Wie die Hamburger Morgenpost berichtet, lud ein Leser auf Youtube ein historisches Video hoch. Sehenswerte Bilder aus vergangener Zeit!
Hamburgs schöne Treppenhäuser – Hindenburghaus Großer Burstah 31
Immer wieder entdecken wir auf unseren Touren wunderschöne Treppenhäuser in der Hansestadt. Ein prächtiger Vertreter ist der Hindenburghof im Großen Burstah 31, mitten in der City.
Schwelgen Sie mit uns auch an anderen Orten: Sprinkenhof (City), TU TECH (Harburg), Alsterhaus (City) und am Dammtor (City).
Hamburger Sietas-Werft meldet Insolvenz an
1635 gegründet, lange Hamburger Tradition – nun der Kampf für knapp 700 Arbeitsplätze direkt auf der Werft und etwa 250 bei der Neuenfelder Maschinenfabrik, einer Tochter der SIETAS. Der Pressedienst THB meldete die schlechte Nachricht für den Werftenstandort Hamburg.
John Rabe, der gute Deutsche von Nanking
Heute einmal unsere Empfehlung für´s TV: John Rabe, der gute Deutsche von Nanking. Er rettete ca. 200.000 Chinesen in einem blutigen Bürgerkrieg 1938 das Leben und wird noch heute vom chinesischen Volk hoch verehrt. Infos des Senders hier. Wenn Sie mehr über das Thema lesen wollen, schauen Sie in diesen Artikel. Zu seinen Ehren wurde im August 2010 am Verlagsgebäude von Gruner + Jahr in Hamburg eine Ehrentafel angebracht. An der Ecke Stubbenhuk / Baumwall stand das Geburtshaus von John Rabe.
MS Bleichen im Hamburger Hafen
Am 17.09.11 wurde Geschichte erlebbar.
Der Hamburger Hafen erwachte mit alten LKWs und dem historischen Frachter MS Bleichen zum Leben.
Stauer verluden Frachten in den Laderaum des Schiffes.
Informieren Sie sich über die Geschichte des Schiffes, den Verein und Öffnungszeiten auf http://www.msbleichen.de/.
Tag des offenen Denkmals 2011 in Hamburg
Ein volles Programm braucht ein gutes Timing. Wer den Tag des offenen Denkmals in seiner Stadt schon einmal mitgemacht hat, weiß von der guten Planung. Über alle Stadtteile verteilt öffnen sich sonst verschlossene Häuser, Bauwerke und besondere Plätze.
Hamburg und sein Fischtunnel
Schellfischtunnel nennen die Hamburger die Hafenbahn von der Elbe bis zum Altonaer Bahnhof. Die Fracht der eingleisigen Bahnverbindung war Ende des 19. Jahrhunderts oft Fisch für die Verarbeitung oder für Räuchereien in Altona und Ottensen. Der Name entstammt dem Volksmund. Den Tunnel selbst gibt es schon länger. Als Verbindung der Häfen Kiel und Hamburg nahmen 1844 die (damals noch) dänischen Baumeister und Stadtherren von Kiel und Altona das Werk in Angriff. Der Altonaer Bahnhof lag zu diesem Zeitpunkt noch am Elbhang. 1895 wurde er nördlich verlegt und die Hafenbahn musste nachziehen, um den Kontakt mit dem Verkehrsknoten zu halten. Unter der heutigen Max-Brauer-Allee verläuft der Tunnel bis hinter das InterCity Hotel am Bahnhof Altona. Bis in die 80er Jahre waren die Bahn und der Tunnel regelmäßig in Betrieb. Durch die Verlagerung des Transports auf die (richtige) Schiene und die Straße wurde 1993 der Verkehr eingestellt.
Tief runter unter die Stadt
Der Tunnel empfängt die Besucher am Eingang Nord (Bahnhof Altona) mit einem kühlen Hauch. Festes Schuhwerk, Taschenlampe und ein wacher Blick nach unten – und eine Reise in die Vergangenheit beginnt. Auf holperiger Strecke geht es zwischen den Schienen abwärts in die Dunkelheit. Die Führung zeigt an verschiedenen Stellen die Besonderheiten. Ein Teil des Tunnels wurde mit einer Betonverschalung versehen, um mehr Stabilität zu gewährleisten. Weiter unter senkten Bauarbeiten den Tunnel etwas ab, um dem darüber stehenden Bahnhof Altona Raum zu geben. Es rumpelt unter den Füßen. Die S-Bahn fährt im Minutentakt noch tiefer im Erdreich.
Dann wird es stiller. Wir sind in der Biegung des Tunnels, dem ältesten Teil angekommen. In den Schwellen der Schiene sind tiefe Scharten. Ob ein Waggon hier entgleiste oder herabhängende Ladung die Schäden verursachte, bleibt auch den Mitarbeitern der Hamburger Unterwelten verborgen.
Licht am Ende des Tunnels
Langsam holt uns die Realität wieder ein. Es wird heller, der Südausgang am Elbufer wird sichtbar. Ein Baum versperrt das schmiedeeiserne Tor. Die Natur sorgt für das Denkmal. Ein krasser Gegensatz: Geschichte zum Anfassen und nur wenige Meter weiter moderne Architektur und eine Haltestelle mit Edelstahl-Verkleidung. Der Architekt der Büroräume am Elbufer hatte die Hoffnung, dass die Bahnverbindung wieder aufgenommen wird. Schöne Vision: Touristen fahren mit einer Bahn vom Hafen direkt nach Altona. Die Stadtbahn der anderen Art.
Besuch in der Geschichte
Regelmäßig veranstaltet der Verein Hamburger Unterwelten mit dem Denkmalverein Hamburg Führungen durch das Bauwerk. Sie finden stets zum Tag des offenen Denkmals Hamburg statt.
Tage der Industriekultur Hamburg
Unser Wochenendtipp: Besuchen Sie Industrie-Denkmäler und interessante Orte im Norden Deutschlands.
Info: http://www.tage-der-industriekultur.de/
Auch dabei: Der Museumshafen Övelgönne in Hamburg













