Schlagwort-Archive: hafenwirtschaft

Blohm und Voss ist verkauft

ThyssenKrupp treibt strategische Weiterentwicklung weiter voran: ThyssenKrupp Marine Systems verkauft zivilen Schiffbau an Star Capital Partners aus England

Unter dieser Zeile verbirgt sich der Abschluss eines langen Projektes. Blohm & Voss, die Traditionswerft und starker Partner für die Reparatur von Schiffen (zuletzt die Queen Mary 2), ist nun mit dem zivilen Sektor an die Investoren aus England verkauft worden. Bleibt zu hoffen, dass die vagen Zusagen zur Beschäftigung auch eingehalten werden. Betroffen vom Verkauf sind Gesellschaften Blohm + Voss Shipyards, Blohm + Voss Repair (inklusive Blohm + Voss Oil Tools) und Blohm + Voss Industries sowie deren Tochtergesellschaften.

Blohm+Voss-Verkauf rückt näher

Wie der THB meldet, rückt der Verkauf von Blohm und Voss näher. Nach dem Bericht soll schon morgen der Vertrag mit dem britischen Finanzinvestor Star Capital Partners unterschriebe werden. Wir informieren weiter …

Panorama Blohm & Voss Hafen Hamburg

Verkauf von Blohm und Voss noch nicht auf der Zielgeraden

Wie der NDR berichtete, ist der lange geplante Verkauf von Blohm & Voss Repair immer noch nicht möglich. Mehrere Investoren stehen laut den Nachrichten bereit. Erschwert wird die Abwicklung durch eine handfeste Krise bei Thyssen Krupp. Laut dem THB sieht die wirtschaftliche Entwicklung des Stahlkonzerns nicht gut aus. Unruhe also in der Werftenbranche.

Werft Blohm und Voss Repair Hamburg

Die Mitarbeiter von B&V hatten erst kürzlich gegen den harten Wettbewerb gewonnen. Die Queen Mary 2 kam zur Renovierung und Reparatur nach Hamburg. Ihre Kollegen der Sietas-Werft sind ebenfalls hart betroffen – die traditionsreiche Schiff-Schmiede meldete Insolvenz an.

Container-Tunnel für Hamburger Hafen?

1,7 Milliarden, 75 Kilometer lang, 80 Hektar Logistikpark im Landkreis Harburg – Zahlen und Größenordnungen für ein Projekt der besonderen Art. Was der Hafenwirtschaft nützlich sein kann, stößt bei Bürgern auf Widerstand.

Hafen Hamburg Container-Terminal

Ein Ringsystem im Hafen ist der Grundstock, eine Trasse in Form eines Ypsilons der nächste Schritt. Diese Trasse verbindet das Ringsystem mit dem Rangierbahnhof Maschen und ein Logistikzentrum in Rade. Unternehmensberater Werner Marnette (Ex-Wirtschaftsminister von Schleswig-Holstein) stellte am 18.10.11 dieses Projekt vor. Vorteil: Verkehr und Lärm werden vermindert, da die Container elektronisch gesteuert auf Transportwagen vom Hafen zu den Verteilungspunkten gebracht werden. Den Bürgern widerstrebt, ihre Region zu einem riesigen Gewerbezentrum umzufunktionieren. Obwohl es sich um eine Planung handelt, über die noch verhandelt werden muss, greift der Automatismus des „Dagegen-Seins“ schon. Ausschreibungsverfahren und öffentliche Beteiligung sind verpflichtend und bieten ein Forum zum Austausch. Andere Häfen und Regionen sind Konkurrenten der Hafenwirtschaft Hamburgs. Der lange Anfahrweg für die Container-Frachter ist ein Ausschluss-Kriterium für die Reedereien. Elbvertiefung – ein weiteres Streitgebiet – und Hafenerweiterung sorgen für Beschäftigung und die regelmäßige Anfahrt von weiteren Reeder-Flotten.