Archiv der Kategorie: Online PR Mittelstand

googleschreiber

Online sichtbar oder im Tarnkappenmodus?

Aus Spaß an der Freude habe ich mal egogegoogelt. In der Vergangenheit habe ich einen Blog betrieben, der auf die Zielgruppe Mittelstand und das Thema Online-PR ausgerichtet war/ist. In meiner Selbstständigkeit und den frühen Jahren von SEO und Social Media ein heißes Thema. Den Blog gibt es heute noch, damit mir die Backlinks (anderes Thema) nicht verloren gehen.

Eigenlob stinkt? Egal!

Die Google Suche (Long Tail) – agentur online pr mittelstand hamburg – beschreibt die Arbeit und die Zielgruppe. Suchen waren zu meiner Zeit damals noch Short Tail, oder schlimmer noch, ein Wort. Dieses Damals war übrigens 2012. In dem Blog schrieb ich frohen Mutes Beiträge zu o.g. Thema und für o.g. Zielgruppe. Es war / ist der sogenannte Content, der Inhalt. Über Content Marketing (anderes Thema) fing man damals gerade an, nachzudenken. Das Eigengoogeln brachte ein erstaunliches Ergebnis.

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Seit nunmehr 6 Jahren stehe ich mit der Long Tail Suche auf Seite 2 bei Google und in der Bildersuche in den obersten Zeilen. Ja, das ist Eigenlob. Aber nicht Ziel des Artikels. Verschärfend kommt dazu, dass die Thematik durch einen Schwenk in meiner beruflichen Ausrichtung nicht mehr bearbeitet wurde. Still ruht der See – um es lyrisch auszudrücken. Die Artikel sind – aus Google-Sicht – hoffnungslos veraltet und zugleich werden sie immer noch gelesen, sonst stünden sie nicht auf Seite zwei.

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Ist die eigene Arbeit für die Zielgruppe sichtbar?

Je spitzer das Produkt – so die gute alte BWL – desto geringer die Kundschaft. Und umso höher die Trefferquote. Weil die Kundschaft / Leser / Fans eben genau das und nur das suchen – und im besten Fall exakt finden. Exemplarisch oben beschrieben…

Das heißt für Firmen, Blogger und alle anderen, die online präsent sind, reichlich relevanten Inhalt (Content) zu produzieren. Wertvollen, sinnstiftenden, anregenden Inhalt für die Kunden und Leser. Also Butter bei die Fische, wie wir in Hamburg sagen. Verplempern Sie Ihre Power und Zeit nicht mit Contentmüll und eingekauften externen Kram! Füllen Sie nicht – wie Zeitungen ihre Seiten – mit Agenturmeldungen.

Raffen Sie sich auf und schaffen Sie eigenen (!) wertvollen (!) und reichlich (!) Inhalt, der es wert ist, angesehen oder gelesen zu werden. Auch die Zeit Ihrer Kunden / Leser ist nicht unendlich bemessen. Beantworten Sie die (nicht) gestellte Frage des Kunden. Denn er wird googeln. Und dann hoffentlich SIE finden.

Los  geht`s!

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Digital Detox – Urlaub vom Online

Was passiert mit mir, wenn ich mich – als alter Onliner – aus dem digitalen Betrieb zurückziehe? Bin ich schon ein Smombie? Kann ich ruhig schlafen? Fragen über Fragen und ein Bericht über einen entdigitalisierten Jahreswechsel.

Prolog

Vor sieben Jahren startete ich mit der Vermarktung und dem Aufbau von SocialMedia Kanälen für den Mittelstand. Das volle Programm mit Blogs, Facebook und der Beginn von Twitter in Deutschland. An Instagram, Snapchat und Co. war damals noch nicht zu denken. Als Online-Agentur redete ich mir beim Kunden den Mund fusselig, erkannte ich doch das Potential für die KOMMUNIKATION zwischen Anbieter und Anwender, zwischen Verkäufer und Kunden. Lesen Sie gern meine Blogbeiträge aus dieser Zeit. Sie haben an Aktualität nichts eingebüßt.

Doch es war noch zu früh. Deutschland schlummerte seinen printgestützten Werbetraum, nicht erkennend, dass aus einer kommunikativen Einbahnstraße schnell eine vierspurige Autobahn in beide Richtung wurde. Jahre später – ich hatte die Branche schon gewechselt – überschlugen sich die Anbieter dieser Dienstleistung in der Präsentation und der Mittelstand stürzte sich mit viel Geld – mehr oder weniger erfolgreich – in das Abenteuer SocialMedia …

Digitale Entgiftung – Ein Selbstversuch

Digital Detox versteht sich als bewusste Rücknahme aus allen Aktivitäten im Online-Bereich. Urlaub vom online sein, Abstand von Smartphone und Co. Die Überlegung dahinter: Wenn ich ständig verfügbar bin und Informationen erhalte, kann ich mich auf die (mir) wichtigen Dinge nicht mehr konzentrieren. Ziele gehen flöten, Aufmerksamkeit schrumpft auf Teaser-Niveau. Starker Tobak, das! 

Nun denn, die Regel stelle ich auf: Kein SocialMedia, keine Mails. Und das Ganze über zwei Wochen. Zeitung online lesen gilt nicht. Ein bisschen Grundinformation tut nötig und Printausgaben habe ich seit Jahren nicht mehr genutzt. Als Profi-Twitterer ist das eine echte Herausforderung. Dieses Medium ist mir über die Jahre ans Herz gewachsen, da es mit Witz und Geist eine stete Quelle der Inspiration und Unterhaltung ist. Kein Facebook, kein Xing, kein LinkedIN. Still ruht der Blog (1) und die Webseite.

In meiner Branche wird es über die Feiertage generell ruhiger, da bietet es sich an, die Mails erst im neuen Jahr zu lesen. Wenn etwas wichtiges ist, gibt es ja das Telefon. Das ist OK, weil manche Kunden Bauchentscheidungen treffen und dann sofort mit mir sprechen wollen. (2)

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Einfach mal abschalten: Klick!

Dann war es soweit. Der letzte Tweet verließ am 15.12. Mittags das Handy. (3) Ruhe im Schiff! Langsam runterkommen von der Arbeit, noch eine Weihnachtsfeier mit Freunden und dann ab auf´s Land. Hier kräht der Hahn als Wecker und der Hund freut sich wie Bolle auf die Morgenrunde. Dann kam der übliche Weihnachtsablauf mit zu viel Essen und zu wenig Bewegung (ToDo: Joggen! Ohne Kopfhörer!)

Die ersten Tage ging es dank Ablenkung und neuem Input ganz prima. Aber in mir war da was. Neugier, Anspannung, Versuchung. Was geht da – „fernab“ von mir – so? Was schreiben die geliebten Follower? Welchen grandiosen Blödsinn hecken sie gerade wieder aus?

NEIN! Du hast es so gewollt. Geh Holz hacken. Oder spazieren. Oder mit Menschen reden. Ach ja, da war doch noch was. Kommunikation (siehe Prolog). Live und in Farbe. Interessant wird es als Städter und Onliner, in eine Welt einzutauchen, in der noch SMS verschickt werden und der kleine Einkaufsladen die Nachrichtenzentrale ist. Der Plausch über den Gartenzaun mit den Nachbarn ersetzt die Zeitung (besonders bei SEHR GUT informierten Nachbarn …) Hier rennt keiner den ganzen Tag mit dem Smartphone vor der Nase durchs Dorf. Und das liegt nicht an der gruseligen Netzabdeckung, die den Akku im verzweifelten Versuch, Anbindung zu finden, leerlutscht. Da wird der Trecker angehalten und dann gehen erst einmal die offline Aktualisierungen über die Lippen. So ganz altmodisch, aber auch liebenswert. Weil man sich lange nicht sah, flattern Einladungen ins Haus: Komm doch mal rum, iss mit uns, lass dich mal sehen. Also landete ich in der Vor-Handy-Zeit. (Von wegen, Zeitreisen sind nicht möglich …) Und das hatte auch was.

Das Ende vom Lied

Das mit den Mails hat so nicht ganz geklappt, da kurz nach Urlaubsbeginn noch Rückfragen zu einem Kunden aus dem Büro kamen. Das war schnell erledigt. Die weiteren Mails wurden nicht geöffnet, da sich aus dem Titel schon ergab, dass eine Antwort nicht nötig war. Die TwitterApp wurde tatsächlich nicht geöffnet, auch wenn der Zähler für Interaktionen trotz meines Schweigens beharrlich nach oben wanderte. (Die Anzeige dafür – nicht der Inhalt – erfolgt automatisch im Feed des Handys.) Natürlich war die Versuchung da, natürlich rasiere ich an der Grenze öffnen/nicht öffnen entlang. Aber das gab sich mit den Tagen, als ich realisierte, dass es noch Anderes gab. Es verlor an Priorität, aber es wäre gelogen, dass es leicht gefallen ist. Habe ich also die Vorstufe zum Smombie schon erreicht? Kontrolliert es mich oder kontrolliere ich es? Die Grenze dazu verwischt, ganz ehrlich. Was passiert mit mir, wenn ich weiter den Verlockungen der SocialMedia Welt erliege? Kann ich in einem Jahr oder in zwei noch loslassen, oder bin ich eine Geisel der Interaktion? Gute Frage! Käme auf einen weiteren Versuch an. Urlaub im eigentlichen Sinne mache ich ja auch und dann ist die Firma ausgeblendet, kommen die Monitor-Augen zur Ruhe und der Kopf wird frei. Mein Tipp: Ausprobieren und dann darüber bloggen. Bis dahin lesen wir uns. Hier oder bei Twitter

 

(1) Der Beitrag wurde offline geschrieben und am 30.12. in den Blog geschoben und veröffentlicht.

(2) Es rief tatsächlich ein Kunde an, dessen familiäre Situation sich geändert hat und der umgehend Beratung brauchte.

(3) Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort – ich wiederhole: MEIN EHRENWORT – dass der „Test“ – Tweet vom 22.12. (siehe Screenshot) automatisiert aus dem Entwürfe-Ordner der TwitterApp aus dem Tablet gesendet wurde, als ich mit diesem online ging, um Zeitung zu lesen. Dieser war wohl dort noch abgelegt und wurde nicht gelöscht. Dieser Tweet hat also meine Digital Detox nicht unterbrochen!

 

 

 

Blogs und Printmedien – eine Milchmedienrechnung

Blogs und FAZ – eine Milchmedienrechnung

Prolog

Es begab sich zu einer Zeit, als Wälder durch Druckmaschinen zu jagen, völlig normal war. Dortselbst agierten sehr gut bezahlte Edelfedern, um mit Druckerschwärze ebendiese Wälder einzufärben und für teuer Geld zu verkaufen. Und immerdar waren sie völlig unpolitisch und neutral und lebten Speckmadengleich von höllisch guten Werbeeinnahmen.

Dann trat ein Dings auf den Markt, welches sich digital heischte. Dieses Dings verfügte über eine für die Druckerschwärzeverbreiter unangenehme Eigenschaft. Das Dings war umsonst. Und weltweit verfügbar. Und drölfzigmal so schnell, wie die Waldvernichter. Ein großes Wehklagen hob an ob der bösen Digitalität und ihrer marktzerstörerischen Funktion. Und der plötzlichen Meinungsfreiheit. Und der Wahlmöglichkeit für Werbegedöns.

Also taten sich die Ressourcenverbraucher – äh – Printmedien zusammen und hielten Rat. Am reich gedeckten Tisch sannen sie allerhand Taten aus wider die Digitalität. Und sie wetzten ihre Schreibmaschinen wider das böse Google. Und sie mauerten sich hinter einer Paywall ein wider den bösen Leser. Und die Maschinerie rotzte unentwegt Gift und Galle gegen die Digitalität in die Atmosphäre, um diese zu verpesten.

Nicht bedenkend, welche Kraft das Dings hatte und mit welcher abartigen Geschwindigkeit es sich über das Königreich der Papiervernichter erhob, frustelten diese vor sich hin. Bis der Digitaldrache vor ihnen stand und knurrte:

In your Face, Medienfuzzis.

Hamburg Blogger und so

Seit 6 Jahren blogge ich und seit zwei Jahren sammle ich die Hamburger Blogger pö a pö zum Stammtisch, auf das sie nicht so alleine sind. Und sich vernetzen und austauschen. Und siehe, die Gruppe wächst stetig und Menschen treffen Menschen ganz undigital. Und Freundschaften entstehen und Blogs gedeihen.

Was hat das mit dem Digitaldrachen zu tun?

Ein Schreiberling der FAZ hat vor einiger Zeit in einem Artikel nicht nur Sascha Pallenberg von MobileGeeks, sondern auch die Hamburg Blogger beleidigt. Und wer mich kennt, weiß, dass ich so schnell nicht aus der Ruhe zu bringen bin.

Aber das Maß ist voll, Du hochbezahlte Feder mit wenig Ahnung von Online!

Sagt der Wicht: Blogs sind heute bedeutungslos. Aha.

Und: Man sollte den Begriff Blogger zu Grabe tragen. Soso.

Klar lässt sich aus dem wohligen Büro gut parlieren und gegen das böse böse Internet wettern. Um dann damit gut Geld zu verdienen.

Und dann neidisch werden, wenn jemand wie Sascha besser ist.

Viel viel besser.

Nein, da verdient der Pallenberg Geld. Mit einem Tech Blog. Sowasaberauch! Übrigens seit 1.1. auch noch ohne Ads und Banner. Sondern nur noch mit Partnerschaften, die explizit gekennzeichnet sind. Da können sich die Print-Advertorial-Trickser mal ein Beispiel nehmen.

Ja, ihr Printdeppen. Er hat alles richtig gemacht im Gegensatz zu euch. Und er macht auch nicht den Fehler, Print auf Online zu schustern und es dann Online zu nennen.

Und wenn euer Angebot noch nicht mal responsiv daherkommt (wie mir letztens bei der FAZ im Abo-Bereich passierte), solltet ihr verdammt noch mal erst fein Hausaufgaben machen. Und dann noch mal von vorn anfangen.

Ach, und by the Way, selbst bei FAZ Online bloggen und fett Werbung linksobenuntenrechts. Das ist OK, ja?

 

Ruhig Tom, das sind die nicht wert.

Was sagen andere dazu?

T3N hat nach dem unsäglichen Wisch der FAZ mal nachgeforscht. Es gibt 200.000 aktive deutschsprachige Blogs, diese erreichen mit 2 Mio Blogposts per Monat 800 Mio Page Impressions. Damit sind die bedeutungslosen und zu Grabe getragenen Blogger reichweitenstärker, als FAZ, SZ, Welt und Zeit online zusammen.

Kein Kommentar.

Die Aussichten

So schlecht sind sie gar nicht. Sie werden nur gern schlecht geredet bzw. geschrieben. Soziale Netzwerke kommen und gehen, da stimme ich Sascha Lobo zu. Er manifestierte vor Jahren seine Gedanken über das geliehene Internet. Und hat bis heute damit recht. Doch Blogs sind die Seele des Internets. Die kann euch niemand nehmen – außer der Hoster geht pleite. Blogs sind Zielgruppe und nicht Gieskanne.

Blogs sind persönlich und nicht Masse.

Blogs sind Nachrichten von Menschen für Menschen.

Und die Nachricht wird ihren Leser finden. Mithin sind Blogger eine Nachrichtenagentur. Machen also was mit Medien. Blogs sind Medien mit Reichweite. Hey, und das ist keine Milchmedienrechnung.

Fazit

Meine Bitte an euch ist: Wenn Ihr bloggt, schaut mal bei uns vorbei. Wenn ihr programmiert, macht es mit Wonne und Lust. Wenn ihr designt und HTMLT, gebt alles. Wenn ihr filmt und fotografiert, dann immer volle Pulle und mit Wucht.

Denn das, und nur das, unterscheidet uns von den ahnungslosen Schreiberlingen.

Das, und nur das, wird Hamburg als digitalen Standort stärken.

Das, und nur das, sorgt für eine digitale Szene, die lebt und wächst.

 

 

 

 

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Interesse an Content?

Hey, toll, dass Sie Interesse am Blog und seinen Inhalten haben. Das finde ich prima.

Abgesehen davon, dass alles, was Sie hier sehen, mit einem Urheberrecht belegt ist, gelten noch ein paar andere Regeln.

Regeln

Sehr gern stelle ich Ihnen Texte oder Bilder mit weitgehenden Rechten (total by out) zur Verfügung. Sie werden verstehen, dass jede Leistung eine Gegenleistung benötigt. Lassen Sie uns hier nicht über große Summen reden. Einige Selbstverständlichkeiten sind Standard. Wenn Sie sich darüber hinaus erkenntlich zeigen, freut es mich.

Verwendung Online:

Eine ordentliche Quellenangabe und eine Verlinkung sind gegeben. Das könnte so aussehen => Quelle: Tom Koehler, Hamburg, https://abendfarben.wordpress.com

Dazu stellen Sie mir den Link zu IHRER Publikation zur Verfügung, denn auch ich möchte gern darauf verweisen 😉

Verwendung Print:

Eine ordentliche Quellenangabe ist gegeben. Das könnte so aussehen =>

Quelle / Foto: Tom Koehler, Abendfarben Hamburg

Ein Belegexemplar mit der von mir verwendeten Quelle erwartet mein Briefkasten 😉

Schmankerl:

Kennen Sie das Buch „Geh nie alleine essen“ von Keith Ferrazzi? Lesen Sie es hier. Da ich gern neue Menschen nach der Ferrazzi`schen Methode kennenlerne, lassen Sie uns als Dankeschön eine Kleinigkeit essen und plaudern. Wer weiß, was daraus alles entsteht …

Sie finden die Regeln OK? Na, dann:

Telefon:   0152-33881427   oder Mail:   abendfarben@web.de

 

 

 

 

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Twitter Analytics nutzen

Wie kann ich Twitter Analytics nutzen? Was bringen mir die Daten?

Fragen, die ich nun endlich einmal anhand des Accounts https://twitter.com/abendfarben beantworte – aus meiner Sicht und im Bezug auf die Hamburg-Blogger. ich gehe nicht auf Kosten und Vorgang von Bezahl-Tweets eein.

twitter hq headquater san francisco by google maps

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Twitter Analytics

Im August 2014 rollte Twitter die Analyse für jeden Account aus. Damit war es dem Nutzer möglich, detaillierte Daten zu seinen Followern, zu seinen Tweets einzusehen und die Interaktion zu verfolgen. Ganz uneigennützig war das natürlich nicht. Denn im Februar 2015 ging der Kurznachrichtendienst mit den sogenannten Twitter Cards – bezahlten Tweets -online. Jetzt ergibt es Sinn: Followerdaten segmentieren und die Chance, seine Bekanntheit durch gezielte Ansprache zu steigern. Erst schleppend und nun geradezu flutartig wird er sonst entspannte Stream mit Anzeigen bepflastert. Die Folge: Block!

twitter analytics follower tweets interaktion

Bloggen und Twitter

Selbst Blogger und Mitanstifter der HamburgBlogger verfolge ich gern meine Interaktion im Blog und schaue mir die Referrer an. Das sind Links, die auf die eigene Internetpräsenz verweisen. Hoppla!

twitter referrer webseite

blick in die blogstatistik wordpress abendfarben

Natürlich hat das auch mit der eigenen Aktivität und den Hinweisen in Tweets auf den Blog zu tun. Dazu kommt, dass diese Statistik nur eine Krücke ist. Für mehr Insights bitte Google Analytics benutzen 😉 Für Blogger ist Twitter ein tolles Medium. Eigene Beiträge lassen sich prima in die Timeline senden, die Interaktion bei Twitter ist deutlich höher, als bei den Blogbesuchern.

twitter top follower interesse zielgruppe by abendfarbenWer sind meine Follower?

Schreibe ich an meiner Zielgruppe vorbei? Wer liest mich eigentlich? Ist die Mischung gut? Im umfangreichen Menü gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich über seine Verfolger zu informieren. Im Zweifel sollte wohl an der eigenen Ausrichtung der Tweets „geschraubt“ werden – außer Sie stehen auf CatContent …

twitter top alle twitternutzer interesse zielgruppe by abendfarbenOder sie arbeiten komplett am Mainstream vorbei. Aus Absicht, um nur eine kleine oder sehr wertige Followerschar zu bekommen. Die Erfahrung zeigt, dass Massen-Themen und Mitmach-Tweets nur eine kurze Wirkung haben. Außerdem gehen sie bei starkem Interesse in der Timeline schnell unter – im wahrsten Wortsinn. Schauen Sie bitte auch, wie die Interaktion technisch erfolgt. Haben Sie mehr Desktop-User oder mehr Nutzer mit Mobile Device?

twitter quellen klick apps webseite widgets wordpress by abendfarbenInteraktion bei Blogbeiträgen durch Tweets

Bringt das was? Ziel ist nicht nur Aufmerksamkeit, sondern auch Klicks auf die eigene Homepage. Oder Retweets, die die Reichweite steigern. am Beispiel der HamburgBlogger lässt es sich gut sehen.

twitter link klick follower interesseHeißer Tipp: BIlder bringen Punkte. Thematisch passend und Aufmerksamkeit ziehend. Probieren Sie auch gern Twitter Emojis aus. Diese finden Sie im Mobil Client oder in der Apple Welt auch in „stationären“ Geräten.

 

Hamburger Blogger bloggen

Was hat es mit den HamburgBloggern auf sich? Gefunden habe diese sich – man glaubt es kaum – durch die Twitterei. Und nun treffen sich einmal im Monat zu ihren Treffen die ein Mix aus Blogger- und Twitter-Treffen sind. Einladung, Absagen, Empfehlung andere Twitterer, Links teilen, auf Termine hinweisen – alles wird wie selbstverständlich von der Schar der HamburgBlogger via Twitter erledigt.

Kleiner Tipp zu Twitter

Auch wenn Twitter eine der entspanntesten und liebenswertesten Gemeinschaft ist – mit Rechten kennen die Jungs aus Frisco keinen Spaß. Nutzen Sie nie ohne die brand assets unter https://about.twitter.com/de/company/brand-assets zu studieren, den Vogel oder gar das blaue Häkchen im Account. Dieses ist nur verifizierten Nutzern gestattet. Wer es in sein Logo oder den Header einbau, wird gesperrt …

UPDATE:

Hier noch ein Link zum Targeting auf Twitter:

https://business.twitter.com/de/reach-a-global-audience-with-twitter?location=emea

 

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2bahead zukunft kongress 2015-02 by abendfarben

2bAHEAD: Die digitale Verantwortung – Leben in der Welt der Wahrscheinlichkeiten

2bAHEAD Zukunftskongress 2015 Wolfsburg

Digitale Verantwortung – Leben in der Welt der Wahrscheinlichkeiten

Immer „intelligentere“ Geräte raten uns, die menschliche Kontrolle an Maschinen abzugeben. TERMINATOR lässt grüßen. Autopiloten im Flugzeug, Daytrades an der Börse – immer mehr geben die Menschen die Kontrolle auf! Geben Sie auch die Verantwortung ab?

Prof. Dr. Michael Feindt, CEO, Blue Yonder

Automatisierte datenbasierte Entscheidungen – Fluch, Segen oder einfach Notwendigkeit?

Deterministisches Chaos und komplexe Systeme. Denen werden wir doch locker Herr dank Supercomputer und Ultranetz! Doch halt. Kleine Tücke. Die Dynamik. Die lässt sich nicht überrumpeln. Je kleiner, je genauer bestimmt ein Ding oder ein Vorgang ist, um so genauer wird eine Prognose. Doch eine Vorhersage ist in großen Systemen langfristig nicht möglich. Kurzfristig sind die Treffer besser, aber auch nicht grundlegend. Bestes Beispiel ist das Wetter. Auch hier werden die Vorhersagen besser, die Wahrscheinlichkeit steigt im zeitlichen Nahbereich. Langfristig klappt es auch hier trotz aller Superrechner nicht. Es bleibt spannend, denn nichts ist sicherer, als die Unsicherheit.

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Schafft ein Wissenschaftler eigentlich Wissen?

Informationen werden dann relevant, wenn die eigene Datenbasis groß ist. Und datenbasierte Entscheidungen werden ab einer großen Datenmenge besser. Keine Frage, doch der Mensch ist damit hoffnungslos überfordert. Die Maschine ist doof, aber fleißig, Trillionen Datensätze futtert sie zum Frühstück. Und morgens halb Zehn gibt es die Analyse. Wir können nicht viele Entscheidungen in kurzer Zeit treffen, inkl. Risiko- und Folgenabschätzung. Aber wir können handeln. Unsere Handlungen verändern punktuell die Zukunft. Und unser Handeln ändert sich langfristig. Was macht es aus dem Menschen, wenn er immer komplexere Entscheidungen in den Computer verlagert? Oder wenn dessen Chip mal spinnt …

Übrigens:

Wozu Maschinen heute fähig sind: Ein 3 Minuten Stimm-Recording erstellt ein Persönlichkeitsprofil, das genauer ist, als eine viertägige Sitzung beim Analytiker. Glauben Sie nicht? Dann lesen Sie mal nach in der FAZ!

Karl Geyer, Leitender Kriminaldirektor, Polizeipräsidium Mittelfranken

PRECOBS – Erfahrungen mit der Analyse-Software zur Bekämpfung von Wohnungseinbrüchen

Es hat nichts mit Minority Report zu tun. Es ist vorausschauende Polizeiarbeit – Predictive Policing. Es ist ein mathematisches System, das sich auf kriminologische Studien bezieht. Der Schwerpunkt liegt auf den Wohnungseinbrüchen, die in den letzten Jahren um 80% zugenommen haben. PRECOBS ist eine deutsche Entwicklung des Institut für musterbasierte Prognosetechnik (IfmPt) , die 2009 in Zürich erfolgreich zum ersten mal getestet wurde. Die Kriminalität sank dort um 14%, in den Alarmüberwachten Gebieten um 30%. Seit Oktober 2014 wird das System in Nürnberg und München getestet.

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Die Datenbasis aus den letzten 5 Jahren: Tatort, Tatzeit, Modus operandi und Beutegut. Alles ohne Sozial- oder Personendaten. Profis klauen keine großen Flachbildschirme. Sie suchen Bargeld, Schmuck und Mobile Clients. Die überwachten Alarmgebiete gehen nicht an die Öffentlichkeit, sonst interessieren sich noch Versicherungen und Immobilienmakler dafür. Fazit: Der Kriminalitätsrückgang liegt im Paket mit anderen Maßnahmen bei 40%.

Im besten Fall kommt der Schutzmann um die Ecke, und der Ede nimmt Reißaus. Dumm nur, dass die mobilen Kriminellen getreu dem Motto „Schnell rein, schnell raus“ nicht nur die Gebiete wechseln. Sondern auch ihre Zielgruppe. Ladendiebstähle steigen derzeit wieder an. Also viel Arbeit für die digitale Polizei.

fisch schwarm by abendfarben

2bAHEAD: Sixth generation warfare – Die Rolle des Menschen im Militär

2bAHEAD Zukunftskongress 2015 Wolfsburg

Sixth generation warfare – Die Rolle des Menschen im Militär

Welche Rolle spielt der Mensch in den kriegerischen Auseinandersetzungen der Zukunft? Technologieentwicklungen entstehen oft zuerst im militärischen Bereich, bevor sie Jahre später in die Zivilgesellschaft und die Wirtschaft überschwappen. Die Teflonpfanne ist wohl das bekannteste Beispiel. Aus diesem Grund wirft der diesjährige Zukunftskongress einen Blick auf die aktuellen Zukunftsvisionen des Militärs.

2bahead zukunft kongress 2015-06 krieg soldat führung by abendfarben

Prof. Dr. Holger H. Mey, Airbus Defence & Space, VP Advanced Concepts

Die Rolle des Menschen im Rahmen technisierter Kriegsführung

Es ist nichts Neues: Wesentliche Technologieentwicklungen entstehen zuerst im militärischen Bereich, bevor sie Jahre später in die Zivilgesellschaft und der Wirtschaft ankommen. Aus diesem Grund warf der diesjährige Zukunftskongress einen Blick auf die aktuellen Zukunftsvisionen des Militärs. Wie sieht der vielbesprochene „sixth generation warfare“ aus? Wie verhält sich der Kombattant der Zukunft? Und welche Rolle spielt der Mensch in den kriegerischen Auseinandersetzungen der Zukunft?

Es geht nicht um zu töten und zerstören, sondern dem Gegner den eigenen Willen aufzuzwingen, so Prof. Mey in seinem launigen Vortrag zu einen knallharten Thema. Mit Wortwitz nahm er die Kongressbesucher mit auf eine Reise zu Todesstrahlen und Killercomputern. Cyber ist überall. Das macht es gefährlich und angenehm zugleich. Was uns den Alltag erleichtert und Systeme überwacht, erleichtert auch die Überwachung der System durch andere. Auch hier geht es um Angriff und Verteidigung. Es geht in Richtung unbemanntes Kriegsgerät und in Richtung Automatisierung, Abstandskriegsführung und gerichtete Energie. Dennoch: Technologie ist nicht der Heilsbringer. Eine Handvoll Hacker oder ein Bündel Mikrobiologen zu besorgen, ist nicht schwer…

Bedingt verteidigungsbereit!

Aus Kostengründen wird inziwschen ziviles Gut für Militärs genutzt. Outsorcing von Prozessen und Dienstleistungen sorgt für Angreifbarkeit. Falsches Sparen erzeugt Unsicherheit. Gerade die bundesdeutsche Wehr sorgt für Lacher am Band ob der Qualität ihrer Ausrüstung. Und, so Mey: „Wie führt ein Spaßgesellschaft Kriege?“ Gute Frage. Freitag ab Eins macht jeder Seins. Und Viertel nach rückt der Gegner ein. Dazu kommen die politischen Querelen und endlosen Verhandlungen. Mit dem Resultat: Schreiben wir ein hartes Kommuniqué! Oder die Amis bomben innerhalb von zwei Tagen alles platt. Das ist Old School, das ist Mittelalter in Zeiten diffundierender Einzelpersonen, in Zeiten von Rucksack-Terroristen. Das hat in Vietnam nicht geklappt. Und das klappt in metropolisierten Gesellschaften auch nicht.

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Illusion oder Vision?

Das komplett einsehbare Schlachtfeld wird bald Realität. Dank Satelliten, Drohnen und Hochleistungscomputern, dank vernetzten Einheiten und Nachtsicht. Doch nützt es? Beim Schach sehen sie auch alles, und werden trotzdem überrascht. Denn die Gedanken des Gegners sind nicht nur frei, sondern oft auch unbekannt. Bundestagsystemanzapfer hatte auch keiner auf dem Schirm. Und Lücken oder Kindergartensysteme werden dann gnadenlos ausgehebelt. Auch Präsidentschaftskandidaten nutzten private 08/15-Mailaccounts. Bis es auf und um die Ohren fliegt …

Resilienz ist wichtig. Widerstandsfähigkeit und Flexibilität, sich neu zu erfinden und/oder über Bande zu spielen. Mey definierte vier Bereiche, in denen es militärisch aktuell große Bewegung gibt: Künstliche Intelligenz, Nanotechnologie – die Wanzen der Neuzeit, Bio-Waffen und -Technologie und die Robotik. Und was nutzen all die feinen technischen Helferleins, wenn sie einen simplen EMP-Schlag nicht vertragen. Alle nicht dagegen gehärteten Systeme sind danach Schrott. Und dann haben Keulen-Produzenten Hochkonjunktur.

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Sixth generation warfare:

In der Zeit nach Desert Storm im Jahr 1991 prägte der verstorbene Generalmajor Vladimir Slipchenko die Phrase von einer „Kriegsführung der sechsten Generation“. Sie bezog sich auf eine „Informatisierung“ der konventionellen Kriegsführung und die Entwicklung von Präzisionswaffen „basierend auf neuartigen physikalischen Prinzipien“.

aus http://www.jamestown.org/