10 Thesen zur Zukunft von Social Media

Der Bundesverband der Digitalen Wirtschaft stellte am 19.04.12 seine 10 Thesen zur Zukunft von Social Media vor. Wir berichten dazu aus der Arbeit der Agentur Abendfarben.

Social Media etabliert sich als Querschnittsfunktion

Information, Monitoring, Reaktion und Kommunikation werden durch die neuen Medien beeinflusst. Von der Idee zum Prototyp, weiter zum Produkt – mit dem Wissen Vieler. Die Neuerungen kommunizieren und kommunizieren lassen – auch durch Kunden. Mitarbeiter einbeziehen, neue Fachkräfte gewinnen – Personalwesen 3.0.

Social Media setzt sich im Employer Branding durch

Mit geburtenschwachen Jahrgängen und „Pisa-Studien“ schwindet auch das Potential für Firmen. Sie bewerben sich heute bei den Mitarbeitern, nicht umgekehrt. Die Generation Smartphone checkt Ihr Unternehmen und erwägt dann eine Bewerbung. Nutzen Sie die Kanäle von Social Media. Nicht nur, um auf sich aufmerksam zu machen. Sondern auch, um über Ihr Unternehmen zu berichten und die Menschen dahinter sichtbar zu machen.

Social Media findet langsam Einzug in die Produktentwicklung

Nichts ist geheimer, als die Produktentwicklung. Stimmt das? Crowdsourcing, Schwarmintelligenz – neue Worte für ein neues Handeln. Wenn die Kunden Teil der Entwicklung werden, macht dies Ihre Produkte besser. Der Rücklauf an wertvollen Informationen, Ideen und Verbesserungen sichert Ihren Vorsprung auf dem Markt. Und: Zufriedene Kunden, die Teil der Produktverbesserung sind, werden aktive Markenbotschafter.

Social Media verändert klassische CRM-Prozesse

Customer Relationship Management – Kundenbeziehungsmanagement der Neuzeit bezieht auch Daten aus den sozialen Medien ein. Inzwischen integrieren die Hersteller in ihre CRM-Tools die komplette Anbindung an Plattformen, wie Facebook, Twitter und Co. Kommunikation aus Social Media wird in den laufenden Betrieb eingespeist.

Social Media erfordert zielgruppenspezifische Präsenzen

Statische Webseiten sind Old School. Allein die Aktualisierungen reichen nicht mehr aus. Ein Unternehmen muss dort sein, wo seine Kunden sind. Und mit ihnen in Interaktion treten. Dazu kommt, dass Sie Ihre Findung durch Suchmaschinen forcieren.

Social Media braucht einheitliche Kennzahlen

Eine endlose Diskussion startet, geht es um den ROI (Return On Investment), um den Wert eines Tweets, eines Followers. Sicherlich ist es wichtig, seine Aktivitäten in die betrieblichen Kosten einzuordnen. Im besten Fall auch in die betrieblichen Gewinne. Verwenden Sie nicht soviel Kraft auf die Errechnung eines Nutzens, sondern sorgen Sie erst einmal dafür, das Ihr Unternehmen in den Plattformen wahrgenommen wird.

Social Media nimmt weiteren Einfluss auf Werbekampagnen

Die beste Werbung ist Weitersagen. Die beste Kommunikation ist eine, die lebt. Meinen Sie ernsthaft, dass ein Coupon-Jäger Interesse an einer Diskussion mit Ihnen hat? Grabsch und weg – das ist die Devise. Das Geld verwenden Sie besser, mit Geschichten am digitalen Lagerfeuer in die Köpfe der Kunden zu gelangen. Eine Werbung, die wirklich den Kunden erreicht.

Social Media wertet interne Kommunikation weiter auf

Sie nutzen nicht nur die Arbeit der Kommunikations-Abteilung, sondern aller Mitarbeiter. Diese werden zu Markenbotschaftern. Weiterer Vorteil ist die Bindung der Mitarbeiter an Ihr Unternehmen. Und Sie sorgen auch IM Unternehmen für Austausch.

Social Media verändert die Unternehmenskultur

Auf dem Arbeitsmarkt sind mehr die Projekte als langfristige Verträge die Regel. Ein Umstand, den vor ein paar Jahren keiner akzeptiert hätte. Schnelle Entwicklung, offene Kommunikation, Transparenz und Austausch über einen Hin- und Rückkanal sind die Maßstäbe der Zeit. Nutzen Sie dies, um auch in Ihrem Unternehmen Potentiale zu heben, Fehler zu minimieren und Mitarbeiter zu motivieren.

Social Media muss seine Effizienz noch stärker beweisen

Ähnlich dem Punkt Kennzahlen gibt es Zweifel an der Wirksamkeit der neuen Medien. Doch bedenken Sie: Diese Entwicklung ist in absehbarer Zeit nicht zu stoppen. Weiterhin entstehen fast jeden Tag neue Tools, um den Umgang mit Social Media und das Monitoring für die eigene Arbeit nutzbar zu machen.

Fazit:

Der Zug rollt und Sie sitzen hoffentlich drin. Die Geschwindigkeit wird sich erhöhen, auch die Auswirkungen auf Produkte und deren Kommunikation. Fangen Sie heute damit an, sich mit diesem Thema vertraut zu machen. Lesen Sie Artikel aus unserer Arbeit dazu. Fragen Sie uns Löcher in den Bauch. Aber fangen Sie heute damit an.

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