Archiv der Kategorie: Hamburg

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Reise in die Geschichte: Architekturfotografie im Brahms Kontor Hamburg

Dank der freundlichen Unterstützung der Hausverwaltung durfte ich das Brahms Kontor besuchen und war zwei Stunden in dem spannenden Gebäude unterwegs. Daraus entstanden unzählige Bilder, von denen es eine Auswahl auf die Webseite Architekturfotografie Hamburg geschafft hat. Folgen Sie gern dem Link und reisen Sie mit mir durch über 100 Jahre Geschichte am heutigen Johannes-Brahms-Platz:

 

Brahms Kontor: Übersicht zur Architekturfotografie

Die Bilder entstanden mit freundlicher und ausdrücklicher Genehmigung des Brahms Kontor. Alle Rechte vorbehalten!

 

 

 

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Webseite Architekturfotografie Hamburg

Ein (neudeutsch) Relaunch der eigenen Webseite ist ein emotionaler Moment. Neben dem technischen Gedöhns heißt es Abschied nehmen und etwas Neues willkommen heißen. Abschied von liebgewordener Umgebung und Begrüßung einer neuen Oberfläche.

Neustart der Architekturfotografie Hamburg Webseite

Zum einen hat WordPress mit „Gutenberg“ eine neue Oberfläche gestaltet. (Ich find sie gut, anderes Thema…) Weiter hat Google großen Wert auf SSL-Verschlüsselung gelegt und Webseiten, die nicht mit SSL versehen war, markiert. Erste hat Einfluss auf Themes bei WordPress und bedient ältere möglicherweise nicht mehr. Zweite war schon auf der Erledigungsliste. Drittens wollte ich den umständlichen Serverumzug alt/neu (bedingt durch SSL) nicht mit dem ganzen dazugehörigen Gerödel. Ein neues Theme hatte ich schon Auge.

Usability make website great again

Weniger ist mehr. Klare Oberfläche im Frontend und eine übersichtliche Struktur im Backend mit Gutenberg. Alle nicht benötigten Plugins wurden gesperrt. Die Bilder sind vor dem hochladen auf Webseitengröße geschraubt worden, eine richtige Benamung ist selbstverständlich. Anfang November ging die Seite online. Seit dem sind fast 8000 Besucher und über 20.000 Seitenaufrufe zu verzeichnen. Für die kurze Zeit und das spezielle Thema der Seite nicht schlecht.

Architekturfotografie als Ausgleich

Die Hamburger Kontorhäuser, die Speicherstadt, Rotklinker und Treppenhäuser – es gibt viel zu entdecken entlang der Elbe. Die Wanderungen durch Häuser und Höfe, am Hafen und an der Alster sind ein willkommener Ausgleich zur Arbeit.

Immer einen Besuch wert: https://abendfarben.com/

 

 

 

googleschreiber

Online sichtbar oder im Tarnkappenmodus?

Aus Spaß an der Freude habe ich mal egogegoogelt. In der Vergangenheit habe ich einen Blog betrieben, der auf die Zielgruppe Mittelstand und das Thema Online-PR ausgerichtet war/ist. In meiner Selbstständigkeit und den frühen Jahren von SEO und Social Media ein heißes Thema. Den Blog gibt es heute noch, damit mir die Backlinks (anderes Thema) nicht verloren gehen.

Eigenlob stinkt? Egal!

Die Google Suche (Long Tail) – agentur online pr mittelstand hamburg – beschreibt die Arbeit und die Zielgruppe. Suchen waren zu meiner Zeit damals noch Short Tail, oder schlimmer noch, ein Wort. Dieses Damals war übrigens 2012. In dem Blog schrieb ich frohen Mutes Beiträge zu o.g. Thema und für o.g. Zielgruppe. Es war / ist der sogenannte Content, der Inhalt. Über Content Marketing (anderes Thema) fing man damals gerade an, nachzudenken. Das Eigengoogeln brachte ein erstaunliches Ergebnis.

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Seit nunmehr 6 Jahren stehe ich mit der Long Tail Suche auf Seite 2 bei Google und in der Bildersuche in den obersten Zeilen. Ja, das ist Eigenlob. Aber nicht Ziel des Artikels. Verschärfend kommt dazu, dass die Thematik durch einen Schwenk in meiner beruflichen Ausrichtung nicht mehr bearbeitet wurde. Still ruht der See – um es lyrisch auszudrücken. Die Artikel sind – aus Google-Sicht – hoffnungslos veraltet und zugleich werden sie immer noch gelesen, sonst stünden sie nicht auf Seite zwei.

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Ist die eigene Arbeit für die Zielgruppe sichtbar?

Je spitzer das Produkt – so die gute alte BWL – desto geringer die Kundschaft. Und umso höher die Trefferquote. Weil die Kundschaft / Leser / Fans eben genau das und nur das suchen – und im besten Fall exakt finden. Exemplarisch oben beschrieben…

Das heißt für Firmen, Blogger und alle anderen, die online präsent sind, reichlich relevanten Inhalt (Content) zu produzieren. Wertvollen, sinnstiftenden, anregenden Inhalt für die Kunden und Leser. Also Butter bei die Fische, wie wir in Hamburg sagen. Verplempern Sie Ihre Power und Zeit nicht mit Contentmüll und eingekauften externen Kram! Füllen Sie nicht – wie Zeitungen ihre Seiten – mit Agenturmeldungen.

Raffen Sie sich auf und schaffen Sie eigenen (!) wertvollen (!) und reichlich (!) Inhalt, der es wert ist, angesehen oder gelesen zu werden. Auch die Zeit Ihrer Kunden / Leser ist nicht unendlich bemessen. Beantworten Sie die (nicht) gestellte Frage des Kunden. Denn er wird googeln. Und dann hoffentlich SIE finden.

Los  geht`s!

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Ausstellung von Rüdiger Knott im NDR: Wellenlänge

Die Ausstellung von Rüdiger Knott im NDR mit dem schönen Titel „Wellenlänge“ im Funkhaus am Rothenbaum ist eine kleine Schau der Objekte und Materialbilder aus dem Fundus des Künstlers.

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Der Sammler, der Seher, der Entdecker

Rüdiger Knott macht in Müll. Nicht als Abfallentsorger, sondern als Abfallentdecker. Weggeworfenes, Unscheinbares, Dinge ohne Funktion, besser: Dinge, die Ihre Funktion verloren haben, Dinge, die aus ihrem ursächlichen Zusammenhang gerissen wurden, sind seine Welt. Er gibt ihnen neues Sinn, neuen Zusammenhang. Fügt abwägend Materialien verschiedener Natur neu zusammen, schafft, formt, baut, konstruiert.

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Was ist das?

Der Spaß an Knott´scher Kunst liegt hinter der Kurve. Verborgen im Kunstwitz, unter Materialhumor. Die Frage nach dem, was es ist, erübrigt sich komplett. Denn es ist das, was der geneigte Betrachter daraus macht. Müllsynthese oder pfiffiger Zaunspfahl, der uns die Vergänglichkeit an neu Geschaffenen aus altem Zeugs zeigt.

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Sehen oder gucken!

Die meisten Menschen gucken. In der Gegend herum oder auf´s Smartphone. Sehen ist die hohe Schule. Ein Künstler, der in achtlos Abgelegtem Neues sieht oder daraus Neues schafft, sieht nicht nur besser, als die meisten. Er sieht voraus. Also eine Vorsehung. Zu Werken, die es einmal werden.

Danke für den Müll, danke für die Transformation, lieber Rüdiger.

In treuer Verbundenheit

Tom

 

Ach, und wenn Sie noch mehr Knott´schen Müll sehen wollen:

https://abendfarben.wordpress.com/2014/07/24/traum-oder-albtraumstrande-neue-ausstellung-von-ruediger-knott/

Oder Sie gucken Müll-TV:

Oder in den Garten der Künste:

https://abendfarben.wordpress.com/2012/06/18/rudiger-knott-gartenkunst-und-querkunst-in-hamburg-poppenbuettel/

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Ode an das Netzwerk – Mehr sein durch mehr geben

In einer vernetzten Welt ist es möglich, sein Netzwerk besser aufzubauen. Dank digitaler Kanäle zieht der Homo Interneticus seine Fäden. Doch mit Likes und Retweets ist es nicht getan. Ein Netzwerk entsteht durch harte Arbeit, Offenheit, Großzügigkeit. Nicht durch Aufrechnen, Follower sammeln und abwarten.

Es ist nie zu früh

Sie planen den Schritt in ein Unternehmen, aus einem Unternehmen oder in die Selbstständigkeit? Dann beginnen Sie schnellstens damit, Ihr Netzwerk zu aktivieren oder ein solches aufzubauen! Immer noch glauben individualisierte und verbildete Menschen, allein Kraft ihres Egos oder ihres kümmerlichen Wissens große Schritte gehen zu können. Die vernetzte Welt registriert dies, ganz sicher. Es sind Menschen, die durch Kommunikation und Konnektivität gemeinsam etwas schaffen. Beginnen Sie früh mit der Ansprache von Kontakten auf Veranstaltungen, Kongressen oder Netzwerktreffen. Wie ein Samenkorn braucht auch eine geschäftliche Beziehung Zeit zum Wachsen.

Pflege ist nötig

Hey, da ist meine Visitenkarte. Und dann zwei Tage später ein Anruf und durch die Blume nach einem Auftrag gefragt. Hatten Sie so einen Kontakt auch schon einmal? Dann wissen Sie, dass in dem Moment alle, aber wirklich alle Jalousien nach unten gefahren wurden. Grundsätzlich lautet nach der Begrüßung der wichtigste Satz: „Was kann ich für SIE tun?“ Und hier läuft KEIN Taxameter. Wenn Sie Hilfe und Unterstützung anbieten, erzeugen Sie eine wesentlich bessere Atmosphäre. Und Sie öffnen für den Kontakt eine Tür, ebnen einen Weg oder beschaffen dem Fräulein Tochter einen Praktikumsplatz.

Haben Sie einen Kontakt, der IHNEN nützlich sein kann, ist es einige Mühe wert, diesen Kontakt zu pflegen. Bleiben Sie verbunden, denken Sie auch in anderen Situationen an diesen Kontakt, schaffen Sie für ihn einen Vorteil. Die Uhr tickt für Sie.

Erfolge werden zelebriert

Gelang der Auftrag durch die (fremd)geöffnete Tür, lernten Sie DEN Experten für XYZ kennen – feiern Sie ihr Netzwerk. Geben Sie den beteiligten Menschen zu verstehen, wie wichtig Ihnen diese kleine Hilfe oder auch der große Hebel war. Bedanken Sie sich nicht nur mit einem Präsent, einem Essen dafür. Danken Sie dem Kontakt durch Ihr Netzwerk. Wenn im nächsten Gespräch das Thema auf XYZ kommt, zögern Sie nicht, jenen Experten wärmstens „durchzureichen“. Auch wenn für Sie nicht direkt ein monetäres Bonbon herausspringt, haben Sie mit einem Schlag zwei Kontakten einen Gefallen getan. Wetten, dass etwas zurück kommt?

 

 

 

 

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#TwAlstergrillen wird 5 – Wir werden größer!

TwAlstergrillen

So langsam nähert sich die Wintersonnenwende und die Hälfte der Zeit bis zum 5.TwAlstergrillen ist verstrichen.

Das ihr gerne zu uns nach Hamburg kommt, wussten wir ja bereits nach den ersten Treffen. Doch, das ihr fast 9 Monate vor dem Treffen bereits die ersten Hotelbuchungen verschickt, überrascht uns dann doch schon ein wenig. Wir freuen uns darüber. Sehr.

Doch die größte Überraschung ereilte uns als wir begonnen haben die Voranmeldungen für das kommende Treffen zu sammeln. Es kamen erst Meldungen von Interessenten aus dem deutschsprachigen Ausland und hinterher noch von einer Dame die eine Anreise über 8.316,21 km plant.
Mir ist klar, dass man in Blogartikeln nicht fluchen soll, doch…W.T.F.

Wenn ihr eine kürzere Strecke zur Anreise habt, freuen wir uns natürlich ebenso auf euch. Die Reichweite allerdings überrascht uns dann doch. Wenn man es genau betrachtet, ist es eigentlich eure Reichweite. Ihr habt ein kleines Grillen von ein…

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Deutschland vor der Wahl. Eine politische Beobachtung.

Wie ist es bestellt um Deutschland und sein politisches System? Wohin geht die Reise im September, wenn Bundestagswahl ist? Fragen und Beobachtungen aus den letzten Monaten, die zum Entschluss führten, meine Sicht der Dinge kund zu tun. Wie denken Sie darüber? Antworten Sie mir gern.

Die da Oben und die da Unten

Einige wenige Worte reichten, um Bewegung ins WWW zu bringen. Peter Tauber, Generalsekretär der CDU twitterte: „Wenn Sie was ordentliches gelernt haben, dann brauchen Sie keine drei Minijobs.“  Fern der Realität des Arbeitsmarktes und der Verdienstmöglichkeiten, die genau diese Minijobs notwendig machen. Und es zeigt, welche Distanz zwischen den (vom Volk gewählten) politischen Vertretern und ihrem politischen Auftraggeber steht. Arroganz der Macht beschreibt es gut. Und das große Wundern findet statt, wenn Wähler wandern – oder gar nicht erst wählen.

Hamburg versinkt beim G20 Gipfel in Gewalt und Feuer. Der erste Bürgermeister, Olaf Scholz (SPD), gibt davor vollmundig ein Sicherheitsversprechen ab. Nach den Ausschreitungen findet er alles „bedrückend“, lehnt aber personelle Konsequenzen ab. Die Bürger der Hansestadt räumen diese freiwillig nach den Krawallen auf. Politiker finden sich bei der großartigen Aktion nicht. Es perlt den Politikern geradezu vom schicken Nadelstreifen.

Die Grünen mausern sich zum Oberlehrer der Nation, geschmeidig an den eigenen Skandalen vorbei lavierend. Angetreten als ökologische Protestpartei sind sie längst in den Pfründen der Bundespolitik versackt und traktieren Land und Leute. In ihrer Selbstverliebtheit entgeht ihnen, dass Wähler gründlich die Nase voll haben von Sprücheklopfern und Besserwissern. Wenn Ideologie über Wählerauftrag gestellt wird, darf sich der Mandatsinhaber über Wählerschwund nicht wundern.

Die Freiheitlichen, kurz FDP genannt, strampeln sich über Jahre ab, um der Opposition zu entkommen, machen bemerkenswerte innerparteiliche Aufräumarbeit, glänzen mit frischen und jüngeren Gesichtern – und reißen mit dem Arsch alles ein, was sie aufgebaut haben. Kurz vor der Bundestagswahl wird bekannt, dass sich die Liberalen von der Billigfluglinie RyanAir Wahlplakate sponsern lassen. Kein Wunder, geht es um die Abstimmung zum Flughafen (!) Tegel. Wieder einmal tappen die Gelben ins Portemonnaie – äh – ins Fettnäpfchen.

Die Alternative für Wähler scheint die AFD zu sein. Sammelt sie doch mit direkten Worten und großer Klappe Frustwähler und Menschen ein, die das Gefühl haben, nicht mehr in diesem System wahrgenommen zu werden. Solche Strömungen gab es auch regional. Prominentes Beispiel ist Richter (Gnadenlos) Schill, der mit seinem politischen Sammelbecken Hamburg zeigen wollte, wo der Hammer hängt. Gemein ist diesen Bewegungen, dass sich Menschen schnell dafür begeistern lassen, die (Un)Fähigkeit der Spitzen ebenso schnell im politischen Alltag (nach der Wahl) zutage tritt und den schönen Schein verblassen lässt.

Die in sich gekehrte Linke operiert aus einer Position des Verzweifelten heraus. Sie ist nur regional begrenzt politisch handlungsfähig, legt mit ihren Kandidaten Skandale (Holm aka Stasi) und Merkwürdiges (Gysi als Wirtschaftssenator) sowie Skuriles (Maserati aus Steuermitteln) an den Tag und hat sich bis heute nicht aus der geschichtlichen Umklammerung (von Stalin bis zur Stasi) gelöst.

Fazit bis hier: Traue niemandem außer Dir selbst über den Weg. Auch wenn die Beschreibung der o.g. Parteien nur ein kleiner Spiegel aus dem großen Geschehen ist, zeigt sie doch symptomatisch die Wahrnehmung durch den Wähler. Hier geht es nicht um Stammtisch. Hier geht es um stinknormale Rezeption von Eindrücken aus dem politischen Alltag in D-Land.

Die Krux ohne Plan B

Wie soll nun der geneigte Wähler wählen, wenn sich die politische Kaste dermaßen an selbigem vorbei benimmt? Welchem Mandatsträger soll er sein Vertrauen geben in dem Wissen, dass diese/r nach der Wahl vier Jahre Unfug anstellen kann, ohne zur Rechenschaft gezogen zu werden?

Mögen Sie noch ein paar aktuelle Beispiele? Gern doch!

Aufschrei der „Etablierten“ wegen Frau Twesten, die in Niedersachsen für Stimmung und in Berlin für Frust sorgt. Sicher ist der Wechsel mangels Listenplatz bei den Grünen merkwürdig. Aber letztlich eine persönliche Entscheidung – siehe auch Fraktionszwang … Das Mandat gehört der Person, nicht der Partei.

Keine Diskussion, ob denn das eigene Tun dazu geführt hat. Keine Selbstreflektion, sondern nur Haudrauf und Gekeife. Und der SPD-Fraktionschef sekundiert sehr sachlich. Denn der Wechsel von einer Partei zur anderen – Mehrheit hin oder her – ist per se „undemokratisch“. Naja, der Herr Oppermannn ist ja gefeit vor Opportunismus. Das ist sicher nur Muffensausen vor einem Abrutsch bei der Wahl in die Bedeutungslosigkeit bzw. Opposition. Komisch, dieses „Opp…“ passt irgendwie prima zusammen …

Kleines Schmankerl: In Thüringen sichert Rot-Rot-Grün seine Einstimmen-Mehrheit völlig ungeniert mit einem ehemaligen AfD-Überläufer, der auf Platz 2 der AfD-Landesliste in den Thüringer Landtag einzog.

Leider gibt es viel zu wenige, die sich nicht verbiegen lassen. Die Ihre Meinung vertreten, auch innerhalb der jeweiligen Partei. Zwei gute Beispiele sind Wolfgang Bosbach und – um einmal international zu werden – John McCain . Leider sind beide von Krankheiten gezeichnet, dies war aber nicht der Auslöser für ihre aktuellen Statements. Sie waren schon immer gerade und direkt. Daran müssen sich die anderen Volksvertreter eine dicke (!) Scheibe abschneiden.

Wenn Du ein totes Pferd reitest …

Offensichtlich ist in Deutschland keine politische Kraft vorhanden (charismatische Personen inkl.), die mit Empathie, Ohr an Masse und Visionen in der Lage ist, echte Begeisterung auszulösen (siehe Obama). Dies führt vielleicht, wie in den 1920er Jahren, zu einer a) Zersplitterung der politischen Strömungen und damit einer defacto Unregierbarkeit. Oder / und zu b) der Stärkung der Ränder des politischen Lagers. Beides ist Demokratie, beides zieht Probleme nach sich

Wieso hält der Wähler an Dingen fest, die ihm schaden? Sicherheit durch Bestand statt Entwicklung und Erneuerung scheint die Devise. Als Kohls Regentschaft 1998 vorbei war, sprach man von den bleiernen Jahren. Das Kurzzeitgedächtnis der Deutschen ist kurz, wie der Name vermuten lässt. Gerade 20 jahre später setzt die Uckermärkerin an, eine vierte Amtszeit zu bestehen.

Fragen Sie sich auch, wie der aktuelle Stand der Dinge bei den Prognosen ist? Schauen Sie einfach auf https://www.wahlumfrage.de/t/bundestagswahl-2017/ aber wundern Sie sich bitte nicht …

Lesen Sie sich gern zum Thema Opportunismus hier ein.

In diesem Zusammenhang schauen Sie auch gern in meinen Artikel aus dem Frühjahr 2016:

Wählt euch doch ein neues Volk!