Schlagwort-Archive: kommunikation

abilene paradox by abendfarben tom koehler

Das Abilene Paradox – Wenn Kooperationen scheitern

Für Geschäftspartner ist nicht immer nachvollziehbar, warum eine Kooperation scheitert. Schließlich habe man sich doch bemüht, auf andere einzugehen. Genau das kann richtig und zugleich falsch sein, wie wir gleich sehen werden.

Ankommen, wo niemand hin will

Eine kürzere Version des Abilene Paradox ist im Fieldbook zur Fünften Disziplin (ein Managementbuch) zu finden. Es beschreibt die Unfähigkeit von Gruppen, ihre Übereinstimmung zu handhaben: Niemand will an einem bestimmten Zielort (Abilene) ankommen, aber aus Angst sich gegenseitig zu verletzen oder zu widersprechen, landen alle genau dort. Wir können annehmen, dass Geschäftspartner in die Geburtsurkunde ihrer Kooperation nicht hineinschreiben: „Wir kooperieren zum Zwecke des Scheiterns“. Und dennoch ist das Scheitern kein Ausnahmefall, nach dem speziell ausgebildete Fachkräfte lange fahnden müssten. Eine etwas längere Version ist in der Wikipedia zu finden. Abilene, eine Stadt in Texas, spielt hier nur eine anekdotische Rolle, um das Paradox zu veranschaulichen:

Ein Familienmitglied möchte seine scheinbar gelangweilte Verwandtschaft mit der spontanen Idee aufheitern, eine Ausfahrt nach Abilene zu unternehmen. Niemand möchte dem Urheber des Vorschlags widersprechen, also macht man sich auf den Weg. Die Tour erweist sich jedoch als anstrengend und unerfreulich. Erschöpft nach Hause zurückgekehrt, versucht ein Familienmitglied den Ausflug als tolles Erlebnis zu deuten. Zunächst nur zaghaft werden Zweifel laut, dann aber geht es ehrlich zur Sache. Am Schluss sind alle Familienmitglieder verblüfft über ihr eigenes Verhalten. Am liebsten wären sie gemütlich zu Hause geblieben.

Auf diese Weise hat die Familie Bekanntschaft mit sich selbst machen dürfen. Möglicherweise hat diese Erfahrung eine Änderung ihrer Kommunikationsgewohnheiten bewirkt. Darauf kommt es hier an, wobei die Sach-, Sozial- und Zeitverhältnisse in geschäftlichen Kooperationen in der Regel komplexer sind.

Kommunikationsbarrieren

Die kurze Lehr-Geschichte lässt sich auch mit Begriffen wie Gruppendenken, kollektives Schubladendenken oder Konformität beschreiben. Wir tun uns schwer damit, unsere Gefühle und Wünsche offen zu äußern. Mit Unterstützung des Hormons Oxytocin dirigiert unser soziales Gehirn die Aufmerksamkeit in Richtung „Anpassung“. Solange unsere innere Landkarte (unsere Vorstellung von der Wirklichkeit) mit dem Gelände (die Wirklichkeit selbst) übereinstimmt, kann kooperatives Verhalten erfolgreich sein. Die Tour nach Abilene kam zustande, weil die Landkarte des Initiators mit dem Gelände (das Denken und Fühlen der anderen) nicht übereinstimmte und ein Abgleich nicht rechtzeitig vorgenommen wurde. In hochorganisierten Gesellschaften muss die Passung zwischen der Landkarte und dem Gelände oft schwer erarbeitet werden. Mehrfaches Scheitern ist nicht ausgeschlossen. Der „gesunde Menschenverstand“ ist dabei nicht immer ein zuverlässiger Begleiter.

abilene  paradox by abendfarben tom koehler

Einige Beispiele:

Woraus lernen?

Nicht immer ist der zeitliche Zusammenhang zwischen einer guten Absicht, der Umsetzung und den Folgen so eng wie in diesem Beispiel. Die Familienmitglieder hatten die Chance, den Ablauf des Tages unmittelbar zu reflektieren und Schlussfolgerungen zu ziehen. In komplexen Geschäftsumfeldern stellen sich die Folgen und Nebenwirkungen unter Umständen nach Monaten oder Jahren ein. Kooperationspartner können oft nicht wissen, woraus sie lernen sollen.

Kleine Ursache – große Wirkung

Die gemeinsame Aufmerksamkeit der Kooperationspartner/innen gilt der Zielerreichung. Kleine Fehler, Abweichungen oder Unstimmigkeiten werden übersehen oder bagatellisiert. Wir erwarten, dass kleine Fehler nur kleine Wirkungen haben können. Das Gegenteil kann der Fall sein: Kunden springen ab, Berechnungen gehen nicht auf, wertvolle Daten verschwinden.

Nicht jedes unerwartete Ereignis ist mit einem Schadensfall verbunden. Zufälle oder widrige Umstände können bei geeigneter Lesart Botschaften enthalten, die auf neue geschäftliche Möglichkeiten hinweisen. Die Kehrseite: Innovationen können die Ergebnisse langjähriger und harter Arbeit mit einem Schlag entwerten. Wer wagt es, diese Investitionen in Frage zu stellen? Auch auf diese Weise können Kommunikationsbarrieren entstehen.

Evolutionär erworbene Eigenschaften

Wenn die geschäftlichen Umfelder komplexer und dynamischer werden, stehen evolutionär erworbene und einst vorteilhafte Eigenschaften wie Selbstüberschätzung oder Selbsttäuschung auf dem Prüfstand. Die möglichen Verluste sollten vorausschauend auf eine vertretbare Höhe des „Lehrgelds“ beschränkt werden.

Kommunikation an Erwartbares und Unerwartetes anpassen

Erwartbar ist, dass Kooperationspartner/innen sich konform verhalten. Das macht erwartbar, dass unerwartete Ereignisse wahrscheinlicher werden. Die Partner/innen könnten ihre Kommunikation so organisieren, dass

  • Ungereimtheiten, kleine Fehler und Abweichungen im Auge behalten werden,
  •  absichtsvoll nach schlechten Nachrichten gefragt wird,
  •  Informationen kritisch auf Mehrdeutigkeiten geprüft werden,
  •  Skeptiker die Chance bekommen, ihre Vorbehalte ausführlich darzulegen,
  •  ein möglichst komplexes Bild der Lage entstehen kann.

Für alle Partner/innen sollte immer kommunizierbar sein, was in einer Kooperation nicht passieren darf. Wer nicht nach „Abilene“ will, sollte das deutlich ansprechen. Dann finden sich auch noch andere, die ebenfalls gern verzichten.

Uli Sager, Hamburg, stellte freudlicherweise den Artikel zur Verfügung. Vielen Dank!

 

 

 

 

 

 

.

Digitales Lagerfeuer: Jobs und Kostbarkeiten über das Internet

Menschen nutzen heute in hohem Maße soziale Medien. Gibt es berufliche Chancen auf Facebook? Finden wir Freunde über Twitter? Es ist ein digitales Lagerfeuer, an dem sich der moderne (Wohn-)Höhlenmenschen wärmt. Und den Geschichten lauscht, die erzählt werden.

schreibmaschine

Typen, Farbband und Mechanik

Ihre Formen sind atemberaubend. Ihr Klang weckt Erinnerungen. Ihr Geruch ist betörend. Schlank und rank steht sie vor mir. Sie ist 80 Jahre alt, und eine Schreibmaschine. Die Älteste in meiner Sammlung. Eine aufregende Reise von einem Stuttgarter Dachboden über den Kurier bis auf meinen Hamburger Schreibtisch (sic!) hat sie hinter sich. Sie soll erst einmal ruhen, die Aufregung der letzten Tage vergessen. Dann werde ich ihr mit Staubsauger, Ölkännchen und Putzlappen huldigen und einen ersten, vorsichtigen Schreibversuch wagen.
Doch was hat Twitter damit zu tun? Der Kurznachrichtendienst ist eines der oben erwähnten digitalen Lagerfeuer. Menschen erzählen aus ihrem Leben, teilen Merkwürdiges und Interessantes mit. Die Timeline – also der Strom der laufenden Nachrichten – ist schon ab einer zweistelligen Follower-Zahl oft unüberschaubar. Doch Twitter ist auch eine Suchmaschine. Über diese fand ich einen Tweet (siehe kleines Lexikon am Ende des Textes) mit der besagten Schreibmaschine und dem Willen der Besitzerin, sie zu veräußern. Die Nachricht kam via Facebook auf Twitter. Also über Facebook die freundliche Frau angesprochen, noch am selben Abend nett telefoniert und die weite Reise einer alten Dame konnte beginnen. Viel mehr, als der Vorgang des Erwerbes einer Schönheit, steckt hinter der kleinen Geschichte. Menschen sind durch digitale Kanäle verbunden, lernen sich über pixelige Umwege kennen. Und sie können, wenn die Chemie stimmt, Synergien aufbauen. Privat und beruflich.

Jobs über Facebook?

Die Zeiten, in denen sich Menschen hinter seitenlangen Sonntagsbeilagen vergruben und den Stellenmarkt durchsuchten, sind vorbei. Jobs gibt es heute durch eine schnelle Information digital. Nicht nur auf dem oben erwähnten Twitter, bei dem durch die Suche „job“ oder „#job“ in Verbindung mit der gewünschten Stadt eine Liste der aktuell verfügbaren Stellen erscheint. Das größte soziale Netzwerk Facebook bietet auch diese Möglichkeit. Durch das Teilen – also Verschicken der Information an seine Freunde – gelangen Job und Co. rasant schnell an viele Menschen. Interessante Projekte bieten die Möglichkeit, sich zu informieren, mehr darüber zu erfahren und sich bei Interesse einzuklinken.

kunst fisch schwarm

Unternehmernutzen und Kommunikation

In der Regel suchen Menschen etwas, wenn sie sich ins Netz begeben. Eine Milliarde Suchanfragen pro Tag weltweit. Durchschnittlich 136 Online-Minuten pro Tag in Deutschland. 50 Prozent der Interessenten informieren sich vor dem Kauf auf Unternehmenswebseiten. Die Suchen greifen verstärkt auf lokale Anbieter zu. Nur 13 % der Unternehmen bieten ihre Produkte und Dienstleistungen online an.* Es sind Dienstleistungen, Waren und Wissen, die gesucht und gefunden werden. Als Unternehmen bieten sie diese Güter an. Und in konjunkturell guten Zeiten auch projektbezogene Jobs, Praktika und feste Stellen. Werden sie aktiv zum Anbieter, öffnen sie ihr Unternehmen für Suchende, steigern sie ihre Sichtbarkeit durch relevante Informationen. Und letztendlich: Erzählen sie Geschichten. Berichten sie über spannende, interessante und herausfordernde Dinge aus ihrer Arbeit. Sie wissen, da gibt es ein (digitales) Lagerfeuer. Und gibt es Schöneres, als in der Gemeinschaft um eine steinzeitliche Wärmequelle zu sitzen und dem zu lauschen, der ein guter Geschichtenerzähler ist? Fangen sie noch heute damit an.

* Die Zahlen stammen aus Untersuchungen von GOOGLE im Rahmen der Initiative „Online Motor Deutschland 2011“

Mini-Lexikon:
Twitter – Kurznachrichtendienst, über den Links und Informationen mit bis zu 140 Zeichen versendet werden / Follower – Menschen, die dem eigenen Account folgen / Timeline – fortlaufende Anzeige der Tweets / Tweets – Kurzmitteilung / Facebook – soziales Netzwerk mit über 32 Millionen Nutzern in Deutschland /

Online PR – Social Media für den Mittelstand

Auf dem Blog zu Online PR für den Mittelstand finden Sie hier den Beginn einer Serie zu Social Media für den Mittelstand.  Wenn Sie sich für einzelne Online-Plattformen interessieren, können Sie ab hier Informationen zu Webverzeichnissen, Bewertungsportalen, Backlinks und Blogs erhalten.

3. Treffen Unternehmernetzwerk Hamburg-Süd

In der Journalistenschule habe ich gelernt, Übertreibungen zu meiden. Sie hinterlassen – meist unbewusst – einen faden Beigeschmack. Doch heute greife ich gern in die verstaubte Kiste mit den Megaworten!
Was für eine geniale, großartige, motivierende Veranstaltung heute Morgen stattfand, muss wirklich bombastisch gelobt werden. Die Teilnehmerzahlen des Unternehmernetzwerkes Hamburg-Süd gehen kontinuierlich nach oben. Wir konnten 13 Unternehmer begrüßen. Die Mischung stimmte, branchenbezogen und altersmäßig. Die Damen sind noch (!) etwas unterrepräsentiert, doch das wird sich noch ändern.
Eine entspannte Frühstückatmosphäre und intensivstes Netzwerken machten die 1,5 Stunden am Morgen zu einem Erlebnis. Weitersagen ist Netzwerk – getreu diesem Motto kamen Gäste von Mitgliedern des Netzwerkes und als Sensation ein Assekuradeur aus der entgegengesetzten Ecke Hamburgs. Er meldete sich nach dem Treffen über Xing bei mir und schrieb:
Hallo Tom, das war eine richtig tolle Veranstaltung. Nimmst Du mich als „Ausländer“ in die Einladungsliste auf???
Nun sehr gern und öffentlich will ich Dich, lieber Egon Jahn, weiter in unserer Gruppe willkommen heißen, auch wenn Du aus Norderstedt (!) zu uns reist. Ein größeres Lob können wir uns nicht wünschen, dass sich Mitglieder aus entfernteren Stadtteilen zu uns auf den Weg machen. Den zweiten Nichthamburger begrüßen wir auch in der Runde. Aus dem schönen Buchholz eilte Helmut Winterstein zu uns.
Wieder ist ein Erfolg aus der Gruppe zu melden. Thomas Reppe von der Firma GEMIDVIS3D und Kameramann Peter Gerulat arbeiteten zusammen. Thomas benötigte für die Präsentation seiner Arbeit einen Film, der auch im Internet gezeigt werden kann. Peter sprang kurzfristig ein, Problem gelöst, Auftrag für Peter – Synergien entstehen.
Wir freuen uns über die gute Performance der Gruppe, bereiten im Hintergrund noch einige Leckerlis vor. Doch das wird noch nicht verraten.
Eigentlich wollten wir noch eine Verlosung machen, da uns freundlicherweise von der Agentur Social Media München eine Freikarte zum Event am 23.02.11 am Dockland gesponsert wurde. Doch geziemt es sich nicht, in eine intensive Kommunikation einzugreifen, die schöne Atmosphäre zu zerstören.
Also haben Hans und ich unter gegenseitiger Aufsicht einen Gewinner gezogen, der a) noch bekanntgegeben wird, und b) die Freikarte zugestellt bekommt.
Wer sich noch zur Veranstaltung anmelden will, kann es gern hier tun:
http://de.amiando.com/SocialWebEvent_Hamburg.html?page=48380…

Bis zum nächsten Termin, den 23.02.11 um 08:15 Uhr verbleiben wir mit herzlichen Grüßen aus Hamburg-Süd!

Wer mag, folgt dem schon angelegten Twitter-Account auf http://twitter.com/#!/Netz_HH_Sued
oder nutzen Sie unsere neue Facebook-Gruppe, um sich zu vernetzen
http://www.facebook.com/home.php#!/home.php?sk=group_1739231…

Was ist Social Media und kann es mir nutzen?

Ein Thema ist in aller Munde, doch nur eine Handvoll Menschen blickt hinter das Dickicht der Fachwörter, Abkürzungen und neuen Technologien. Haufenweise „Experten“ tummeln sich auf der neuen digitalen Spielwiese und versprechen vielen fast alles. Neue Technologien, der Wandel der Wirtschaft und das enorme Tempo des Umbruchs verschrecken so manchen Interessenten. Informationen überladen die Aufmerksamkeit, meist ist Ablehnung und Resignation das Ergebnis.
Nehmen Sie sich etwas Zeit und reisen Sie mit uns durch das neue Land, welches mittlerweile in Nutzern / Personen das viert-, wenn nicht sogar das drittgrößte der Welt ist: die Sozialen Medien. In mehreren Beiträgen zum Thema erfahren Sie mehr dazu. Heute der erste Teil:

Was verstehen wir unter Social Media?

Social Media sind eine Vielfalt digitaler Medien und Technologien, die es Nutzern ermöglichen, sich untereinander auszutauschen und mediale Inhalte einzeln oder in Gemeinschaft zu gestalten. Die Interaktion umfasst den gegenseitigen Austausch von Informationen, Meinungen, Eindrücken und Erfahrungen sowie das Mitwirken an der Erstellung von Inhalten. Die Nutzer nehmen durch Kommentare, Bewertungen und Empfehlungen aktiv auf die Inhalte Bezug und bauen auf diese Weise eine soziale Beziehung untereinander auf. Die Grenze zwischen Produzent und Konsument verschwimmt. (1)

Der letzte Satz ist der entscheidende! Die Grenze zwischen Produzent und Konsument verschwimmt. Hier geht es nicht nur um die Produktion von Gütern, dinglichen Sachen. Hier ist auch die Produktion der Informationen gemeint. Aus Informationen bilden sich Meinungen, Strömungen und sie sind die Grundlage für Kommunikation. Und diese verläuft nicht mehr in eine Richtung – vom Produzenten zum Konsumenten – sondern auch in die andere Richtung. Und das ist wahrlich eine Neuerung. Wird ein Produkt, eine Information kundgetan, hat der Empfänger der Information die Möglichkeit, seine Meinung, seine Ablehnung oder Unterstützung zu formulieren. Und der Kunde des Produktes kann eine Bewertung dazu abgeben. Nun kommt der erste Einwand dazu: „Wir haben das nicht unter Kontrolle, wenn negative Bewertungen kaskadenartig eingehen!“
Sicher ist das Image einer Firma, eines Produkten immens wichtig. Doch gab es diese – möglicherweise – schlechten Bewertungen auch schon in der Vor-Internet-Zeit. Da hat sie nur keiner wahrgenommen und es wurde fröhlich weiter gemacht. Jetzt haben Sie die Möglichkeit, mit Bewertungen umzugehen. Sie können a) das Produkt verbessern b) dem Kunden Informationen dazugeben c) ihn beraten d) somit seine Zufriedenheit verbessern e) ihn als Kunden halten und als Allerwichtigstes: Ihn zum Botschafter ihres tollen Produktes machen. Die Empfehlungen des Kunden sind in Geld nicht zu bezahlen, denn seine Freunde und Kollegen vertrauen ihm.

Mittendrin, statt nur dabei!

Vorausgesetzt, sie haben eine klar definierte Zielgruppe und ein Produkt oder Dienstleistung, die für diese Zielgruppe relevant ist, starten Sie passiv in die neuen sozialen Medien und – hören erst einmal zu. Leider haben wir in unserer schnelllebigen Zeit verlernt, länger und aufmerksam zuzuhören. Sie können das? Prima, dann stellen Sie Ihre Antennen auf Empfang! Suchen Sie sich die Kanäle und Foren, in denen Ihre Zielgruppe aktiv ist. Der Super-Raubfisch-Hochsee-Angelhaken-Produzent grast also die Communitys der Sportfischer ab, schreibt sich in Mail- oder RSS-Feeds ein, empfängt Newsletter und liest die Blogs der Szene.
Entschuldigung, nun habe ich Ihnen lauter Begriffe geschrieben, ohne sie zu erklären. Ich habe IHNEN zugehört und weiß nun, dass diese Worte für manche nur „böhmische Dörfer“ sind.
Ein Mini-Wörterbuch füge ich unten an.
Nach dem Sie nun mit der Szene, der Welt, in der sich Ihre Kunden bewegen, vertraut sind, gehen Sie den nächsten Schritt – Sie geben etwas, schaffen für die Zielgruppe einen Mehrwert. Ganz umsonst, gratis. Einwand 2: „Ich soll investieren auf tauben Dunst, weiß nicht, ob das jemals zurückkommt?“ JA! Und nicht zu sparsam sein!

In der nächsten Folge erfahren Sie, was Sie investieren und wo Sie das tun.
Bleiben Sie neugierig und empfehlen Sie die Serie zu Social Media weiter.

Mini-Wörterbuch

Communitys – Gemeinschaften, in denen sich spezielle Interessengruppen finden
Mail- oder RSS-Feeds – nach einem Eintrag in diese Verzeichnisse bekommen Sie
alle Neuigkeiten frei Haus auf Ihren Computer gesandt
Newsletter – regelmäßiger Nachrichtendienst, der – meist etwas ausführlicher –
über neue Entwicklungen und Produkte berichtet
Blogs – Internettagebuch von Firmen, Organisationen oder Personen

Quellen:
(1) http://data.dmexco.de/Seminars/090924/24_2_16h_BVDW_Fachgruppe%20Mobile.pdf
leider vom Server genommen

Zweites Treffen des Unternehmernetzwerkes Hamburg-Süd

Netzwerken ist weitersagen. Und es ist eine Frage der Sympathie unter den Beteiligten.
Beide Faktoren haben wohl eine Rolle gespielt, denn unser Treffen am 26.01.11 war gut besucht und der Austausch rege. Wieder „hagelte“ es Aufträge. Auch wenn die Formulierung übertrieben klingt, ist es doch erstaunlich, wie gut der Branchenmix für die Teilnehmer der Treffen ist. Es wurden auch von Teilnehmern Gäste mitgebracht, die sich vom Treffen ein eigenes Bild machen konnten.

Im Anschluss an unsere Vorstellungsrunde war Online-Marketing, soziale Netzwerke und die Erstellung von Internetseiten unser Thema Nummer 1. Es gibt beim Benutzen der digitalen Helfer und dem Betrieb von Webseiten einen unterschiedlichen Wissenstand. Manchmal bedarf es nur eines Tipps zur Optimierung, manchmal muss ein Fachmann eine neue Seite erstellen. Doch auch hier finden sich in Netzwerk Ansprechpartner.

Mehrheitlich waren die Gäste dafür, die Taktrate der Treffen zu erhöhen. Der Abstand zwischen den einzelnen Terminen muss verkürzt werden. Wir einigten uns erst einmal auf den Abstand von zwei Wochen. Die nächsten Treffen finden also statt am 09.02. und 23.02.2011. Zwischen 08:15 und 09:30 Uhr sind alle Interessenten willkommen.

Die Organisatoren des Netzwerktreffens freuten sich über eine gestiegene Teilnehmerzahl (8 Gäste) und das große Interesse in der Xing-Gruppe (zahlreiche Zugriffe auf die Artikel). Ganz so falsch liegen wir also nicht in unserem Bemühen, im Süden Hamburgs ein solches Netzwerk zu gründen. Empfehlen Sie uns weiter und besuchen Sie uns gern auf einem der nächsten Treffen. Wer mag, folgt dem schon angelegten Twitter-Account auf http://twitter.com/#!/Netz_HH_Sued
oder nutzen Sie unsere neue Facebook-Gruppe, um sich zu vernetzen
http://www.facebook.com/home.php#!/home.php?sk=group_1739231…

Unternehmernetzwerk Hamburg-Süd erfolgreich gestartet

Unternehmer treffen Unternehmer – unter diesem Slogan lud die Agentur Abendfarben zu einem Netzwerktermin am 12.01.11 ins Schweinske Harburg.  Es hält sich schon länger das Gerücht, diesseits der Elbe sagen sich Fuchs und Hase „Gute Nacht“. Die Region wurde von der Hamburger Politik immer etwas stiefväterlich behandelt. Diese Vorurteile lassen wir nicht gelten!

Es war eine erfrischende Runde von Unternehmern aus dem Raum Harburg, vom Einzelunternehmer bis zum Mittelständler mit mehreren Beschäftigten. Schon die Runde aus 6 Personen wies einen guten Branchenmix auf.

Das netzwerken Erfolge durch das persönliche Kennenlernen schafft, bewies unser erstes Treffen. Für seine kranke Mutter suchte ein Unternehmer schon länger einen vertrauenswürdigen Pflegedienst für „den Fall der Fälle“. Ihm konnte geholfen werden, den ein Gast vertrat einen in Harburg ansässigen und erfolgreichen Pflegedienst. Wenn beim ersten Treffen schon solche Synergien möglich sind, fordert es eine regelmäßige Fortsetzung heraus.

Die Teilnehmer einigten sich vorerst auf ein Treffen pro Monat. Um den Kontakten, die den kurzfristigen Termin 12.01.11 nicht wahrnehmen konnten, ein Kennenlernen zu ermöglichen, wurde ein Nachfolgetermin festgelegt.

Wir treffen uns das nächste Mal am 26.01.11 um 08:15 Uhr wieder im Schweinske Harburg. Ein Tisch ist bis 09:30 Uhr reserviert. Gern können auch weitere Unternehmer als Gäste mitgebracht werden.

Die weiteren regelmäßigen Termine sind jeweils der zweite Mittwoch eines jeden Monats, also 09.02., 09.03., 13.04. und 11.05. stets um 08:15 Uhr, stets im Schweinske Harburg, Eißendorfer Straße 95.

Um einen Austausch auch zwischen den Treffen zu ermöglichen, schafft Hans Dittmer von der Firma Hypokontor eine Xing-Gruppe, zu der wir dann alle Interessenten einladen. Wenn sich die Teilnahme und das Interesse so weiterentwickeln, werde ich eine entsprechende Pressearbeit forcieren und über die Online-Kanäle für Aufmerksamkeit sorgen. Wer mag, folgt dem schon angelegten Twitter-Account auf

http://twitter.com/Netz_HH_Sued

Schon jetzt ist der nächste Termin auf

https://www.xing.com/events/unternehmernetzwerk-hamburg-sud-667213

zu finden. Bitte melden Sie sich an, damit wir planen können.

Bis zum 26.01.11 verbleibt mit den besten Grüßen aus Hamburg-Süd

Tom T. Köhler

Agentur Abendfarben

PS: Wenn Sie mögen, nutzen Sie auch gern unsere neue Facebook-Gruppe, um sich zu vernetzen. Sie finden diese hier:

http://www.facebook.com/home.php#!/home.php?sk=group_173923192645561