2bahead zukunft kongress 2015-03

2bAHEAD Zukunftskongress 2016

Einmal im Jahr treffen sich Denker und Lenker aus der ganzen Welt in Deutschland zum inspirierenden Zukunftskongress 2bAHEAD. Auch in diesem Jahr geht wes wieder um spannende Themen:

„Ideen die die Welt verändern: Hyperloop, Asteroid Mining, Kalte Fusion, Anti-Aging-Gentherapie, Gehirn-Upload, Cyborgs, Vertical Farming, Alzheimer-Heilung, …“ Quelle: 2bAHEAD

Hier geht es zu den ausführlichen Informationen zum Zukunftskongress 2016.

Lesen Sie noch mehr Zukunftsvisionen auf der Blogseite zum 2bAHEAD Zukunftskongress: https://abendfarben.wordpress.com/2bahead-zukunftskongress/

führung made in germany gabal dr bosch

Führung made in Germany

Eine Rezension von Tom Köhler

Executive Summary: Verständliche und eindringliche Lektüre für Führungskräfte. Führen ist Silber, Sprechen ist Gold. Worte können Mitarbeiter vernichten oder zu Top Performern machen. Eine Wissenschaftliche Analyse der Kommunikation zwischen Leitenden und zu Leitenden. Das Ziel: Zugehörigkeit, Wertschätzung und beste Leistung von Mitarbeitern als Führungskonzept made in Germany.

Made in Germany

Um 1900 führten deutsche Hersteller das Siegel gerade wegen der schlechten Qualität. England verdonnerte sie dazu, um eigene von Importwaren zu trennen. Es kehrte sich ins Gegenteil um. Aus dem Makel wurde eine Auszeichnung. Und die Güter waren heiß begehrt.

Kann es nun auch ein Gütesiegel für „Führung“ geben? Gar ein Siegel „Führung made in Germany“? Dr. Thorsten Bosch und sein Team haben es entworfen, erforscht und publiziert. Der Versuch, es auf einen Satz zu bringen (was bei der Fülle des Buches sehr gewagt ist): Führen ist Silber, Sprechen ist Gold.

Kein Leichtgewicht kam da aus dem Druck. In der Form angelehnt an den Bestseller „Business Model Generation“ liegt da schwere Kost vor dem Leser. Allerdings haben die Macher das Buch im Querformat mit einem Text-Grafik-Verhältnis von 1/3 zu 2/3 versehen. So gelingt es, den Inhalt verständlich zu illustrieren. Doch Obacht, es ist kein Comic! Hier geht es wissenschaftlich zur Sache. Und ausführlich. Und eindringlich.

fuehrung made in germany thorsten bosch by abendfarben 1

Gespräch als Führungsinstrument

Schlechte Beispiele fallen jedem ein. Abgekanzelte Gespräche, fehlende Empathie, Überreaktion oder – schlimmer noch – gar keine Reaktion. Die Stimmung ist auf beiden Seiten wie im kalten Krieg. Was dies mit Leistung und Motivation macht, malt sich der Unternehmer von heute lieber nicht aus. Und was es für sozial-mediale Kreise zieht, wie es den War of Talents noch schwerer macht – eine Schreckensvision.

Das geht auch wesentlich besser, sagte sich der Autor und arbeitete professionell heraus, was gute Gespräche ausmacht, welche Ziele sie erreichen und wie sie dem Unternehmen dienen. Gespräche sind nicht als Plauderei, sondern als Führungswerkzeug zu verstehen. Ein wichtiges ohnehin, basiert doch ein großer Teil der Kommunikation auf dem gesprochenen Wort.

In ein Ohr rein – aus dem anderen wieder raus …

Der Klassiker: Das habe ich doch anders gemeint. Oder: Ich habe es Ihnen mehrfach gesagt. Wirklich? Klare Kommunikation, die ankommt UND die etwas bewirkt, ist das Ziel von Dr. Bosch. Es geht um Lob und Kritik, um Ziele, um Deadlines, um Performer und um Nicht-Performer. Da kann einiges missverstanden werden. Da ist Wort A im Ohr des Empfängers gern mal Wort B. Worte sind alleine, wenn sie nicht mit Empathie benutzt werden. Worte sind nutzlos, wenn keine Folgen folgen. Das können durchaus auch Lob und Beförderung sein. Doch wie geht das?

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Leitfaden für Führungsgespräche

Modular in Themen und im Aufbau pro Thema begleitet das Buch auf dem Weg zum erfolgreichen Gespräch. Dieses hat nicht nur ein Ziel, sondern eine richtige Dramaturgie. Es ist eben KEINE Plauderei, sondern Mittel zum Zweck. Es würde zu weit führen, das Prinzip hier in eingedampfter Form zu schildern. Dazu ist es dem Autor zu wichtig, denn er widmet dem Bereich Gesprächsarten und -führung zwei Drittel des Buches.

Er versteht es auch als Coaching, als Möglichkeit der Wertschätzung und des Lobes. Bei Dr. Bosch ist das Mitarbeitergespräch aber auch die Gelbe Karte, die Kritik und die endgültige Entscheidung: „in or out?“.

Führen will gelernt sein

Etwa ein Drittel des Buches seziert der Autor Führung aus seiner Sicht. Ihm liegt es daran, in der Führungsarbeit mit ebendieser wissenschaftlichen Herangehensweise den Kern der Dinge freizulegen. Bewusst verwende ich den begriff „seziert“. Es liegt auf dem blanken Tisch die „Führung“, wie sie ist. Um sie so zu gestalten, wie es dem Autor vorschwebt, teilt er sie auf und beleuchtet die Bestandteile einzeln. Und er betrachtet sie im Kontext der Umgebung – des Unternehmens. Auch hier ist das Ziel: Zugehörigkeit, Wertschätzung und beste Leistung von Mitarbeitern als Führungskonzept made in Germany.

In einer Zeit, in der Ressourcen aller Art knapper werden, sieht der Autor bei einer reichlich Potenzial. Bei der Ressource, die für die Wertschöpfung in einem Unternehmen unabdingbar ist. Der Ressource, die sich durch Transparenz auf dem Arbeitsmarkt weltweit die Arbeit selbst heraussucht. Der Ressource, die mit dem Kunden im direkten Kontakt steht – dem Mitarbeiter, dem Menschen.

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Dem Auto sei gewünscht, dass sich zahlreiche Führungskräfte und solche, die es werden wollen, mit dem Buch beschäftigen. Und daraus lernen, mit der Theorie und Praxis von Dr. Bosch auf dem Feld der Personalentwicklung zahlreiche kräftige Pflanzen säen und diese zu hohem Ertrag bringen.

Hier geht es zum Buch: http://www.fuehrung-made-in-germany.com/

 

 

 

 

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krankes europa by abendfarben tom koehler hamburg

Wählt euch doch ein neues Volk!

Ein Kommentar vom Tom Köhler

Nach Wochen der Starre und des Staunens löste ein Tweet von Martin Fuchs, auch bekannt als der  Wahlbeobachter, in mir das dringende Bedürfnis aus, meinem Ärger über das Nichtstun der politischen Kaste in Berlin Luft zu machen. Eine Stagnation zum brennenden Thema Flüchtlinge, deren massive Einwanderung und gar nicht massive Integration sorgte für wachsenden Unmut bei den Wählern.

Nun, kurz vor den Landtagswahlen, erwacht in den Politikern Tatendrang, nachdem sie Monate der Entwicklung tatenlos zuschauten. Nachdem sie als Volksvertreter am Volk vorbei“regierten“, sich in kleinlichem Gezänk aneinander rieben. Nachdem sie warnende Stimmen aus dem Ausland (!) und von ihren eigenen Kommunen komplett ignorierten. Gemächlich und saturiert ging es im „politischen Berlin“ zu.

Hier der Originaltweet vom Wahlbeobachter:

Gewaltige Zahlen aus dem sozialen Netzwerk Facebook zur Öffentlichkeit und zur Reichweite von Anmerkungen der Partei AFD. Dass diese mit ihren Ansichten kräftige Kontroversen auslöste, sei hier nicht Gegenstand der Betrachtung. Auch nicht, dass die Partei – einst aus Professoren und Wirtschaftslenkern gespeist – nun zu einem Sammelbecken bedenklicher Kräfte geworden ist.

Hier geht es allein um die Tatsache, dass sich das politische System dank dicker Bäuche und Pfründe selbst ins Abseits gespielt hat. Mit Erstaunen stellen die Politokraten nun fest, dass sich an ihnen vorbei und in großer Zahl Menschen Sorgen machen und diese artikulieren. Und das sich politische Strömungen am Schönwettergelaber und Beruhigungspillen vorbei formieren. Da nützt es nicht mehr, nun mit markigen Worten und Drohgebärden zu agieren. Der Zug ist abgefahren.

Der eigenen Macht bewusst, vom Wähler beauftragt diese sorgsam zu dessen Nutzen zu verwenden, nun von dieser korrumpiert, spielte die Politik auf Zeit. Und verstopfte sich die Ohren mit Pfropfen. Wer nicht hören will, wird fühlen lernen. Nun ist es zu spät. Hinter allen Sonntagsreden ist heiße Luft, hinter allen Gipfeln ist Ruh. Geduld ist ein Faden, den sich die Politik zu lang hin- und hergezogen hat. Der Riss ist offensichtlich. Klingt platt, beschreibt aber die Realität: Die da oben und wir hier unten.

Eine Polizei am Rand ihrer Kräfte, ein Bundesgrenzschutz vor dem Kollaps. Freiwilligendienst am Menschen kompensiert Unvermögen einer Institution, die eigentlich genau für die Aufgabe vom Steuerzahler (sic!) bezahlt wird. Kommunen sind überfordert – an menschlicher Kraft und finanziell. Bürger wehrten sich gegen Staatswillkür und der Bau großer Siedlungen für die Ankommenden war ein Fall für die Gerichte. Den Fehler der Politokraten, Städte mit Stadtteilen für ärmere, ausländische oder bedürftige Menschen zu versehen, wiederholt sich. Die Zentralisierung sorgte schon für Schattengesellschaften und Staat im Staat. Dies nun mit noch gar nicht integrierten Menschengruppen in großem Stil zu praktizieren, verdeutlicht die Denke da oben. Oder das Desinteresse dem Wähler gegenüber.

Der soziale Zusammenhalt zeigte sich im Sommer 2015 beeindruckend von vielen Menschen, die selbstlos den ankommenden Schutzbedürftigen halfen. Nun ist Unmut ein vorsichtiges Wort, welches den Ist-Zustand beschreibt. Zusammenhalt und soziales System werden auf eine sehr (!) harte (!) Probe gestellt.

Und „die Medien“ erfüllten ihre Pflicht zu einer wahrheitsgetreuen und hinterfragenden Arbeit erst, als es nicht anders ging. Während in den sozialen Medien der Sturm schon losbrach, sich Viele Sorgen machten und Details zu den abstrusen Verhältnissen offenlegten, schönschrieben „die Medien“ noch nach Berliner Gusto. Denn auch sie sind Teil des politischen Berlins und sicherlich nicht unabhängig und investigativ. Doch dies nur als kleine Einfügung.

Für alle „ZwischenDenZeilenLeser“: Nochmals, es geht nicht um das Beschönigen von Parteien, wie der AFD. Es geht auch nicht darum, Menschen, die hier Hilfe und Unterstützung suchen, diese zu verweigern. Es geht einzig und allein um die Beschreibung eines „politischen Deutschlands“, welches nicht mehr meins zu sein scheint. Es geht um Selbstherrlichkeit, Statussymbole und Staatskarossen. Die machen auf Dauer satt, bequem und blind für deutliche Signale. Und sie machen überheblich. Denn der Plebs (von dem das Plebiszit – bitte selber googeln – stammt) ist gar nicht so doof, wie ihn sich dirigistische Politokraten wünschen. Nun haben sie den Salat. Es ist angerichtet.

 

 

 

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Interesse an Content?

Hey, toll, dass Sie Interesse am Blog und seinen Inhalten haben. Das finde ich prima.

Abgesehen davon, dass alles, was Sie hier sehen, mit einem Urheberrecht belegt ist, gelten noch ein paar andere Regeln.

Regeln

Sehr gern stelle ich Ihnen Texte oder Bilder mit weitgehenden Rechten (total by out) zur Verfügung. Sie werden verstehen, dass jede Leistung eine Gegenleistung benötigt. Lassen Sie uns hier nicht über große Summen reden. Einige Selbstverständlichkeiten sind Standard. Wenn Sie sich darüber hinaus erkenntlich zeigen, freut es mich.

Verwendung Online:

Eine ordentliche Quellenangabe und eine Verlinkung sind gegeben. Das könnte so aussehen => Quelle: Tom Koehler, Hamburg, https://abendfarben.wordpress.com

Dazu stellen Sie mir den Link zu IHRER Publikation zur Verfügung, denn auch ich möchte gern darauf verweisen😉

Verwendung Print:

Eine ordentliche Quellenangabe ist gegeben. Das könnte so aussehen =>

Quelle / Foto: Tom Koehler, Abendfarben Hamburg

Ein Belegexemplar mit der von mir verwendeten Quelle erwartet mein Briefkasten😉

Schmankerl:

Kennen Sie das Buch „Geh nie alleine essen“ von Keith Ferrazzi? Lesen Sie es hier. Da ich gern neue Menschen nach der Ferrazzi`schen Methode kennenlerne, lassen Sie uns als Dankeschön eine Kleinigkeit essen und plaudern. Wer weiß, was daraus alles entsteht …

Sie finden die Regeln OK? Na, dann:

Telefon:   0152-33881427   oder Mail:   abendfarben@web.de

 

 

 

 

wordpress blogger hamburg

Blogger Rückblick 2015

Am Ende des Jahres ist es ein Grund, einmal zurück zu schauen. Der Blogger Rückblick 1015 vom Abendfarben Hamburg Blog.

Für die Zahlenfetischisten Futter:

abendfarben blogger hamburg tom koehler 2015Natürlich ist die Leserschaft etwas rückläufig. Das hat mehrere Gründe.

Übersättigung: Bei einem ausufernden Angebot an Inhalten bleiben halt bei mehr Lesestellen immer weniger Leser pro Blog / Medium übrig.

Aktivität: Zum Bloggen braucht es nicht nur Geschichten und Bilder – es braucht auch Zeit. Und die wurde durch den Beruf anderweitig benötigt. Also auch weniger Beiträge pro Jahr.

Zweit- und Drittblog: Mit den Hamburg Bloggern wurde ein Projekt vorangetrieben, welches natürlich (!) auch einen Blog hat, der bespielt werden muss:

https://bloggerhamburg.wordpress.com/

Dazu kommt die Arbeit für den tollen Webmontag Hamburg auf dem – man ahnt es – Blog:

http://www.webmontag-hamburg.de/logbuch.html

Wenn das Bloggen auch zu etwas taugt, dann, um neue Menschen kennen zu lernen. Und die Hamburger Bloggerszene ist sehr lebendig. Wir haben es sogar auf die Plattform Digital Mesh geschafft, die zur Bündelung der Hamburger Digitalszene dient:

http://www.digital-mesh.de/de/initiativen/steckbrief/hamburg-blogger.html

Also alles in Allem ein erfolgreiches Bloggerjahr.

Mit zufriedenen Grüßen

Tom Köhler

bundesbank hamburg finanzstabilität wohnimmobilien by abendfarben

Finanzstabilität und Wohnimmobilienmarkt

Das Forum Bundesbank Hamburg: Finanzstabilität und Wohnimmobilienmarkt Ein Vortrag am 02.11.2015 zum Thema. Niedrige Zinsen, hohe Nachfrage, steigende Immobilienpreise – ein Fall für die Bundesbanker?

Wohnimmobilienmarkt und Bundesbank

Der Leiter des Zentralbereichs Finanzstabilität der Deutschen Bundesbank, Dr. Karlheinz Bischofberger, stand dem bis auf den letzten Platz gefüllten Saal Rede und Antwort. Warum beschäftigen sich die Mitarbeiter der Bundesbank mit Immobilienpreisen? Die sind doch für das große Ganze zuständig? Nicht ganz richtig, so der Experte. Zahlen, die ahnen lassen, woher das Interesse rührt:

  • zwei Drittel des Vermögens privater Haushalte* sind in Wohnimmobilien gebunden
  • 70 % aller Verbindlichkeiten privater Haushalte bestehen aus Wohnbaudarlehen
  • etwa die Hälfte aller Kredite von Banken und Sparkassen sind Wohnbaudarlehen
  • und der Bausektor ist gesamtwirtschaftlich betrachtet eine wichtige Größe

(* jeweils auf Deutschland bezogen)

Finanzstabilität am Wohnimmobilienmarkt

Bei den o.g. Größenordnungen können im Fall der Fälle Verwerfungen am Finanzmarkt auftreten. Bekanntestes Beispiel ist die sogenannte Subprime-Krise in den USA. Auslöser waren hier Hypothekenkredite. (Lesen Sie hier mehr dazu.) Die Schockwelle war so kräftig, dass weltweit eine Finanz- und Konjunkturkrise ausgelöst wurde. Eine Untersuchung des IWF aus 2014 belegte bei 50 Bankenkrisen der letzten Jahrzehnte Übertreibungen auf dem Immobilienmarkt als Auslöser, so Bischofberger. Die Aufgabe der Bundesbank ist es, solche Entwicklungen vorherzusehen und dagegen vorzugehen. Allerdings ist die Lage in Deutschland anders, wie in den USA. Das Sicherheitsdenken der Deutschen mit deutlich höherem Eigenkapitalanteil und dem Willen zur schnellen Tilgung – gerade bei niedrigen Zinsen – wirkt einer möglichen Destabilisierung entgegen. Doch die Bundesbanker haben ein Auge auf den Markt. Warum?

architektur und himmel by abendfarben

Kreditinstitute und Finanzstabilität

Niedrige Zinsen können ein Fehlanreiz sein. Nicht nur, dass sie die Immobilienpreise steigen lassen, auch die Nachfrage nach Immobilie geht in die Höhe. Jetzt können wir es uns ja leisten – bei den Zinsen. Für manchen geht die Rechnung auf, wie die des berühmten Milchmädchens. Denn das Verhältnis niedrige Zinsen zu deutlich höheren Preisen muss hart durchgerechnet werden. Sonst ist es Augenwischerei. Und die Langzeitfolgen für die Kreditnehmer können verheerend sein. Nicht nur Wertverlust der Immobilie und Zinsanstieg in der Zukunft, auch Konsumverzicht zur Deckung der Verbindlichkeiten sind mögliche Risikofaktoren.

Die Bundesbank nennt dies Schuldentragfähigkeit. Auf der Nachfrageseite schaut sie auf die Deckung mit Eigenkapital der Kreditnehmer. Auf der Anbieterseite wacht sie über die Anforderungen an die Kreditvergabe. Und die notwendige Kapitalisierung der Banken, um Wellenbewegungen – wie oben angeführt – aus eigener Kraft überstehen zu können. Im Fachjargon Risikoabsorptionsfähigkeit benannt. Ab 2016 geht die Aufsichtsbehörde BAFin mit einem antizyklischen Kapitalpuffer gegen Kreditinstitute vor. Diese werden dazu verdonnert, Eigenkapital in „guten“ für „schlechte“ Zeiten anzulegen.

Blase oder nicht?

In der anschließenden Fragerunde tauchte natürlich die Frage aller Fragen auf. Bischofberger gab folgende Antwort: „Auch wenn die Preisentwicklung derzeit beeindruckend ist und die Nachfrage groß – von einer Blase können wir nicht sprechen.“ Die Bundesbank beobachtet den Markt weiter genau. Bei Indikatoren stehen Hebel zur Verfügung, einer solchen Entwicklung entgegen zu wirken. Eine Blase, so Bischofberger, bemerkt man übrigens erst, wenn sie platzt, nicht vorher…

Die nächste Veranstaltung zum Thema Niedrigzinsen bei der Bundesbank Hamburg finden Sie hier. http://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Termine/2015/2015_12_07_forum_bundesbank_hamburg.html

Und wenn Sie zum Thema Immobilien Fragen haben: Hausmann Immobilien steht Ihnen gern zur Verfügung.

Ein Klick! http://www.hausmann-makler.de/

Oder ein Anruf: 040-52960060

 

 

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