken – lokal handeln“. Oft sind Kunden und Geschäftspartner nur einige Straßen weiter, während das Unternehmen eine Reise „um die Welt“ antritt, solche zu finden.