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Mobil, lokal und sozial – worauf müssen sich Unternehmen 2012 einstellen

Mobile Devices, Adwords Express, Personalized Results – liest ein Unternehmer in einschlägigen Foren, schwirrt der Kopf. Wir zeigen Ihnen, was Sie und Ihr Unternehmen in 2012 erwartet, wenn Sie sich mit den neuen Medien und Kanälen beschäftigen.

Mobile User – ständig online, ständig informiert

Die regelmäßige Studie zum Online-Verhalten der Deutschen prognostizierte 2011: „Deutlich angestiegen ist auch die mobile Nutzung: Statt 13 Prozent (2010) gehen aktuell 20 Prozent der Onliner unterwegs ins Netz. 17 Prozent der deutschen Onliner nutzen Apps auf Smartphones oder Tablet-PCs.“ Mobilfunkanbieter gehen davon aus, dass in 2012 30 Millionen Nutzer mobil online sind.  Dieser Trend wird anhalten. Smartphones und Tablets sind rasant auf dem Vormarsch. Reagieren Sie, und optimieren Sie Ihre Webseite und anderen Online-Auftritte auch für mobile Geräte. Fragen Sie einfach einen Nutzer von mobilen Geräten, ob Sie einmal Ihre Inhalte (Content) auf diesem Gerät sehen können. Sie werden erstaunt sein.

Lokal ist der Trend

Wozu in die Ferne schweifen, wenn der Anbieter einer Lösung, der Dienstleister oder Produzent „um die Ecke“ sitzt? Menschen sind bequem. Bei allem Kostendenken und ständigen Preisvergleichen ist es echter Mehrwert, sitzt der gewünschte Shop oder die gesuchte Firma in der Nähe. Ein kurzer Weg, eine Nachfrage oder eine Änderung des Angebotes – alles schnell gemacht. Dazu müssen Unternehmen auch lokal werben. Das heißt nicht unbedingt mit Anzeigen in der Lokalpresse, sondern online durch Einträge in Verzeichnisse und in Karten der Suchmaschinen. Dazu haben Sie neuerdings auch die Möglichkeit, via Adwords Express regional und hyperlokal zu werben.

Soziale Netzwerke ermöglichen Kommunikation

Und sie erzwingen sie. Sie sind kein Ablageplatz für Ramsch-Content, für Werbe-Blahblah. Sie sind eine Chance, mit dem Nutzer, dem Leser, dem Interessenten und möglichen Kunden in einen direkten Austausch zu treten. Die Sorge, Nutzer könnten falsche Aussagen zu Ihrem Unternehmen liefern, ist berechtigt. Doch wie entstehen diese schlechten Bewertungen? Durch schlechte Produkte, durch schlechte Kommunikation (des Unternehmens) und durch fehlendes Monitoring. Dies lässt sich also eingrenzen und überschauen.

Ihre drei Aufgaben also für 2012:

  • Prüfen Sie die Ausgabe Ihrer Inhalte auf mobilen Geräten.
  • Nutzen Sie die lokalen Suchanfragen durch entsprechende Darstellung Ihres Unternehmens.
  • Kommunizieren Sie mit Ihren Lesern, Interessenten und Kunden. Nehmen Sie diese ernst.

Inhalte nutzen – Content-Management im Mittelstand

Informationen eines Unternehmens, also Texte, Bilder, Videos, PDFs, Slideshows, werden erzeugt und stehen auf einer statischen Webseite zur Verfügung. Sie sind der Content. Doch das reicht nicht aus. Aktives Content-Management ist gefragt. Bei Kunden, Lesern und Suchmaschinen.

Was ist Content-Management?

Auf dieser Seite sehen Sie Bilder, Texte, Grafiken, Links. Es ist der Inhalt der Seite, der Content. Alles, was Sie lesen können, anschauen können, anklicken und laden können, bildet den Inhalt der Seite. Diese Inhalte existieren nicht nur hier, sondern zum Beispiel auch in Datenbanken, auf anderen Online-Plattformen und als Links dazu auf vielen weiteren Seiten im Netz. Bei Ihnen ist es möglicherweise anders. Sie verwalten in Ihrer Firma diese Inhalte so: Ihrem Programmierer haben Sie einen Teil davon zur Verfügung gestellt, damit er Material (Content) für die Webseite Ihres Unternehmens hat. Diese Webseiten sind in der Regel statisch. Das heißt, die Inhalte werden einmal erstellt, und stehen dann über einen längeren Zeitraum dort. In Zeiten, wo Suchmaschinen aktuellen und relevanten Content verlangen, werden Sie von den Robots von Google und Co. nicht mehr richtig wahrgenommen. Denn diese verlangen nach aktuellen und relevanten Inhalten. Diese Wiederholung ist Absicht, denn in Ihrem Kopf soll eine Botschaft ankommen: Wichtig ist aktueller und relevanter Inhalt!

Aktuell und relevant

Aktuell geht mit einer statischen Webseite nicht, außer Sie zahlen Ihrem Programmierer unendliche Summen für die permanenten Änderungen am Webdesign. Sind Sie in der Planung der Webseite gleich mit einem Content-Management-System eingestiegen, können Sie in einem gewissen Umfang an den Inhalten der Seite selbst Änderungen vornehmen, eventuell sogar Seiten zusätzlich erstellen. Das ist ein guter Schritt in die Richtung Content-Management. Sie arbeiten aber immer noch auf ihrer Seite. Eine Plattform, auf der alles zu finden ist, was für Ihr Unternehmen wichtig ist. Und was ist für den Leser wichtig? Sie ahnen es: aktueller und relevanter Inhalt. Aktuell ist es, wöchentliche – besser noch tägliche – neue Inhalte zum Produkt oder zur Dienstleistung bereitzustellen. Und was ist relevant? Relevant ist, was den Leser, den Interessenten, den Kunden interessiert. Und glauben Sie mir, für ihn ist es nicht relevant, das Vorstand X ins Ressort Y gewechselt ist. Mehrwert für den Leser heißt heute, mit Wissen und Tipps zu glänzen, und nicht mit Schönwetter-Floskeln und Marketing-Sprech. Ansprache des Kunden direkt ist möglich, verlangt aber ein Umdenken im Handeln. Dazu dient ihr Content.

Wohin mit dem Content?

Sofern Sie nicht gerade ein Geheimdienst sind, sollte doch ein Großteil Ihres Contents auch für Leser außerhalb des Unternehmens einsehbar sein. Ihre Firmengeheimnisse lassen Sie natürlich im Safe. Nehmen wir als Beispiel ein neues Produkt. Bereits in der Entwicklung können Sie darüber berichten, erfahren möglicherweise schon Feedback durch die Leser. Denn sie interessiert es nicht nur, sondern sie haben gar Ideen zur Verbesserung. Also sind Ihre Inhalte für die Leser lesenswert. Stellen Sie nun zusätzliche Informationen, Tipps oder Hinweise zur Bedienung, Reinigung oder was auch immer zur Verfügung, verwenden Sie schon wieder Ihren Content. Begleiten Sie die Markteinführung mit kleinen Berichten, Bildern, Videos, schaffen Sie aktuellen und relevanten Content. Prima! Wenn Sie jetzt noch aktiv mit Ihrem Content auf andere Plattformen, wie z.B. einen Firmen-Blog (Corporate Blog), die Fanpage bei Facebook oder in die Community Ihrer Interessenten gehen, betreiben Sie Content-Management. Eigentlich gar nicht so kompliziert, wie es klingt. Nur beginnen Sie damit. Jetzt. Denn was wollen die Suchmaschinen sehen?