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2bahead zukunftskongress 2015 wolfsburg

2bAHEAD: Die Technologie-Roadmaps der kommenden zehn Jahre

2bAHEAD Zukunftskongress 2015 Wolfsburg

Technologie-Roadmaps der kommenden zehn Jahre

Wolfsburg 16.06.2015: Der Trendforscher Sven Gábor Jánszky, Executive Director, 2b AHEAD ThinkTank, begrüßte die Kongressteilnehmer mit Anmerkungen, die aufhorchen lassen. Technologie ist in den Jahren der Digitalisierung zum wichtigsten Treiber für wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen geworden. In seinem Vorwort stellte er fest: Sie verändert unseren Alltag immer rasanter. Und jede Branche, die mit der Digitalisierung in Berührung kommt, scheint unwiderruflich die Innovationsgeschwindigkeit des Moorschen Gesetzes anzunehmen: „Alle 18-24 Monate verdoppelt sich die Leistungsfähigkeit der Computerprozessoren bei gleichem Preis; alle 18-24 Monate halbiert sich der Preis bei gleicher Leistung. Für zahlreiche, traditionelle, undigitale Geschäftsmodelle wird diese Dynamik zum größten anzunehmenden Unfall.“

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Frank Gassner, Vice President Automotive SI Sales, T-Systems über

Die Technologie-Roadmap der Telekommunikationsbranche

Wir werden zum Infrastruktur-Provider. Unser Drive ist die Mobilisierung der Businessprozesse bis zum Endkunden. Dazu braucht es Device Management, sichere Prozesse und Apps. Kundenvertrauen ist die Währung und ohne diese Sicherheit können Unternehmen nicht dieses Vertrauen gewinnen. Pferd Festnetz Auto – alles war zu seiner Zeit sexy. Aber eben nur zu seiner Zeit. Heute wird Fahren vernetzt, Mobilität wird anders definiert. Jederzeit und überall verfügbar. Damit wandelt sich das Verhältnis zum Transportmittel. Überspitzt: Spoiler und Fußmatten werden für die Zulieferindustrie zum Problem, weil die Nutzung nur noch Transport ist und kein Eigentum. Ich lasse mich transportieren, eventuell fahrerlos. Und ich besitze einen Digitalen Schlüssel zur Weitergabe an andere Nutzer.

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Keynote: The Big Picture – Dr. Eric W. Brown, IBM Watson Group, Director Watson Algorithms:

Wie kognitive Computer die Wirtschaft verändern werden

Die Jeopardy Quizshow 2011 veränderte die Sicht der Dinge. Denn ein Watson Computer gewann die Show gegen die beiden Menschen, die aus allen anderen Spielen als Sieger hervorgingen. Es war der 100. Geburtstag von IBM.

2500 v.C. entstand der Abacus – der erste „Computer“, der beim Rechnen half. In 1945 gab es mit der MEMEX die erste Maschine, die Dokumente auf Anfrage ausgabe. Diese Dokumente waren schon verlinkt zu anderen Dokumenten. In den 70ern konnten Computer Fragen vestehen und antworten geben. In den 90ern geht es aufwärts mit Leistungsfähigkeit, Minimierung. 1998 Google entsteht. Kollaborative Ideen wie Wikipedia finden ihren Weg.

Kognitives Computing muss mehr als nur Datenberge berücksichtigen. Da geht es auch um die Stimme, die Art des Sprechens. Interaktion ist mehr als Null und Eins, mehr als hier oder dort klicken. Dialogfähigkeit bedeutet auch, mehrere Bedeutungen eines Wortes zu kennen und die richtige auszuwählen. Eine rasante Entwicklung der Technologie mit leistungsfähigen Devices ermöglicht dann eine echte Interaktion zwischen Mensch und Maschine.

 

 

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Von MINT(ze) und Hackordnung – Webmontag in der Hackersschool

Wir wussten es! Tarnt sich als Medienschule und ist voller Hacker. Na, denen schaute der Hamburger Webmontag mal ein büschn genauer auf die Finger. Am 25.08.2014 ging es um MINT(ze), Begabte, Coder und noch mehr.

Ende mit Pause

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Die Sommerpause ist endlich vorbei und alle, alle kamen. Hamburgs Anwender, Entwickler, Gründer, Unternehmer, Forscher, Blogger, Podcaster, Designer und sonstige Webbegeisterte strömten. In die Medienschule Hamburg am Ring 2. Um zu sehen die finsteren Gesellen, die da in dunklen Kellern vor sich hin hacken. Oder doch nicht?

MINT(ze) für Heute und Morgen

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Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik ist der frische Duft, den die Wissensgesellschaft braucht. Um das „I“ ging es Andreas Ollmann & David Cummis: “Wir bringen den Vokal zurück in’s MINT” Dafür legten sie dolle los. Holten Sponsoren, Presse und PR ins Boot und nach mühevoller Vorbereitung 50 Schüler zur Hacker School. Da hatten sie die Kleinen, wo sie diese haben wollten: Hinter dem Bildschirm. Und die waren begeistert bei der Sache. Voller Erfolg, bundesweite Anfragen und Energie für´s Weitermachen. Das es funktionierte, erzählte gleich danach der da …

Huurraahh! Schule!

Das sagt Richard Rasmussen (Schüler der Hacker School) in seinem Vortrag „Warum ich die Hacker-School mag“. Ehrfürchtig lauschte das Auditorium. Denn der kleine Hacker-Racker sprach so selbstverständlich übers Programmieren, HTML und JavaScript, wie unsereins über´s Brötchen holen. Donnerlittchen! Und das er komplexe (!) Strategiespiele (!) mag. Mit noch nicht mal 13. Er hatte den Saal im Handumdrehen für sich eingenommen. Vielleicht sagen wir dereinst: Weißt Du noch, damals? Der kleine Richard? Tja, heute ist er der neue Bill Gates. Oder so ähnlich …

Coden + Spiele bauen = Begabte

Jana Rasmussen (Richards Mama) sieht in der Hackerschool Potenzial zur Talentförderung in Hamburg. Damit meint sie nicht nur ihren kleinen Coder. Denn der langweilte sich in der Schule nur. Auffällige kommen eher zum PsychoDoc, als zur Begabtenförderung. Oder bekommen ein paar Pillen, damit wieder RUHE herrscht. Sie sieht die Heranführung von Kindern an die Erfordernisse der Gegenwart / Zukunft kritisch. In England, so Jana, gehen alle Schüler von der 1. Klasse bis zum Abschluss pflichtgemäß in das Schulfach Computing. Da könnte doch Hamburg mal einen großen Schritt gehen. Könnte.

 

Y-Teacher

So benamst sich Johannes Mainusch (E-POST Development GmbH). Er beobachtet, coacht, sinniert, bildet sich und andere. Und macht verstörende Entdeckungen. Angst frisst Lernen auf. Scham verhindert Fragen – von denen es bekanntlich keine dummen gibt. Neugier und eine gewisse Selbstüberschätzung werden ausgebremst. Immer schön ruhig und sicher agieren. Bloß keinen zweiten vor dem ersten Schritt. Das ist schlecht für die Menschenköpfe und ganz schlecht für den HighTech Standort D-Land. Recht hat er!

„Was Hänschen nicht lernt…“

Marco Luschnat von ministry.de berichtet über das Supporting der Hacker School. Warum sie  supporteten? Weil es sauschwer ist, gutes IT-Personal zu finden. Ironie: 70% der Schüler sind im Internet cleverer unterwegs, als ihre Lehrer. Das Defizit der frühen (!) Heranführung der Kleinen an Kollegen Compi ist auch aus seiner Sicht ganz klar ein Drama. IT ist die Fremdsprache von morgen. Insofern pfeift Ministry auf PR aus der Hacker School und sorgt sich redlich um guten Nachwuchs. Auch und gerade im eigenen Interesse. Gut so!

Fazit des Abends

Die Jugend von heute ist nicht schlecht, sondern sie wird schlecht gemacht. Von einer Gesellschaft, der es graust vor diesem Internet-Dings. Von einer Gesellschaft, die so viel auf ihre Bildung hält, aber anachronistisch auf eingefahrenen Gleisen fährt. Lichtblick: Hacker School ist ein Anfang. Lasset uns Kreise ziehen und agitieren und weitersagen: Das WWW ist unsere Zukunft und verdammt noch mal – sie ist schon da. Heute.

Anmerkung zum Artikel: Der Webmontag Hamburg findet nicht mehr statt. Auf der Webseite wurden Beiträge von mir zu den Veranstaltungen im Logbuch notiert. Dieser Artikel ist eine Sicherungskopie von https://www.webmontag-hamburg.de/eintrag/wmhh-29-von-mintze-und-hackordnung.html

WTF ist LOL?

Wer seinen neuen Acc veröffentlich, gibt erst einmal ASL an. Klar. Hoffentlich verwendet er nicht C&P. Dann wäre er der DAU. So, wie VUZG. Ohne einen Blick in die FAQ typisch noob. Oder PEBKAC. Besser ASAP bilden.
EOBD lockt C6. (BG) Wenn die Graka gut ist – Grats!! HF!
MOM, gerade N/A. OMG! Nein, OMFG!!
Zeif für RTFM. Drin natürlich TMI! WTF! Grrr, na w8!!! Oder halt SuFu. Ah, YMMD! Nun aber HAND! BBL.

Haben Sie kA? LOL und n8!

Sonst lesen Sie hier weiter:

What The F…k ist LOL?

Wer seinen neuen Account veröffentlicht, gibt erst einmal Age, Sex, Location an. Klar. Hoffentlich verwendet er nicht Copy & Paste. Dann wäre er dümmster anzunehmender User. So, wie von und zu Guttenberg. Ohne einen Blick in die Frequently Asked Questions ein typischer Neuling und Anfänger.
Oder: Problem exists between keyboard and chair.
Besser ist es, sich As Soon As Possible zu bilden.
Das Ende des Arbeitstages lockt mit Cybersex. (Breitgrins)
Wenn die Grafikkarte gut ist – Gratulation!! Hab Spaß!
Moment mal, die Anwendung ist gerade nicht verfügbar.
Oh mein Gott. Nein, Oh My F..ing God!!
Jetzt wird es Zeit für Read the f…ing manual. Darin natürlich zu viele Informationen. What The F…k! Grrr, na warte!!!
Oder halt die Suchfunktion benutzen. Ahhh, You made my Day!
Nun aber: Habt noch einen schönen Tag! Be Back Later.

Haben Sie keine Ahnung? Laughing Out Loud und gute Nacht!

Übrigens beim Schreiben ich so: ROFLMAO!!