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Inhalte nutzen – Content-Management im Mittelstand

Informationen eines Unternehmens, also Texte, Bilder, Videos, PDFs, Slideshows, werden erzeugt und stehen auf einer statischen Webseite zur Verfügung. Sie sind der Content. Doch das reicht nicht aus. Aktives Content-Management ist gefragt. Bei Kunden, Lesern und Suchmaschinen.

Was ist Content-Management?

Auf dieser Seite sehen Sie Bilder, Texte, Grafiken, Links. Es ist der Inhalt der Seite, der Content. Alles, was Sie lesen können, anschauen können, anklicken und laden können, bildet den Inhalt der Seite. Diese Inhalte existieren nicht nur hier, sondern zum Beispiel auch in Datenbanken, auf anderen Online-Plattformen und als Links dazu auf vielen weiteren Seiten im Netz. Bei Ihnen ist es möglicherweise anders. Sie verwalten in Ihrer Firma diese Inhalte so: Ihrem Programmierer haben Sie einen Teil davon zur Verfügung gestellt, damit er Material (Content) für die Webseite Ihres Unternehmens hat. Diese Webseiten sind in der Regel statisch. Das heißt, die Inhalte werden einmal erstellt, und stehen dann über einen längeren Zeitraum dort. In Zeiten, wo Suchmaschinen aktuellen und relevanten Content verlangen, werden Sie von den Robots von Google und Co. nicht mehr richtig wahrgenommen. Denn diese verlangen nach aktuellen und relevanten Inhalten. Diese Wiederholung ist Absicht, denn in Ihrem Kopf soll eine Botschaft ankommen: Wichtig ist aktueller und relevanter Inhalt!

Aktuell und relevant

Aktuell geht mit einer statischen Webseite nicht, außer Sie zahlen Ihrem Programmierer unendliche Summen für die permanenten Änderungen am Webdesign. Sind Sie in der Planung der Webseite gleich mit einem Content-Management-System eingestiegen, können Sie in einem gewissen Umfang an den Inhalten der Seite selbst Änderungen vornehmen, eventuell sogar Seiten zusätzlich erstellen. Das ist ein guter Schritt in die Richtung Content-Management. Sie arbeiten aber immer noch auf ihrer Seite. Eine Plattform, auf der alles zu finden ist, was für Ihr Unternehmen wichtig ist. Und was ist für den Leser wichtig? Sie ahnen es: aktueller und relevanter Inhalt. Aktuell ist es, wöchentliche – besser noch tägliche – neue Inhalte zum Produkt oder zur Dienstleistung bereitzustellen. Und was ist relevant? Relevant ist, was den Leser, den Interessenten, den Kunden interessiert. Und glauben Sie mir, für ihn ist es nicht relevant, das Vorstand X ins Ressort Y gewechselt ist. Mehrwert für den Leser heißt heute, mit Wissen und Tipps zu glänzen, und nicht mit Schönwetter-Floskeln und Marketing-Sprech. Ansprache des Kunden direkt ist möglich, verlangt aber ein Umdenken im Handeln. Dazu dient ihr Content.

Wohin mit dem Content?

Sofern Sie nicht gerade ein Geheimdienst sind, sollte doch ein Großteil Ihres Contents auch für Leser außerhalb des Unternehmens einsehbar sein. Ihre Firmengeheimnisse lassen Sie natürlich im Safe. Nehmen wir als Beispiel ein neues Produkt. Bereits in der Entwicklung können Sie darüber berichten, erfahren möglicherweise schon Feedback durch die Leser. Denn sie interessiert es nicht nur, sondern sie haben gar Ideen zur Verbesserung. Also sind Ihre Inhalte für die Leser lesenswert. Stellen Sie nun zusätzliche Informationen, Tipps oder Hinweise zur Bedienung, Reinigung oder was auch immer zur Verfügung, verwenden Sie schon wieder Ihren Content. Begleiten Sie die Markteinführung mit kleinen Berichten, Bildern, Videos, schaffen Sie aktuellen und relevanten Content. Prima! Wenn Sie jetzt noch aktiv mit Ihrem Content auf andere Plattformen, wie z.B. einen Firmen-Blog (Corporate Blog), die Fanpage bei Facebook oder in die Community Ihrer Interessenten gehen, betreiben Sie Content-Management. Eigentlich gar nicht so kompliziert, wie es klingt. Nur beginnen Sie damit. Jetzt. Denn was wollen die Suchmaschinen sehen?

Die Zehn Gebote zum richtigen Benutzen der S-Bahn

1. Vor Fahrtantritt beachten Sie bitte, sich mit einem für Sie typischen Duft zu umgeben. Dies kann ein aufdringliches Parfum oder Rasierwasser sein. Auch ist es möglich, Speisen mit kräftigen Aromastoffen in großer Zahl zu sich zu nehmen.
2. Bestehen Sie beim Besteigen auf IHREN Wagen, ob er schon zum Platzen gefüllt ist oder nicht. Meist ist es der Erste oder der Letzte, da Sie noch umsteigen müssen oder den Anschluss sonst nicht schaffen. Nur deswegen eine Bahn eher zu fahren, ist nicht machbar.
3. Es ist wichtig, dass Sie sich strategisch günstig positionieren, um einen vorderen Platz an der Bahnsteigkante zu bekommen. Nur so sind Sie auch in der Lage, sich genau vor die Tür des einfahrenden Wagens zu stellen.
4. Lassen Sie sich von den aussteigenden Personen nicht beeindrucken. Drängen Sie am besten noch vor deren Verlassen des Wagens in das Abteil.
5. Sind Sie erst mal im Wagen, entscheiden Sie mit Bedacht, was als Nächstes geschehen soll. Lassen Sie sich von den nachfolgenden 30 Menschen nicht aus der Ruhe bringen. Gehen Sie unschlüssig in die eine oder andere Richtung, wählen sie in Ruhe aus, wo Sie stehen oder sitzen wollen.
6. Sie haben sperriges Gepäck dabei oder sind mit dem Fahrrad in Zeiten unterwegs, in denen der Drahtesel von der bösen Bahn unerwünscht ist? Prima. Lassen Sie sich nicht einschüchtern und positionieren Sie ihrem Kram so, dass er möglichst den Ein-/Ausgang UND den Gang zwischen den Sitzen versperrt.
7. Da Sie enorm wichtig sind, lassen Sie es auch alle wissen und telefonieren Sie nach Herzenslust und vor allem vernehmbar. Woher sollen sonst die Anderen wissen, was für eine wichtige Type Sie sind?
8. Das Sie gern Musik hören, ist völlig OK. Bedenken Sie, dass es den anderen nichts nützt, wenn sie nur ein Gezirpe aus Ihren Ohrstöpseln vernehmen. Da müssen Sie schon mal ein bisschen aufdrehen! Das ist der Rhythmus, wo jeder mit muss.
9. Beim Aussteigen ignorieren Sie das ungeschriebene Gesetz, dass der, welcher die Tür öffnet, auch zuerst aussteigt. Drängeln Sie sich ruhig vor!
10. Haben Sie den Bahnsteig erreicht, stellen Sie Ihr Gepäck gleich vor der Tür ab und atmen erst mal richtig durch. Endlich haben Sie es geschafft – Allen, aber auch wirklich Allen auf den Geist zu gehen.